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	<title>baranek &#124; online &#124; publishing</title>
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		<title>Staatsvertrag verhindert Start von Google Hangouts On Air in Deutschland</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 14:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie heute offiziell bekannt wurde, startet Google seinen neuen Videostreamingdienst Google Hangouts On Air &#8211; weltweit. Deutschland bleibt aber außen vor. Schuld ist der geltende Rundfunkstaatsvertrag. G+ Hangouts On Air weltweit Heute hat Google angekündigt eine Funktion bei G+ weltweit freizuschalten, die es bisher nur in den USA gab. Es geht um Hangouts On Air. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Wie heute offiziell bekannt wurde, startet Google seinen neuen Videostreamingdienst Google Hangouts On Air &#8211; weltweit. Deutschland bleibt aber außen vor. Schuld ist der geltende Rundfunkstaatsvertrag.</strong></p>
<p><strong>G+ Hangouts On Air weltweit</strong><br />
Heute hat Google angekündigt eine Funktion bei G+ weltweit freizuschalten, die es bisher nur in den USA gab. Es geht um Hangouts On Air. Folgende Funktionen machen die Ausstrahlung von selbst produzierten Web-TV zum Kinderspiel:</p>
<ul>
<li>Bis zu 10 Personen können mit Hilfe in fast allen Rechnern anzutreffender Technik an einer Art Videokonferenz teilnehmen.</li>
<li>Diese Videokonferenz wird via YouTube öffentlich und weltweit zugänglich live gestreamt.</li>
<li>Der Livestream wird bei YouTube aufgezeichnet und steht nachträglich zur Verfügung.</li>
</ul>
<p>Das ist zwar eigentlich nichts neues: Solche Dienste gibt es schon jetzt (zB Livestream). Problem dabei: sie kosten erhebliche Gebühren. Mehrere hunderte Dollar sind zumeist fällig, um eine werbefrei Umgebung zu erhalten und unbegrenzte Zuschauerzahlen zu ermöglichen. Bei Google soll es das gesamte Programm kostenlos geben! Ein attraktives Angebot, für alle, die einfach mal selbst Fernsehen machen wollen, interaktiv, für die ganze Welt. Tolle Sache eigentlich, nur eben nicht in Deutschland. Denn: in der <a href="http://support.google.com/plus/bin/answer.py?hl=en&amp;answer=2571696&amp;topic=2553242&amp;ctx=topic">Liste der Länder</a>, in denen Google den Dienst seit heute anbietet, fehlt &#8220;Germany&#8221;.</p>
<p><strong>Kein Fernsehen ohne Genehmigung</strong><br />
Wie auf der re:publica zu erfahren war, steht einer Einführung in Deutschland der geltende Rundfunkstaatsvertrag entgegen, auf dem das gesamte Fernseh- und Radiogeschehen so wie wir es aktuell kennen, basiert.<br />
Konkret heißt es in §2 Abs.3.1:</p>
<blockquote><p>&#8220;Kein Rundfunk sind Angebote, die jedenfalls weniger als 500 potenziellen Nutzern zum zeitgleichen Empfang angeboten werden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Bedeutet im Umkehrschluss: wenn mehr als 500 potenziell (!) zuschauen können, wie es ja bei YouTube der Fall sein soll, dann handelt es sich um Rundfunk. In diesem Fall kommt der <a href="http://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/Download/Rechtsgrundlagen/Gesetze_aktuell/13._RStV_01.04.2010_01.pdf ">Vertrag</a> ins Spiel. Der hat es in sich, denn hierzulande kann nicht einfach jeder in die Welt senden, wie er will. Das muss genehmigt werden und genehmigt wird nur, was den Regeln entspricht. Die sind zwar inhaltlich irrelevant, aber umfangreich und nur kostspielig umzusetzen.</p>
<p>Man muss leider feststellen: Dieser Vertrag entspricht nicht mehr der Lebenswirklichkeit der Menschen. Denn: mit Hilfe des Internet kann zwar endlich jeder zu geringsten Kosten senden, aber interessieren wird das zumeist nur wenige. Von daher könnte man den Vertrag zum Beispiel so ändern, dass Formate, die 5 Livetage mehr als 10.000 Zuschauer gleichzeitig haben, wie Rundfunk zu behandeln ist. Die sich dann an den Vertrag halten müssen.</p>
<p>Die aktuelle Regelung passt nicht in die Zeit.</p>
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		<title>Neue Webvideoreihe für Restaurant-Kritik: Dokumente aus der Gastronomie</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 21:12:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Restaurant-Kritik.de, dem in Deutschland führenden Bewertungsportal gastronomischer Dienstleistungen, produziere ich ein neues Webvideoformat. Name: Köche im Gespräch. Bisher sind zwei Ausgaben erschienen. Weitere befinden sich in der Planung. Das Format ist technisch nicht sehr aufwändig. Mit einer ordentlichen HD-Cam und aufgesetztem Richtmikrofon ist es möglich, schnell, aktuell und in für das Web akzeptabler Qualität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Für <a href="http://www.restaurant-kritk.de">Restaurant-Kritik.de</a>, dem in Deutschland führenden Bewertungsportal gastronomischer Dienstleistungen, produziere ich ein neues Webvideoformat.</p>
<p>Name: Köche im Gespräch. Bisher sind zwei Ausgaben erschienen. Weitere befinden sich in der Planung.</p>
<p>Das Format ist technisch nicht sehr aufwändig. Mit einer ordentlichen HD-Cam und aufgesetztem Richtmikrofon ist es möglich, schnell, aktuell und in für das Web akzeptabler Qualität informative Kleinformate umzusetzen. Vor allem bei kritischen Lichtbedingungen und beengten Räumlichkeiten wie Restaurants und Küchen kann die reduzierte Technik von einigem Vorteil sein. Flexibel einsetzbar und stets nah am Geschehen &#8211; da werden besondere Einblicke möglich.</p>
<p>In dem Format für Restaurant-Kritik dreht sich alles um das Thema Gastronomie, die Restaurants und die Menschen, die auf diesem Gebiet besonderes anzubieten haben. Dazu gehören die Spitzenköche und ihre Kreationen. Aber dabei muss es nicht bleiben. Wenn jemand einen Vorschlag hat &#8211; gern gesehen!</p>
<p><object width="480" height="274"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TADxKAkGyvs?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/TADxKAkGyvs?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="274" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object width="480" height="274"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/w7aEPXz20cA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/w7aEPXz20cA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="274" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object> </p>
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		<item>
		<title>Videoreportage für EnBW: Energiezukunft auf der E-World 2012</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/internet/videoreportage-fur-enbw-energiezukunft-auf-der-e-world-2012/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 11:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intern]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ist es bestellt um die Zukunft der Energieversorgung? Diese Frage treibt angesichts der Herausforderungen Experten und Verbraucher um. Welcher Ort könnte geeigneter sein, um Antworten auf diese Frage zu erhalten, als die größte Fachmesse der deutschen Energiebranche, die e-world 2012 Anfang Februar in Essen. 580 Aussteller und tausende von Fachbesuchern beschäftigen sich intensiv mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Wie ist es bestellt um die Zukunft der Energieversorgung? Diese Frage treibt angesichts der Herausforderungen Experten und Verbraucher um. Welcher Ort könnte geeigneter sein, um Antworten auf diese Frage zu erhalten, als die größte Fachmesse der deutschen Energiebranche, die e-world 2012 Anfang Februar in Essen. 580 Aussteller und tausende von Fachbesuchern beschäftigen sich intensiv mit Themen wie der effizienten Stromversorgung durch Erneuerbare Energien sowie dem Intelligenten Stromnetz (smart grids), das via Smart Home bis in die eigene Wohnung reicht.</p>
<p>Für die Kanäle der EnBW in Sozialen Netzwerk ist dieses Videoreportage entstanden. </p>
<p><iframe width="480" height="244" src="http://www.youtube.com/embed/Ej6kW3qnT78?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Besser schreiben für das Web &#8211; Session auf dem Barcamp München</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 18:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende war ich auf dem Barcamp in München. War eine kleine, feine Konferenz in einem perfekten Ort mit vielen hellwachen Webleuten. Ich habe dort zwei Sessions gemacht. Eine wurde netterweise von Michael Praetorius aufgezeichnet und als Video veröffentlicht. Thema war das Optimieren von Texten für das Web. Denn das Lesen am Monitor gehorcht anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Am Wochenende war ich auf dem Barcamp in München. War eine kleine, feine Konferenz in einem perfekten Ort mit vielen hellwachen Webleuten. </p>
<p>Ich habe dort zwei Sessions gemacht. Eine wurde netterweise von <a href="http://www.praetorius.com">Michael Praetorius</a> aufgezeichnet und als Video veröffentlicht. Thema war das Optimieren von Texten für das Web. Denn das Lesen am Monitor gehorcht anderen Gesetzen als der Konsum von gedrucktem Material. Es ist hastiger und unkonzentrierter. Das sollte beim Texten und bei der Präsentation von Artikeln beachtet werden.</p>
<p><iframe width="480" height="274" src="http://www.youtube.com/embed/rvDN7tzWLTg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Da man die Folien in dem Video nicht recht sehen kann, hier noch die Präsentation als Slideshare-Anwendung.</p>
<div style="width:480px" id="__ss_11190459"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/baranek/besser-schreiben-fr-das-web" title="Besser schreiben für das Web" target="_blank">Besser schreiben für das Web</a></strong> <object id="__sse11190459" width="480" height="400"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=besserschreibenbcmuc12neu-120121082447-phpapp01&#038;rel=0&#038;stripped_title=besser-schreiben-fr-das-web&#038;userName=baranek" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><param name="wmode" value="transparent"/><embed name="__sse11190459" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=besserschreibenbcmuc12neu-120121082447-phpapp01&#038;rel=0&#038;stripped_title=besser-schreiben-fr-das-web&#038;userName=baranek" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" wmode="transparent" width="480" height="400"></embed></object>
<div style="padding:5px 0 12px"> View more <a href="http://www.slideshare.net/" target="_blank">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/baranek" target="_blank">baranek online publishing</a> </div>
</p></div>
<p>Die zweite Session war recht spontan und drehte sich um die Emergieversorgung der Zukunft.</p>
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		</item>
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		<title>Danke, Steve Jobs (1955-2011)</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/mac/danke-steve-jobs-1955-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 09:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mac]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist leider viel zu früh Steve Jobs gestorben, der das Unternehmen Apple wesentlich geprägt hat und damit eine ganze Industrie. Daher bedeutet der frühe Tod von Steve Jobs einen tragischen Moment in der Geschichte der digitalen Informationsverarbeitung. Jobs steht in einer Reihe der großen amerikanischen Erfinder-Unternehmer wie Edison, Ford, Brunswick oder Levis. Ich arbeite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Heute ist leider viel zu früh Steve Jobs gestorben, der das Unternehmen Apple wesentlich geprägt hat und damit eine ganze Industrie. Daher bedeutet der frühe Tod von Steve Jobs einen tragischen Moment in der Geschichte der digitalen Informationsverarbeitung. Jobs steht in einer Reihe der großen amerikanischen Erfinder-Unternehmer wie Edison, Ford, Brunswick oder Levis.</p>
<p>Ich arbeite seit 1988 fast durchgängig mit den Produkten dieses Unternehmens. Weil sie gut sind. Weil selbst ich sie verstehe. Weil sie zuverlässig funktionieren. Ohne diese Produkte, auf der ich mein Arbeitspensum tagtäglich absolviere, wäre ich nicht da, wo ich heute stehe.</p>
<p>Aus diesem Anlass an dieser Stelle ein Video, ein früher Werbefilm, selbst eingesprochen von Steve Jobs, der allerdings so nie gesendet wurde. Es ist eine Ode auf die Querdenker, die Unbeirrbaren, die letztlich eine ganze Welt beeinflusst und verändert haben. So sah Jobs wohl sich selbst und so sollten sich auch seine Kunden fühlen, wenn sie die Produkte seines Unternehmens kauften und nutzten. Jobs war eben auch ein cleverer Vermarkter seiner revolutionären Ideen. </p>
<p><iframe width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/GEPhLqwKo6g" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dem öffentlich-rechtlichen Informationsauftrag in ECHTZEIT nachkommen!</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/internet/dem-offentlich-rechtlichen-informationsauftrag-in-echtzeit-nachkommen/</link>
		<comments>http://dirk-baranek.de/internet/dem-offentlich-rechtlichen-informationsauftrag-in-echtzeit-nachkommen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 07:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Oh, trouble in paradise! Gestern hat Richard Gutjahr, bekannter Twitterer, Freier Journalist und unter anderem Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks, auf dem Medienforum NRW die anwesenden Verantwortlichen öffentlich-rechtlicher Medien scharf angegriffen (Dokumentation hier). Ich will hier gar nicht auf die gegenseitige Beschimpfung als &#8220;Despoten&#8221; einerseits und &#8220;faschistoid&#8221; andererseits eingehen, geschenkt, Hitze des Gefechts, inzwischen schon zurückgenommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Oh, <em>trouble in paradise</em>! Gestern hat Richard Gutjahr, bekannter Twitterer, Freier Journalist und unter anderem Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks, auf dem Medienforum NRW die anwesenden Verantwortlichen öffentlich-rechtlicher Medien scharf angegriffen (<a href="http://www.wasmitmedien.de/2011/06/20/gutjahr-piel-was-beim-auftakt-zum-medienforum-nrw-wirklich-geschah/">Dokumentation hier</a>). </p>
<p>Ich will hier gar nicht auf die gegenseitige Beschimpfung als &#8220;Despoten&#8221;  einerseits und &#8220;faschistoid&#8221; andererseits eingehen, geschenkt, Hitze des Gefechts, inzwischen schon zurückgenommen. Wichtiger ist eigentlich die Frage: Wo ist der Fehler? Was sollte eigentlich passieren? Zu diesem Thema hat Gutjahr leider nicht so viel zu sagen gewusst, obgleich er eine gewisse Idee schon hatte. Zitat:</p>
<blockquote><p>Wir [die öffentlich-rechlichen Sendeanstalten, D.B.] sollten eigentlich an der Spitze der Bewegung stehen und uns damit vertraut machen, anstatt immer und immer wieder einfach nur vor den Gefahren zu warnen. Das bringt uns nicht weiter.</p></blockquote>
<p>Dem kann ich unbedingt zustimmen. Die Öffentlich-rechtlichen Sender profilieren sich im Moment damit, wie man letzte Woche wieder mit einer Sendung im ZDF beobachten konnte, die rasante Entwicklung der neuen Medien zu verteufeln, als unsichere Quellen hinzustellen, als gefährliche Eingriffe in die Informationshoheit des Qualitätsjournalismus. Es wird gewarnt, was das Zeug hält. </p>
<p>Was sollte aber eigentlich passieren? Die Anstalten müssen sich dieser neuen Möglichkeiten bedienen. Sie müssen endlich von dem hohen Ross runterkommen und hinein in diese neue Medienwelt. Natürlich gibt es bei Twitter sehr viel Schrott, wer hätte das je bezweifelt. Aber, verdammt, es ist wie es ist, es gibt ja auch nichts anderes. Ich versuche es einmal an einem Beispiel zu erläutern, das sich quasi vor meiner Haustür befindet: Stuttgart 21.</p>
<p>Gestern Abend hat es wieder ein relativ große Demonstration der Gegner des Bahnprojektes gegeben. Im Anschluss daran kam es zu einer gewalttätigen Besetzung der Baustelle. Wie habe ich von der fast minutengenauen Entwicklung der Geschehnisse erfahren? Zwei Klicks auf die Twitterhashtags #s21 und #gwm (tagesaktuelle Auseinandersetzung um das &#8220;Grundwassermanagement&#8221;) und schon habe ich alle Tweets über die Ereignisse auf dem Schirm. Aber von wem? Natürlich von den Demonstranten, die mir ihre von Interessen geleitete und von Propaganda durchsetzte &#8220;Fakten&#8221;-Lage präsentieren. Trotzdem konnte ich mir so einigermaßen ein Bild über die Lage verschaffen. </p>
<p>Jetzt frage ich: </p>
<ul>
<li>Warum ist kein Twitterer des SWR vor Ort, der alle 5 Minuten einen Tweet absetzt und mir schildert, was dort passiert? Und vielleicht auf Fragen antwortet?</li>
<li>Warum wird kein AV-Team hingeschickt mit einem Livestream?</li>
<li>Warum gibt es keine Radio-Tonschnipsel zeitnah mit Interviews der Demonstranten, vielleicht auch mit den Einsatzkräften?</li>
<li>Warum ist kein SWR-Journalist vor Ort, der mal schnell ein paar Fotos hochlädt, damit ich mir ein NEUTRALES BIld der Lage machen kann?</li>
</ul>
<p>Herrgott: die Sender haben unglaubliche Potenziale an hochkompetente Menschen und bester Technik &#8211; die werden doch wohl hinkriegen, was jeder Volldepp mit drei Tippsern auf seinem Smartphone machen kann. Aber nein, auf diese Ebene lassen die sich nicht ein, das ist unter ihrer Würde. Es könnten ja &#8220;Fehler&#8221; passieren, mal ein paar Bilder unscharf und verwackelt sein. Oder man muss mal eine Nachricht zurücknehmen&#8230;</p>
<p>Wenn ich mir die Twitteraccounts des SWR so anschaue, wird mir schlecht. Es gibt keinen einzigen Account, der wirklich nachrichtenorientiert ist. Es handelt sich durchweg um Kanäle, auf denen nur eines gemacht wird: Redaktionsmarketing, Werbung für Sendungen und deren Inhalte. Der einzige &#8220;News&#8221;-Kanal ist <a href="http://www.twitter.com/landesschau">@landesschau</a>, aber schaut euch bitte diese Tweets an. Ich zeige genau die letzten drei. </p>
<p><img src="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2011/06/landesschau.jpg" alt="landesschau" title="landesschau" width="500" height="278" class="aligncenter size-full wp-image-881" /></p>
<p><strong>Noch Fragen?</strong></p>
<p>Ja, auch die Journalisten haben inzwischen das &#8220;Web 2.0&#8243; entdeckt &#8211; und zwar als Steinbruch, in dem es &#8220;Material&#8221; gibt. Das ist im Moment die größte Diskussion in diesen Kreisen: sind die Nachrichten aus dem Web glaubwürdig, wie kann es verifiziert werden und wie verarbeitet? Das ist aber nicht mein Punkt, das ist eh selbstverständlich. Dass man auf Twitter schaut, was so passiert in der Welt. Hallo? Soweit waren wir schon vor drei Jahren.</p>
<p>Mir geht es darum: wo sind diese Journalisten, dieser ganze Apparat IN diesen neuen Medienwelten? Warum muss ich 18 Stunden warten, um mir in der Landesschau am nächsten Abend die Bilder von der Demo gestern anzuschauen? </p>
<p>Ich vermute: die können es einfach nicht. Die wollen es auch nicht. Die sitzen in ihrem TV-Palast, 500 Meter Luftlinie von den Geschehnissen am Bahnhof entfernt und starren auf den DPA-Ticker, ob da was rauskommt. Klar, das AV-Team und die Radio-Praktikantin, die werden da hingeschickt. Aber LIVE von dort berichten, dem öffentlich-rechtlichen Informationsauftrag in ECHTZEIT nachzukommen, das scheint unter deren Würde zu sein. Da MUSS sich etwas ändern, sonst sehe ich schwarz für diese Anstalten. </p>
<p>SWR: gib uns ein Prozent deines Budgets und wir machen eine Medienrevolution.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Online-Marketing für Gastronomen in 20 Minuten</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/gastronomie/online-marketing-fur-gastronomen-in-20-minuten/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 11:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Intern]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 2006 bin ich tätig für Restaurant-Kritik.de, das größte deutsche Portal für Restaurantbewertungen von Gästen. Auf der Agenda dieses Kunden und langjährigen Partners mit Sitz in Hamburg stehen Nachrichtenredaktion, Community-Management, Public Relations, Social-Media-Kommunikation, Onlinemarketing &#8211; operativ und beratend. Restaurant-Kritik ist in diesem Jahr Sponsor des Wettbewerbs Koch des Jahres. Der richtet sich an Berufsköche und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Seit 2006 bin ich tätig für <a href="http://www.restaurant-kritik.de">Restaurant-Kritik.de</a>, das größte deutsche Portal für Restaurantbewertungen von Gästen. Auf der Agenda dieses Kunden und langjährigen Partners mit Sitz in Hamburg stehen Nachrichtenredaktion, Community-Management, Public Relations, Social-Media-Kommunikation, Onlinemarketing  &#8211; operativ und beratend.</p>
<p>Restaurant-Kritik ist in diesem Jahr Sponsor des Wettbewerbs <a href="http://www.kochdesjahres.de/">Koch des Jahres.</a> Der richtet sich an Berufsköche und Gastronomen und kann bezüglich der Austragungsmodalitäten sehr fair genannt werden, sogar lukrativ, jedenfalls handwerklich orientiert. Der Veranstalter versucht zudem mit einem Rahmenprogramm zu den Wettbewerben, Gastronomen etwas zu bieten. In vier Vorfinalen werden die Finalisten durch eine fachlich hochkompetent besetzte Jury ermittelt. Mit den am Nachmittag stattfindenden Master Classes wird Gastronomen und Sponsoren eine Bühne geschaffen. </p>
<p>Für Restaurant-Kritik habe ich mit einer solchen Master Class versucht, in 20 Minuten den anwesenden Gastronomen etwas über dieses wichtige Marketing-Tool mitzugeben, das den Namen trägt: Internet. Etwas handfestes aus der Onlinewelt, das sie umsetzen können in ihren Alltag. Oder anders gesagt: mal alle auf einen Stand bringen; und vielleicht zwei, drei konkrete Anregungen anhand von Beispielen geben. </p>
<p>Hier folgend die Präsentation, die ich dort gezeigt habe – bzw. werde, weil die Veranstaltungsreihe bis zur ANUGA im Herbst läuft. Dort wird der Sieger des Kochwettbewerbs ermittelt.</p>
<div style="width:510px" id="__ss_7687090"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/7687090?rel=0" width="510" height="426" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
<div style="padding:5px 0 12px"> View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/baranek">baranek online publishing</a> </div>
</p></div>
<p>In Aktion in Stuttgart bei Koch des Jahres.<br />
Foto: Thomas Geromüller</p>
<p><img src="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2011/05/kdjstuttgart.jpg" alt="Koch des Jahres Stuttgart" title="Koch des Jahres Stuttgart" width="500" height="334" class="aligncenter size-full wp-image-875" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Auf der re:publica XI: Auftritt in Twitterlesung</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 09:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intern]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 14. bis 16. April hat in Berlin die Konferenz re:publica XI stattgefunden. Drei Tage Vorträge und Diskussionen über das Internet, seine Technologien, seine Chancen und Risiken. Viele nennen es das größte Bloggertreffen Deutschlands, für andere manifestiert sich nur der Gruppenklüngel bekannter Seilschaften, für viele aber ist es eine lebendige und daher wichtige Konferenz, auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Vom 14. bis 16. April hat in Berlin die Konferenz re:publica XI stattgefunden. Drei Tage Vorträge und Diskussionen über das Internet, seine Technologien, seine Chancen und Risiken. Viele nennen es das größte Bloggertreffen Deutschlands, für andere manifestiert sich nur der Gruppenklüngel bekannter Seilschaften, für viele aber ist es eine lebendige und daher wichtige Konferenz, auf der vor allem dreierlei passiert:</p>
<ul>
<li>Nahrung für das Denken. In den Sessions, die allerdings von sehr unterschiedlicher Qualität sind, kann man den Horizont erweitern, diskutieren, denken. Thema ist immer das Web, dessen Status Quo  und die Zukunft, was natürlich manches arg spekulativ erscheinen lässt, andererseits gerade den besonderen Reiz ausmacht.</li>
<li>Menschen treffen. Man kennt sich aus dem Netz, auf der Konferenz wird es persönlich. Das tut gut, das macht Spaß. Dem gibt man sich hin, bis es schwindelt.</li>
<li>Mitmachen. Alle tun es irgendwie. Tausende Tweets von der Konferenz, Fotos, Videos, unzählige Blogposts (<a href="http://rp11live.posterous.com/tag/baranek">hier meine während der re:publica XI</a>), über hundert Speaker &#8211; die Konferenz ist ein lebendiger Mikrokosmos, der augenblicklich seinen vieltausendfachen Niederschlag im Netz findet. Mitgemacht habe ich ebenfalls.</li>
</ul>
<p><strong>Live auf der re:publica XI</strong></p>
<p>Auch in diesem Jahr hat sich die re:publica wieder entschieden, den Teilnehmern der Konferenz eine Tiwtterlesung anzubieten. Ein paar hundert haben die unsägliche Geduld bewiesen, sich unseren eineinhalbstündigen Vortrag anzuschauen. Hier das offizielle Video der Twitterlesung, in dem ich zusammen mit den Leuten von Twitkrit zu sehen bin, wie wir Tweets präsentieren, die uns gefallen. Viel Spaß!</p>
<p><iframe width="500" height="314" src="http://www.youtube.com/embed/eOIYLUgAA3o?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Das Twitterbuch von PONS: Die besten Tweets des Jahrhunderts</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 12:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter ist ein Nachrichtenschnellmedium, klar. Twitter ist ein Dingens für blöde Ich-gehe-jetzt-aufs-Klo-Privatnachrichten: Schwachsinn! Twitter ist aber auch – und das ist eigentlich das beste daran – ein Tummelplatz für Literaten, Texter, Spaßvögel, Medienkünstler und solche, die das alles mal werden wollen. Die nutzen ihre Twitter-Kanäle zum Veröffentlichen von absurden Beobachtungen, amüsanten Wortspielen und paradoxen Gedanken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Twitter ist ein Nachrichtenschnellmedium, klar. Twitter ist ein Dingens für blöde Ich-gehe-jetzt-aufs-Klo-Privatnachrichten: Schwachsinn! Twitter ist aber auch –  und das ist eigentlich das beste daran – ein Tummelplatz für Literaten, Texter, Spaßvögel, Medienkünstler und solche, die das alles mal werden wollen. Die nutzen ihre Twitter-Kanäle zum Veröffentlichen von absurden Beobachtungen, amüsanten Wortspielen und paradoxen Gedanken. Das macht Spaß, das ist oft pure Ironie und grandioser Sarkasmus.</p>
<p>All diesen Spitzen und Sottisen widmet sich ein Haufen Verrückter, zu denen ich auch zähle, die ihre Beobachtungen teilen auf <a href="www.twitkrit.de/">Twitkrit.de</a> und gerne das Beste vom Besten live präsentieren auf den sogenannten Twitterlesungen. Wie Ebenfallsmitmacher @bjoerngrau hier auf <a href="http://www.twitterlesung.de/2010/09/13/es-ist-ein-buch/">Twitterlesung.de</a> vermeldet, erscheint heute das Buch der Twitterlesung im Stuttgarter Verlag PONS.<br />
Titel: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3120100285?ie=UTF8&amp;tag=espaniende-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3120100285">Das Leben in 140 Zeichen &#8211; Wahre und kuriose Tweets aus dem Web</a>.<br />
Inhalt des Bandes, der inzwischen als &#8220;Twitterbuch&#8221; im Web die Runde macht, sind etwa 500 Tweets von 230 verschiedenen Twitterern. Ich muss zugeben, dass ich an der Erstellung dieses Buches und an der Auswahl der abgedruckten Tweets wesentlich beteiligt war. Es hat Spaß gemacht, es war anstrengend, es hat die Mühen der Ebenen gekostet, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Denn für 9,95 Euro bekommt man die besten Tweets des Jahrhunderts. Das ist nicht wenig, sondern verdammt eine Leistung. Nicht nur wir, die Twitkritler, wissen das zu schätzen, sondern auch 5.000 Demonstranten am Samstag in Berlin, wie man in diesem Video mit Mitherausgeber @mspro sehen kann.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Tw6dCi8JHvc?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/Tw6dCi8JHvc?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und in diesem Video, herausgegeben von PONS, sieht man ein paar der Twitterer aus dem Twitterbuch, wie sie ihre Tweets vorlesen &#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TW8BcszVoyQ?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/TW8BcszVoyQ?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Carsharing: Ich habe 195 Autos</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/textarchiv/carsharing-ich-habe-195-autos/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 10:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Carsharing wird in Deutschland immer beliebter. Die Teilnehmerzahlen steigen und die der Anbieter auch. Neben den seit einigen Jahren in großen Städten bestehenden lokalen Organisationen sehen jetzt auch klassische Mobilitätsanbieter Chancen in dem Markt für Fahrzeuge zur kurzfristigen Ausleihe. Die Bahn (Flinkster) oder auch Daimler (Car2Go) setzen auf eine wachsende Kundschaft, die nur sporadisch ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Carsharing wird in Deutschland immer beliebter. Die Teilnehmerzahlen steigen und die der Anbieter auch. Neben den seit einigen Jahren in großen Städten bestehenden lokalen Organisationen sehen jetzt auch klassische Mobilitätsanbieter Chancen in dem Markt für Fahrzeuge zur kurzfristigen Ausleihe. Die Bahn (Flinkster) oder auch Daimler (Car2Go) setzen auf eine wachsende Kundschaft, die nur sporadisch ein Auto benötigt. Online-Redakteur Dirk Baranek ist seit vielen Jahren Nutzer von Carsharing und berichtet im Folgenden von seinen Erfahrungen.</p>
<p><strong>Ich habe kein Auto</strong></p>
<p>&#8220;Ich habe kein Auto sondern 195.&#8221; Das ist meine zugegeben etwas mürrisch wirkende Standardantwort auf die Frage, ob ich eigentlich ein Auto besitze. Ist nicht so gemeint, löst aber beim Fragesteller zumeist ein lächelndes Stirnrunzeln aus, denn dass ich nicht so viele Fahrzeuge in der Garagenhalle stehen habe, versteht sich von selbst. So muss ich regelmäßig etwas weiter ausholen, um zu erklären, was ich damit meine.</p>
<p><strong>Das Mobilitätsbudget</strong></p>
<p>Zunächst mal lebe ich mit dem fast luxuriösen Umstand, dass wir in der Familie kein täglich nutzbares Automobil benötigen. Wir wohnen zentral und Einkaufsmöglichkeiten, Arbeitsplatz und Schule sind zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. </p>
<p>Aber ganz ohne fahrbaren Untersatz geht es dann doch nicht. Ein Außentermin bei einem Kunden, Einkäufe im Möbelhaus auf der grünen Wiese oder der Besuch der Schwiegermutter im Dorf südlich von Frankfurt &#8211; das ist alles ohne Auto arg umständlich. In solchen Situationen greifen wir auf Fahrzeuge unseres Carsharing-Anbieters zurück, die manchmal auch preisgünstiger sind als der ÖPNV.</p>
<p>Bei jeder geplanten Transportleistung steht daher die Frage im Raum: Wer ist der günstigste Anbieter? Geht es besser mit der Bahn, mit dem Fahrrad, zu Fuß, der U- oder S-Bahn, dem Taxi, dem Carsharing, einem Mietwagen oder per Flugzeug? Natürlich immer in Abhängigkeit der äußeren Umstände. Konkret: Einen Kunden im 15 Kilometer entfernten Industriegebiet zu besuchen, ließe sich mit ÖPNV auch machen, dauert aber bestimmt dreimal so lange. Außerdem regnet es gerade und die Mehrkosten von vier Euro sind vertretbar.</p>
<p>Ein Energiespareffekt hat das Ganze natürlich ebenfalls, da wir öfter auf den ÖPNV zurückgreifen, als wenn wir ein Auto besitzen würden. Hier kommt die einfache Tatsache zum tragen, dass ein Auto auch kostet, wenn es nicht benutzt wird. Wenn sich also ein Autobesitzer für den ÖPNV entscheidet, zahlt er sowohl für die Fahrkarte, als auch für sein Auto. Unser Mobilitätsbudget hingegen wird weniger belastet.</p>
<p><strong>Die Unterschiede zum Mietwagen</strong></p>
<p>Carsharing unterscheidet sich von der bekannten Dienstleistung des Mietwagens in einigen wichtigen Punkten. So muss man zum Beispiel Mitglied beim Carsharing-Anbieter werden. Ohne diese Anmeldung kann man auf dessen Angebote nicht zurückgreifen. Die Mitgliedschaft kostet eine geringe Jahresgebühr. Dafür wird man mit einer Chipkarte ausgerüstet. Jetzt kann man Fahrzeuge buchen. Entweder per Service-Telefon oder am heimischen Rechner muss im Voraus festgelegt werden, welches noch nicht von anderen Nutzern gebuchte Fahrzeug an welchem Standort man für einen bestimmten Zeitraum nutzen möchte. Im Unterschied zum Mietwagen können die Fahrzeuge stundenweise gebucht werden, ein erheblicher Kostenvorteil. Allerdings muss das Auto immer wieder an den Standort zurückgebracht werden, an dem es ausgeliehen wurde. </p>
<p><strong>Immer das passende Auto</strong></p>
<p>Insgesamt verfügt mein Carsharing-Anbieter über 195 Fahrzeuge an 73 Stationen im Stadtgebiet Stuttgart. Eine große Station befindet sich dreihundert Meter von unserer Wohnung entfernt. Dort können wir Fahrzeuge in vier Typenklassen mieten. Vom Kleinwagen, über Mittelklasse-Limousinen bis zum Transporter ist alles dabei. Je nach Art der Fahrt kann man also das passende Fahrzeug auswählen und wieder Geld und Energie sparen, denn die Autos kosten je nach Größe unterschiedlich.</p>
<p><strong>Kosten: Zeit- und Entfernungstarif</strong></p>
<p>Die Kosten für die Ausleihe werden von verschiedenen Faktoren bestimmt: der Fahrzeugklasse, der gebuchten Zeit und der zurückgelegten Entfernung.</p>
<p>Zunächst gibt es einen Stundentarif. Dabei wird die im Voraus gebuchte Zeit berechnet. Je nach Fahrzeugtyp fallen 1,30 bis 3,70 Euro pro Stunde an. Es gibt Rabatte für komplette Tages- und Wochenbuchungen. </p>
<p>Der zweite Kostenfaktor sind die tatsächlich gefahrenen Kilometer. Ein Kilometer kostet brutto zwischen 18 und 29 Cent &#8211; allerdings inklusive der Benzinkosten! Die Kilometer werden anhand eines Fahrtenbuchs abgerechnet, das sich im Fahrzeug befindet und in dem man nach Abschluss der Fahrt die entsprechenden Eintragungen vornimmt. Einmal im Monat kommt eine schriftliche Rechnung mit Aufstellung aller Fahrten.</p>
<p>Wenn man die Fahrten kalkuliert, ergeben sich teilweise Beträge, die auf den ersten Blick etwas hoch erscheinen. Zwei Beispiele. Drei Stunden Ausleihe eines Kleinwagen, mit dem man dann 30 Kilometer fährt, kostet 9,30 Euro. Der Tagesausflug zur Schwiegermutter mit der Limousine &#8211; 400 Kilometer in zehn Stunden &#8211; verursacht Kosten von immerhin 118 Euro. </p>
<p>Bevor man hier allerdings zurückzuckt, sollte man sich vergegenwärtigen, wie hoch die Kosten sind, die man als Autobesitzer trägt, ohne auch nur einen einzigen Kilometer gefahren zu haben. Ein Beitrag von jährlich 3.000 Euro für Abschreibung, Steuern und Versicherung ist sicherlich nicht zu niedrig angesetzt. Dazu kommen je nach Fahrleistung die Kosten für den Kraftstoff und eventuell für Instandhaltung. Das Mobilitätsbudget eines normalen Autobesitzers liegt also bei vier- bis fünftausend Euro im Jahr &#8211; die Fahrten zur Arbeit noch gar eingerechnet. Bis wir das für Carsharing ausgeben, da können wir einiges verfahren &#8230;</p>
<p><strong>Und bequem ist es auch&#8230;</strong></p>
<p>Neben der Kostenfrage gibt es noch ein paar Dinge, die Carsharing wirklich angenehm machen. Man hat einfach kein Auto mehr, um das man sich kümmern muss. Die Sorge um Parkplatz, Pflege und Werkstattkram entfallen komplett. Bei  Carsharing stehen uns stets neuwertige Mittelklasse-Modelle zur Verfügung, die immer perfekt gewartet und meistens sauber sind. Vorab buchen, aus dem Standort-Tresor mit der Chipkarte den Schlüssel entnehmen, losfahren &#8211; so einfach ist Carsharing. Und wer hätte nicht gerne Zugriff auf 193 Autos, für jeden Anlass das passende?</p>
<p><img src="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2010/06/screen-capture.jpg" alt="Stadtmobilautos" title="Stadtmobilautos" width="540" height="358" class="aligncenter size-full wp-image-892" /></p>
<p>Foto: Parkplatz eines Stuttgarter Carsharing-Anbieters: Ein Teil meiner 195 Autos.</p>
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