<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>baranek &#124; online &#124; publishing &#187; Gastronomie</title>
	<atom:link href="http://dirk-baranek.de/tag/gastronomie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://dirk-baranek.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 19 May 2010 08:47:58 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Nachschlag #17: Kochfolianten und Essige</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/gastronomie/nachschlag-17-kochfolianten-und-essige/</link>
		<comments>http://dirk-baranek.de/gastronomie/nachschlag-17-kochfolianten-und-essige/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 16:04:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dirk-baranek.de/?p=628</guid>
		<description><![CDATA[Eine neue Ausgabe meines kulinarischen Videoblogs Nachschlag, inzwischen die 17. Ausgabe. Ich stelle drei Bücher vor und verkoste Dirndl-Essig.

Link: 

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue Ausgabe meines kulinarischen Videoblogs Nachschlag, inzwischen die 17. Ausgabe. Ich stelle drei Bücher vor und verkoste Dirndl-Essig.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://de.sevenload.com/pl/mD4Etpk/500x408/swf" width="500" height="408"><param name="allowFullscreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="movie" value="http://de.sevenload.com/pl/mD4Etpk/500x408/swf" /></object>
<p>Link: <a href="http://de.sevenload.com/sendungen/Restaurant-Kritik-de/folgen/mD4Etpk-Nachschlag-17-Folianten-Essige"><img src="http://static.sevenload.com/img/sevenload.png" width="66" height="10" alt="Nachschlag #17: Folianten &amp; Essige" /></a></p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=espaniende-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3937963782&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=espaniende-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3937963804&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=espaniende-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3833148039&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dirk-baranek.de/gastronomie/nachschlag-17-kochfolianten-und-essige/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mini-Mozartoper mit Petersilienwurzelcreme</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/textarchiv/mini-mozartoper-mit-petersilienwurzelcreme/</link>
		<comments>http://dirk-baranek.de/textarchiv/mini-mozartoper-mit-petersilienwurzelcreme/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 15:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dirk-baranek.de/?p=470</guid>
		<description><![CDATA[ 
Im Le Meridien kann man in diesen Tagen eine kulinarische Oper genießen
Von professionellen Sängern vorgetragene Opernmelodien, dazu ein köstliches Menü und gepflegte Weine: das ist das Konzept einer Veranstaltung, die gestern Premiere im Le Meredien hatte. Es ging auf, weil die Inszenierung von Mozarts Don Giovanni ganz nah am speisenden Publikum stattfand.
Ein kulinarisch-musikalisches Vergnügen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <br />
<strong><a href="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2008/12/meridien_1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-471" title="Kulinarische Oper im Le Meridien" src="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2008/12/meridien_1.jpg" alt="" width="200" height="266" /></a>Im Le Meridien kann man in diesen Tagen eine kulinarische Oper genießen</strong></p>
<p><em>Von professionellen Sängern vorgetragene Opernmelodien, dazu ein köstliches Menü und gepflegte Weine: das ist das Konzept einer Veranstaltung, die gestern Premiere im Le Meredien hatte. Es ging auf, weil die Inszenierung von Mozarts Don Giovanni ganz nah am speisenden Publikum stattfand.</em></p>
<p>Ein kulinarisch-musikalisches Vergnügen der gehobenen Art wird in diesen Tagen im Le Meridien geboten. Im Ballsaal des Fünf-Sterne-Hotels führt ein kleines Ensemble eine verkürzte Version der Mozartoper Don Giovanni auf. Dazu gibt es ein Vier-Gänge-Menü mit Perlhuhnterrine, getrüffelter Petersilienwurzelcreme, Filet vom Weideochsen und Schokoladenvariationen.</p>
<p>Die Gaumengenüsse sind also gesichert, aber auch die musikalische Qualität der kammerspielartigen Inszenierung lässt kaum Wünsche offen. Dafür sorgen die professionellen Sänger, die zum Teil von der Staatlichen Oper vis-a-vis kommen. Das Ganze hat erheblichen Charme, denn wann hat man als Normalsterblicher schon einmal die Chance, einen Arien schmetternden Opernsänger quasi hautnah zu erleben. Die von dem Dirigenten und Musikwissenschaftler Wilhelm Keitel geleitete Inzsenierung der Geschichte des Frauenhelden Don Giovanni scheut den Kontakt mit dem Publikum nicht. Da wird zwischen den runden, festlichen eingedeckten Tischen in Rokokokostümen stolziert, ironisch mit den Gästen geflirtet, Gläser entführt und der Tod auf dem Kofferwagen in den Saal geschoben.</p>
<p>Der ganze Saal ist quasi eine Bühne für das verkürzt und mit deutschen Sprechtexten dargebotene, allerdings recht pralle Leben des Hagestolz und seiner liebestollen Gespielinnen. Die werden zwar allesamt betrogen, aber das Ganze bleibt heiter und höchstens mit einem Augenzwinkern tragisch. &#8220;Das ist alles sehr launisch und einfach nur schön,&#8221; war denn auch die Meinung von Eckart Gühne, der zusammen mit seiner Ehefrau aus Gechingen bei Calw angereist war. Die beiden sind erfahrene Operngänger und hatten sich den Abend zu Weihnachten geschenkt -&#8221;wegen der Musik&#8221;.</p>
<p>Organisiert wird das anders als die manchmal etwas deftigen Dinnershows, die in zwei Spiegelzelten in Stuttgart stattfinden, sehr erlesene und subtil amüsante Vergnügen von Wilhelm Keitel. Mehrere Bücher hat der Stuttgarter Dirigent über Mozart und vor allem Rossini veröffentlicht, von dem er sich inspirieren lässt. &#8220;Rossini war dem Essen ganz und gar nicht abgeneigt,&#8221; berichtet Keitel, der schon an anderer Stelle ähnliche Veranstaltungen produziert hat. Wichtig sind ihm vor allem Sänger, die sich diesem Konzept stellen und den Kontakt zum Publikum suchen. Insgesamt ein gelungener Abend, der trotz drei Stunden Länge wie im Fluge vergeht.</p>
<p>Allerdings hätte man sich in den kleinen Pausen und nach dem Ende des Stücks etwas konventionelle Musikbeschallung gewünscht. Nach den schmetternden Klängen der im übrigen völlig unverstärkten Stimmen wirkte die Tonkulisse aus purem Tellerklappern etwas ernüchternd. </p>
<p><a href="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2008/12/meridien_2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-472" title="Kulinarische Oper im Le Merdien" src="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2008/12/meridien_2.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><em>[Artikel für die Stuttgarter Zeitung]</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dirk-baranek.de/textarchiv/mini-mozartoper-mit-petersilienwurzelcreme/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aus dem Keller in die Sterne &#8211; Gui, Stuttgart</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/textarchiv/aus-dem-keller-in-die-sterne-gui-stuttgart/</link>
		<comments>http://dirk-baranek.de/textarchiv/aus-dem-keller-in-die-sterne-gui-stuttgart/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 14:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dirk-baranek.de/?p=407</guid>
		<description><![CDATA[Das Erfolgsteam des Gui profitiert vom Umzug in größere Räume
Die Überraschung ist perfekt: Das Erfolgsduo des alten Gui ist auch das des neuen! Denn entgegen bisherigen Verlautbarungen wird Küchenchef Bastian Pfeifer wieder zusammen mit Inhaber Jure Rübel die Geschicke des in neue Räume umgezogenen Restaurants bestimmen. Eigentlich wollte Pfeifer sich neuen Herausforderungen widmen, aber dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Erfolgsteam des Gui profitiert vom Umzug in größere Räume</strong></p>
<p>Die Überraschung ist perfekt: Das Erfolgsduo des alten Gui ist auch das des neuen! Denn entgegen bisherigen Verlautbarungen wird Küchenchef Bastian Pfeifer wieder zusammen mit Inhaber Jure Rübel die Geschicke des in neue Räume umgezogenen Restaurants bestimmen. Eigentlich wollte Pfeifer sich neuen Herausforderungen widmen, aber dieses Vorhaben scheint sich nicht nach seinen Vprstellungen entwickelt zu haben. Tatsächlich war Pfeifer auch an der Planung des neuen Standorts beteiligt, allerdings mehr hinter den Kulissen. Angesichts des auch emotional stimmigen Verhältnisses verwundert das nicht, trotz des Altersunterschiedes. &#8220;Er ist fast so etwas wie ein Sohn für mich&#8221;, sagt Jure Rübel. &#8220;Wir haben einfach ganz ähnliche Vorstellungen, wie Gastronomie gemacht werden muss.&#8221;</p>
<p><a href="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2008/12/gui_stuttgart.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-408" title="Gui Stuttgart" src="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2008/12/gui_stuttgart.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><em>Jure Rübel (links)</em></p>
<p><span id="more-407"></span></p>
<p>Dass die beiden Gastronomie in ihren jeweiligen Bereichen perfekt beherrschen und sich damit sehr gut ergänzen, steht außer Frage. Jure Rübel hat seinerzeit wesentlich zum Erfolg der Speisemeisterei unter Martin Oechsle beigetragen und wurde dafür 2004 vom Schlemmeratlas als Oberkellner des Jahres ausgezeichnet. Im Jahr darauf zog es ihn in die Selbstständigkeit. Der aufstrebenden Jungkoch Pfeifer hatte ihn angesprochen, zusammen die Stuttgarter Restaurantszene mit einer deutsch-internationalen Kreativküche aufzumischen. Mit Erfolg, denn ohne Reservierung war im Gewölbekeller in der Sophienstraße bald kein Platz mehr zu bekommen und die Restaurantführer honorierten die Leistungen mit Elogen.</p>
<p>Das Erfolgskonzept ist im Prinzip relativ einfach: &#8220;Qualität zu bezahlbaren Preisen!&#8221; so bringt es Jure Rübel auf den Punkt. Auf der Karte befinden sich zwei Menüs, die zu Preisen von 34 bis 79 Euro angeboten für drei bzw. fünf Gänge. Spätestens alle drei Wochen gibt es eine neue Karte und volle Freiheit für die Gäste innerhalb des Programms. Mit den begleitenden Weinen, zumeist aus Württemberg, von deren Qualität Rübel auch anspruchsvolle Gäste überzeugt hat, steigt der Preis auf knapp hundert Euro, ein Angebot, das von fast 90 Prozent der Gäste wahrgenommen wird. Nach drei Jahren platzte das Gui am alten Standort aus allen Nähten.</p>
<p>Gefunden wurde ein neuer Standort in einem alten Jugendstilhaus. Hohe Decken, Tageslicht, eine geräumige neue Küche, großzügige Lagerräume &#8211; über 200.000 Euro hat Rübel investiert und auch die Vermieterin war nicht untätig. Um das zu stemmen, bedurfte es nach Rübels Ansicht vor allem zweier Dinge: &#8220;Ohne einen bekannten Namen und die gut geführte Kundendatei wäre es nicht gegangen.&#8221; In der Liste stehen zwei- bis dreitausend Adressen von Interessenten, quasi Rübels Schatz aus drei Jahrzehnten Gastronomie. Für die Zukunft ist dem erfolgreichen Team daher nicht bange, im Gegenteil. Die Lokalpresse sieht schon einen Stern im Gui aufgehen, was aber Rübel aber gar nicht so gelegen kommt. &#8220;Für das junge Küchenteam ist das sicherlich sehr erstrebenswert, aber ich bete, dass er nicht kommt.&#8221; Denn wenn der Stern mal da ist, muss er gehalten werden, und dann wäre es vielleicht vorbei mit der so erfolgreichen Mischung aus Perfektion und lockeren Verspieltheit, das das Team des Gui auf die Erfolgsspur geführt hat.</p>
<p><strong>Gui</strong></p>
<p>Olgastraße 133b</p>
<p>70180 Stuttgart</p>
<p>Tel<span> </span>0711.64 56 77 7</p>
<p>Fax<span> </span>0711.64 56 00 7</p>
<p>E-Mail kontakt@gui-stuttgart.de</p>
<p>Web<span> </span><a href="http://www.gui-stuttgart.de" target="_blank">www.gui-stuttgart.de</a></p>
<p>Inhaber: Jure Rübel</p>
<p>Küchenchef Bastian Pfeifer</p>
<p>Mitarbeiter: Küche: 5, Service: 4</p>
<p>Plätze: 30</p>
<p>Preise (HG): 34 bis 99 Euro</p>
<p>Umsatz: kA</p>
<p>Durchschnittsbon: 120 Euuro</p>
<p>Brauerei: Dinckelacker</p>
<p>Zulieferer: Frischeparadies, Benz Wein, Markthalle</p>
<p><em>[Artikel für die AHGZ]</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dirk-baranek.de/textarchiv/aus-dem-keller-in-die-sterne-gui-stuttgart/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neues Griechenland aus Schwaben &#8211; Malathounis, Kernen</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/textarchiv/neues-griechenland-aus-schwaben-malathounis-kernen/</link>
		<comments>http://dirk-baranek.de/textarchiv/neues-griechenland-aus-schwaben-malathounis-kernen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 12:51:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dirk-baranek.de/?p=400</guid>
		<description><![CDATA[Joannis Malathounis hat die Idee von &#8220;Klein, aber fein!&#8221; sehr originell umgesetzt.
Die griechische Gastronomie hat in Deutschland seit Jahrzehnten ein fest gefügtes Image. Gyros, Zaiziki, Mousaka &#38; Co als ausladende Odysseus-Platte serviert &#8211; das bietet nach landläufiger Ansicht ein hellenisches Restaurant. Dabei hat sich zwischen Athen und Saloniki einiges geändert. Eine neue Generation professionell ausgebildeter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Joannis Malathounis hat die Idee von &#8220;Klein, aber fein!&#8221; sehr originell umgesetzt.</strong></p>
<p>Die griechische Gastronomie hat in Deutschland seit Jahrzehnten ein fest gefügtes Image. Gyros, Zaiziki, Mousaka &amp; Co als ausladende Odysseus-Platte serviert &#8211; das bietet nach landläufiger Ansicht ein hellenisches Restaurant. Dabei hat sich zwischen Athen und Saloniki einiges geändert. Eine neue Generation professionell ausgebildeter Küchenmeister, meist mit internationalen Erfahrungen hat das Ruder übernommen und entwickelt die Taverna-Küche kreativ weiter. Mit Erfolg, die ersten Michelin-Sterne konnten erkocht werden.</p>
<p><a href="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2008/12/malathounis.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-401" title="Malathounis" src="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2008/12/malathounis.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><br />
Das wurde bisher nur von einer kulinarisch interessierten Öffentlichkeit wahrgenommen, wie auch Joannis Malathounis zu berichten weiß. &#8220;Noch heute verlassen einmal pro Woche Gäste nach dem erstaunten Studium der Karte das Restaurant,&#8221; berichtet der 45-Jährige. Dabei hat Malathounis, der als Sohn griechischer Eltern in Stuttgart geboren wurde und im Remstal aufgewachsen ist, sich schon seit Jahren der Modern Greek Cuisine verschrieben und ist damit wohl einzigartig in Deutschland. Um die traditionelle Küche modern zu interpretieren, schöpft er aus dem reichhaltigen Wissensschatz seines Berufswegs.<br />
<span id="more-400"></span> </p>
<p>Nach dem Abitur war da zwar zunächst ein technisches Studium, aber das war dann doch zu trocken. Im Ochsen in Stetten hat Malathounis bei Rolf Schlegel gelernt und sich in kurzer Zeit mit mehreren Voluntariaten, unter anderem im Zweisterne-Restaurant Laurent in Paris, den Feinschliff geholt. 1993 wurde dann der jetzige Standort frei, ein Wohnhaus mit Weinstube, gelegen in einer Wohngegend der Winzerstadt Kernen-Stetten. Zusammen mit seiner Frau, einer gelernten Köchin und Hotelfachfrau gelang der Sprung in die Selbstständigkeit, wenn auch zunächst noch mit gutbürgerlicher Küche. Diese Ausrichtung war Teil des Pachtvertrags und aus diesen Fesseln konnte sich Malathounis erst befreien, als 2001 das Haus gekauft werden konnte. &#8220;Wir mussten uns positionieren. Die Konkurrenz ist hier stark,&#8221; sagt er.</p>
<p>Allerdings kam es nicht zum Bruch, sondern nach und nach wurde auf mediterrane Kost umgestellt. Heute gibt es eine reduzierte, alle drei Wochen wechselnde Karte mit zwei Menüs, drei Vorspeisen, zwei Hauptgerichten und einem Dessert. Mandelgazpacho mit Mango, Kaninchenkeule mit Kakao, Knoblauch, Dörraprikosen und Steinpilzen sowie Manourikäsecreme mit Feigenconfit sind Beispiele. Mit diesem Programm haben sich die Malathounis inzwischen überregional bekannt gemacht. Die einschlägigen Restaurantführer zögern nicht mit Huldigungen, so der Gault Millau mit 15 <span style="text-decoration: line-through;">Kochmützen</span> Punkten. Passend dazu gibt es Spitzenweine der neuen griechischen Winzergeneration, die mit ihren hoch-professionell veredelten, autochtonen Rebsorten punkten. Aus der Not der etwas abseitigen Lage hat Malathounis ein Tugend gemacht, mit Hilfe des Internet. Zwei-drei Stunden widmet er pro Woche seinem Webangebot, das auch einen interaktiven Blog enthält. Inzwischen ist daraus das wichtigste Marketinginstrument geworden. Täglich zählt er 500 Nutzer, aus denen auch Gäste werden. &#8220;80 Prozent der neuen Gäste kommen über das Internet&#8221;, schätzt er. Insgesamt kommt er mit seinem Konzept inzwischen betriebswirtschaftlich gut klar. &#8220;Sicher, wir backen kleine Brötchen, aber es werden jedes Jahr mehr.&#8221;</p>
<p> </p>
<p>Malathounis</p>
<p>Gartenstraße 5</p>
<p>D-71394 Kernen-Stetten</p>
<p>Telefon +49 (0)7151 4 52 52</p>
<p>E-Mail: info@malathounis.de</p>
<p><a href="http://www.malathounis.de" target="_blank">www.malathounis.de</a></p>
<p> </p>
<p>Mitarbeiter: keine</p>
<p>Anzahl Plätze: 30</p>
<p>Durchschnittsbon: 75 Euro</p>
<p><em>[Artikel für die AHGZ]</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dirk-baranek.de/textarchiv/neues-griechenland-aus-schwaben-malathounis-kernen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Bühne für den Gastronomen</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/textarchiv/die-buhne-fur-den-gastronomen/</link>
		<comments>http://dirk-baranek.de/textarchiv/die-buhne-fur-den-gastronomen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 14:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dirk-baranek.de/?p=411</guid>
		<description><![CDATA[Die Stuttgarter Ippolito Fleitz Group macht mit gelungenen Designkonzepten Gastronomiebetriebe erfolgreich
Design liegt im Trend. Immer mehr Restaurants und Hotels setzen auf das edel gestaltete Interieur mit hochwertigen Materialien, um sich von der Konkurrenz abzuheben und den Gästen ein Ambiente zu bieten, das sich an den Maßstäben internationaler Designmessen misst. Dass sich die Umsetzung eines cleveren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Stuttgarter Ippolito Fleitz Group macht mit gelungenen Designkonzepten Gastronomiebetriebe erfolgreich</strong></p>
<p>Design liegt im Trend. Immer mehr Restaurants und Hotels setzen auf das edel gestaltete Interieur mit hochwertigen Materialien, um sich von der Konkurrenz abzuheben und den Gästen ein Ambiente zu bieten, das sich an den Maßstäben internationaler Designmessen misst. Dass sich die Umsetzung eines cleveren Gestaltungskonzeptes lohnt, ist ein unumstößlicher Glaubensgrundsatz von Peter Ippolito, Managing Director des Stuttgarter Designbüros Ippolito Fleitz Group. 25 Mitarbeiter sind damit beschäftigt, Unternehmen erfolgreich zu machen mit Produktdesgin und Vermarktungsstrategien oder durch gestaltete Räume.</p>
<p>Der Bereich Gastronomie macht zwar nur einen kleinen Teil des Tagesgeschäftes aus, aber das Büro hat in den letzten Jahren einige Betriebe in der Landeshauptstadt federführend entworfen und wesentlich zu deren Erfolgen beigetragen. Sei es die komplett in Schwarz-Weiß gehaltene Szenebar TO12 auf dem Stuttgarter Partyboulevard Theodor-Heuss-Straße, das hell und klar gestaltete italienische Restaurant Mezzogiorno oder die Nachbarschafts-Trattoria Bella Italia Weine, die mit 99 verschiedenen Spiegeln aufwartet &#8211; die Entwürfe von Ippolito Fleitz machten Furore und sorgten für volle Lokale. Dabei ist die Gestaltung für Peter Ippolito gar nicht der wesentliche Erfolgsfaktor. &#8220;Ohne den Gastronomen als Persönlichkeit geht gar nichts,&#8221; sagt er. Die Aufgabe der Innenarchitekten und Ausstatter müsse es allerdings sein, nicht irgendwelchen letztendlich seelenlosen Moden hinterher zu hecheln, sondern dem Gastwirt und dessen Angebot den richtigen Rahmen, ja, eine Art Bühne zu verschaffen.</p>
<p>Das Ergebnis muss ein &#8220;ganzheitliches Erlebnis&#8221; sein, ein Ambiente, in dem sich der Gast rundum wohl fühlt. &#8220;Die Liebe zum Detail ist ganz wichtig,&#8221; sagt Ippolito und fügt hinzu: &#8220;Das Schlimmste ist die Belanglosigkeit bei der Raumgestaltung und die Lustlosigkeit im Service.&#8221; Der Gastronom müsse sich immer fragen, was ihn unverwechselbar mache und diese Position betonen und stärken. Dabei kommt es gar nicht unbedingt auf die Höhe der Investitionskosten an, sondern allein auf die Stimmigkeit des Konzeptes. &#8220;Es geht nicht um den goldenen Wasserhahn, sondern darum, dass Gastronomie viel mit Sinnlichkeit zu tun hat und dass man eine Geschichte erzählen muss.&#8221;</p>
<p><em>[Artikel für die AHGZ]</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dirk-baranek.de/textarchiv/die-buhne-fur-den-gastronomen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Besuch vom Restaurant-Tester</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/textarchiv/besuch-vom-restaurant-tester/</link>
		<comments>http://dirk-baranek.de/textarchiv/besuch-vom-restaurant-tester/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 12:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dirk-baranek.de/?p=405</guid>
		<description><![CDATA[Der Dringshof in Müllenbach (Eifel) war Thema bei der RTL-Doku-Soap mit Sternekoch Christian Rach
In diesen Wochen feiert ein TV-Format Quotenrekorde, dessen Thema nicht unbedingt als besonders massentauglich erscheint. Die Rede ist von der Sendereihe &#8220;Rach, der Restauranttester&#8221;, die jeweils montags sechs Millionen Zuschauer vor dem Bildschirm versammelt. Das beim Sender RTL unter der Rubrik &#8220;Real [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Dringshof in Müllenbach (Eifel) war Thema bei der RTL-Doku-Soap mit Sternekoch Christian Rach</strong></p>
<p>In diesen Wochen feiert ein TV-Format Quotenrekorde, dessen Thema nicht unbedingt als besonders massentauglich erscheint. Die Rede ist von der Sendereihe &#8220;Rach, der Restauranttester&#8221;, die jeweils montags sechs Millionen Zuschauer vor dem Bildschirm versammelt. Das beim Sender RTL unter der Rubrik &#8220;Real Life&#8221; einsortierte Format zeigt, wie der Hamburger Sternekoch Christian Rach innerhalb einer Woche versucht, kriselnden Restaurants konzeptionell auf die Beine zu helfen. Speisenangebot, Ambiente oder die Mitarbeiterführung steht dabei ebenso auf der Agenda wie Marketing, Kalkulation und Küchenhygiene.</p>
<p>In der vierten Folge der aktuellen Staffel konnte man am letzten Montag (22.09.2008) verfolgen, wie Christian Rach im Restaurant Dringshof in dem Eifeldorf Müllenbach Station machte. Inhaber sind Marianne und Hans-Henning Dulk, die sich im November 2007 bei der Produktionsfirma gemeldet hatten. Ihre Motivation gründete sich auf dem zu erwartenden Marketingeffekt. Denn das Ehepaar Dulk war mit der Auslastung ihres 2006 eröffneten Restaurants ganz und gar nicht zufrieden. Ursprünglich hatten sie sich mehr erwartet von ihrem Konzept einer etwas anspruchsvolleren Gastronomie. Die Gegend kennen sie bestens, obwohl sie zuvor dreißig Jahre lang eine gut gehende Tierarztpraxis in der Düsseldorfer City betrieben haben. &#8220;Wir hatten einfach die Nase voll vom Schick-Micki,&#8221; sagt Hans-Henning Dulk zu der Entscheidung, die Praxis zu verkaufen und sich ganz in die Eifel zurückzuziehen, wo das Ehepaar schon seit vielen Jahren ein Ferienhaus besitzt. Eine halbe Million Euro haben sie in den Neubau investiert, in den auch ein abgebrochenes Fachwerkhaus aus der Region eingefügt wurde. Das Haus liegt zwar in einem 500-Einwohner-Dorf, aber eine stark befahrene Bundesstraße führt direkt vorbei und der Nürburgring ist nur eineinhalb Kilometer entfernt. Ganz gute Bedingungen eigentlich für die zwei Quereinsteiger, die aber schon immer intensiven Kontakt mit der Branche hatten. Außerdem stimmt die Basis: &#8220;Wir waren dreißig Jahre hart arbeitende Dienstleister. Unternehmerisches Denken ist auf jeden Fall vorhanden.&#8221; Auf Grund einer Marktanalyse in der Region wollten sie mehr bieten als die landläufige Schnitzel-und-Pommes-Küche und holten sich eine ambitionierte junge Köchin ins Haus. Beim Ambiente wurden entsprechende Akzente durch hochwertige Textilien gesetzt. Der Erfolg wollte sich allerdings nicht einstellen. Nur am Wochenende war die Frequenz besser, wenn die Kurzurlauber aus den rheinischen Großstädten sich in die abgeschiedene Gegend verirrten. </p>
<p>Nach Vorgesprächen rückte Christian Rach im März 2008 mit seinem vierköpfigen Team an. In den folgenden fünf Tagen wurde dann auf Empfehlung des Restaurant-Testers das Konzept geändert hin zu einer eher bodenständigen Küche. Auch an der Dekoration wurde gefeilt, um das Lokal in Richtung &#8220;Landhausküche&#8221; zu positionieren. Die Dulks sind im Nachhinein schon zufrieden mit den Ratschlägen des Hamburger Profis. &#8220;Die Idee, die Außenwerbung mit Strohballen aufzuwerten, hat uns schon neue Gäste gebracht,&#8221; kann Dulk feststellen. Die Eifelaner sind nicht zu regelmäßigen Besuchern geworden und nach der Ausstrahlung der Sendung befürchten die Dulks hier eher gegeteilige Effekte. Denn die eigentlich realistische Einschätzung über die traditionsverbundenen Einheimischen kam auf dem Schirm doch eher wie ein übles Ressentiment rüber. &#8220;Damit hat Rach uns einen Bärendienst erwiesen, wobei er uns doch geraten hatte, mehr auf diese Gäste zuzugehen, anstatt auf die Klientel am nahen Nürburgring zu setzen.&#8221; Besonders die Lokalpresse hat sich bisher auffallend zurückgehalten. Der erwünschte Marketingeffekt ist also zumindest vor Ort ausgeblieben. Vielleicht zieht es aber doch diesen oder jeden Fan der Sendung einmal in die Eifel, um am Originalschauplatz einzukehren. Auf eines sind die Hans-Henning Dulk allerdings schon stolz: &#8220;Die sonst in der Sendung übliche Reinigungsaktion war bei uns nicht nötig. Als Tierarzt muss mir keiner erklären, wie wichtig Hygiene ist.&#8221; Die Karte haben sie inzwischen wieder erweitert, denn nach der Umstellung war das zuvor aufgebaute Stammpublikum leicht enttäuscht. Das Problem haben sie durch eine wechselnde Zusatzkarte mit dem Titel &#8220;Die Köchin empfiehlt&#8221; gelöst. </p>
<p>Letztendlich sehen die Dulks Nach- wie Vorteile in der ganzen Aktion. Auf der Haben-Seite stehen die teilweise guten Anregungen von Christian Rach und natürlich die Dreharbeiten selbst, bei denen sich der Sternekoch als Herr der Lage erwies. Bei der Produktion scheint Rach wirklich die Hosen anzuhaben, bestimmt jedes Bild und jede Szene und lässt sich nicht zum Spielball eines Redakteurs oder Aufnahmeleiters machen. Nicht so toll fanden die Dulks das stete Bemühen des Drehteams, große Emotionen zu schüren. Er selbst habe sich mehrfach beim Dreh auf die Zunge gebissen und auch seine Mitarbeiterin gewarnt. Die habe sich allerdings an einer Stelle in Rage geredet, was dann natürlich auch prompt gesendet wurde. Richtig sauer sind die Dulks allerdings wegen der herausgestrichenen Anti-Eifel-Stimmung. Mit einem gewissen Abstand werde man sich noch mal ordentlich beschweren, kündigte Herr Dulk an.</p>
<p> </p>
<p><em>[Artikel für die AHGZ]</em></p>
<div></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dirk-baranek.de/textarchiv/besuch-vom-restaurant-tester/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vom Pfannenschwenker zum Hoteldirektor</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/textarchiv/vom-pfannenschwenker-zum-hoteldirektor/</link>
		<comments>http://dirk-baranek.de/textarchiv/vom-pfannenschwenker-zum-hoteldirektor/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 19:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dirk-baranek.de/?p=265</guid>
		<description><![CDATA[Das Gastgewerbe hat seine Absolventen der Ausbildungsberufe mit einer Feierstunde verabschiedet.
Die Berufsaussichten für Fachkräfte in Hotels und Restaurant sind und bleiben gut. Das betonten Branchenvertreter bei einer Feierstunde, mit der 235 Köche und Servicekräfte aus der Region nach erfolgreich absolvierter Berufsausbildung geehrt wurden. Für das demnächst beginnende Lehrjahr sind aber noch Stellen unbesetzt.
Mit einer Feierstunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Gastgewerbe hat seine Absolventen der Ausbildungsberufe mit einer Feierstunde verabschiedet.</strong></p>
<p><em>Die Berufsaussichten für Fachkräfte in Hotels und Restaurant sind und bleiben gut. Das betonten Branchenvertreter bei einer Feierstunde, mit der 235 Köche und Servicekräfte aus der Region nach erfolgreich absolvierter Berufsausbildung geehrt wurden. Für das demnächst beginnende Lehrjahr sind aber noch Stellen unbesetzt.</em></p>
<p>Mit einer Feierstunde im Hotel Mövenpick am Flughafen hat gestern Abend der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) der Region Stuttgart die Absolventen in den Ausbildungsberufen der Branche verabschiedet und die besten Prüflinge geehrt. 235 Köche, Hotelkaufleute, Restaurantfachkräfte und Systemgastronomen haben in den letzten Monaten in der Region ihre Prüfungen erfolgreich abgeschlossen und gehen nun wahrscheinlich ohne große Zukunftssorgen in das Berufsleben.</p>
<p>Denn obwohl die Branche in den letzten Jahren generell eher stagnierte wenn nicht sogar schrumpfte, werden dort Fachkräfte ständig gesucht. &#8220;Hier gibt es eigentlich nur Vollbeschäftigung, denn die Jobs werden ja nicht ins Ausland verlegt,&#8221; sagte Inge Klotzsche, Vorsitzende der hiesigen DEHOGA-Kreises.</p>
<p>Sorgen machte sich auch Marie-Louise Biela nicht, die im Restaurant Logo im Haus der Wirtschaft den Kochberuf erlernt hat. Für die 20-Jährige aus Merklingen war es nach der Realschule völlig klar, dass sie auf keinen Fall einen Job in einem Büro ergreifen wollte. Schon früher habe sie in der Familie immer viel gebacken und beim Kochen geholfen. Außerdem verbindet sie mit dem Kochberuf die Möglichkeit, eigenverantwortlich und kreativ zu arbeiten. Der etwas rauere Ton, den man den Mitarbeitern zwischen Herd und Töpfen allgemein nachsagt, hat sie nicht abgeschreckt, im Gegenteil. &#8220;Ich habe vier Geschwister und zuhause war immer was los. Von daher sind die Sprüche bei der Arbeit eher lustig,&#8221; sagte die attraktive junge Frau, die mit Bestnoten die dreijährige Ausbildung beendet hat. In der Zukunft möchte sie sich weiter als Diatköchin spezialisieren und vielleicht mal auf Wanderschaft gehen. Ein Job auf einem Kreuzfahrtschiff käme ihr dabei durchaus gelegen.</p>
<p>Ganz soweit ist Adrian Adler noch nicht. Der 17-Jährige war sich nach dem Abschluss der Hauptschule noch nicht so ganz sicher, welcher der Berufe ihm im Gastgewerbe am meisten liegt. Daher hat er zunächst eine zwei Jahre dauernde Ausbildung als Fachkraft im Gastgewerbe gemacht. Die besteht aus einer übergreifenden Grundausbildung in allen Bereichen, sowohl in der Küche als auch im Service. Als Lehrbetrieb fand Adler, der in Weil im Dorf lebt, das Apart-Hotel am Autohof in Wangen. Inzwischen weiß er ganz sicher, wie es weitergeht für ihn. Der Service hat es ihm angetan. &#8220;Mir macht der freundliche Umgang mit Menschen total viel Spaß,&#8221; sagte er und will jetzt draufsatteln. In den folgenden zwei Jahren wird er deshalb eine Ausbildung zum Restaurantfachmann absolvieren und für die fernere Zukunft kann er sich sogar vorstellen, einmal Hotelmanager zu werden. Denn auch mit dem Lernen klappt es jetzt viel besser als in der Schule. Mit dem gestiegenen Interesse und der Ausrichrtung auf ein konkretes Ziel hin sei einfach die Motivation viel höher und daher die Ergebnisse besser.</p>
<p>Das solche Berufswege im Gastgewerbe durchaus realistisch sind, machte auch Jürgen Köhler, Chef des gastgebenden Hotels Mövenpick, deutlich. Er selbst habe es vom Koch zum Hoteldirektor gebracht. Als Arbeitgeber wünschte sich Köhler allerdings, dass hoffentlich alle Absolventen der Branche treu bleiben und nicht in andere abwandern. So ganz scheinen sich nämlich die Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten in Hotels, Restaurants und Kettengastronomie noch nicht herumgesprochen zu haben. Die Industrie- und Handelskammer konnte Ende Juli noch 200 freie Ausbildungsstellen vermelden, davon allein 60 im Kochberuf. Und der hat ja durch die Dauerpräsenz dutzender Kochkünstler auf allen TV-Kanälen einen enormen Imagewandel erfahren. Heute gelten Köche nicht mehr als bemitleidenswerte Pfannenschwenker sondern als allseits gefragte, kreative Speisemeister mit globalen Karrierechancen. &#8220;Ihr Metier kennt keine geografischen Grenzen,&#8221; sagte denn auch Bernd Engelhardt von der IHK.</p>
<p><em>[Artikel für den Lokalteil der Stuttgarter Zeitung]</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dirk-baranek.de/textarchiv/vom-pfannenschwenker-zum-hoteldirektor/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein willkommener Hauch von Urlaubsgefühl</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/textarchiv/ein-willkommener-hauch-von-urlaubsgefuhl/</link>
		<comments>http://dirk-baranek.de/textarchiv/ein-willkommener-hauch-von-urlaubsgefuhl/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 19:35:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dirk-baranek.de/?p=263</guid>
		<description><![CDATA[Die drei Stuttgarter Stadtstrände erfreuen sich trotz Wetterkapriolen großer Beliebtheit. Wirte sind mit Auslastung zufrieden.
Ein paar Tonnen Sand auf einer Freiluftfläche möglichst am Wasser, dazu Liegestühle, Sonnenschirme, kühle und Getränke und eine leichte Küche &#8211; fertig ist der Stadtstrand. An drei Standorten kann man inzwischen den kleinen Traum vom ewigen Strandurlaub erleben. Die Auslastung ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die drei Stuttgarter Stadtstrände erfreuen sich trotz Wetterkapriolen großer Beliebtheit. Wirte sind mit Auslastung zufrieden.</strong></p>
<p><em>Ein paar Tonnen Sand auf einer Freiluftfläche möglichst am Wasser, dazu Liegestühle, Sonnenschirme, kühle und Getränke und eine leichte Küche &#8211; fertig ist der Stadtstrand. An drei Standorten kann man inzwischen den kleinen Traum vom ewigen Strandurlaub erleben. Die Auslastung ist gut, auch wenn der Sommer ist diesem Jahr eher durchwachsen ist.</em></p>
<p>Es ist der Traum von Daheimgebliebenen aber auch all derjenigen, die aus dem wohlverdienten Badeurlaub zurück in den Arbeitsalltag katapultiert wurden: Die entspannte Gefühlsmischung von Sonne, Sand und kühlen Drinks gleich um die Ecke ständig zur Verfügung zu haben. Solche Glücksmomente auf Abruf anzubieten, schreiben sich in deutschen Groß- und Kleinstädten immer mehr gastronomische Einrichtungen auf die Fahne. Das Konzept ist eigentlich relativ simpel: Man verteile ein paar Tonnen Sand auf einer Freiluftfläche, möglichst am Wasser, stelle darauf Mobiliar, das man normalerweise an Badestränden findet, und biete dazu kühle Drinks und eine leichte, nicht zu komplizierte Küche. In Stuttgart gibt es inzwischen drei Orte, die sich in diesem Metier versuchen.</p>
<p><strong>Ibiza-Feeling für die Partypeople</strong></p>
<p>Schon seit 2004 dabei ist der Sky Beach auf dem Dach des Kaufhauses Galeria Kaufhof in der Königsstraße. Nachdem man den eher tristen Zugang durch den Hintereingang des Kaufhauses und den leicht abgenutzt wirkenden Aufzügen hinter sich gebracht hat, erwartet den Besucher eine weitläufige Fläche, die mit einem feinem weißen Sand und mit Holzterrassen gestaltet ist. &#8220;Das sind 120 Tonnen so genannter Fidschi-Sand,&#8221; sagt Geschäftsführer Lothar Müller. Von den 150 Liegestühlen und einem guten Dutzend bettähnlicher Lagerstätten aus ist der nahezu unverstellte Blick auf den Talkessel atemberaubend. Man fühlt sich dem Himmel nah und kann die Abwesenheit von spiegelnden Wasserflächen schmerzlos verkraften. &#8220;Stuttgart ist nicht Hamburg, wo es an jeder Ecke Wasser gibt,&#8221; sagt Müller. Dafür zeige sich hier das unverwechselbare Flair der Stadt und auch nachts sei das Panorama mit den vielen Lichtern sehr attraktiv. Die Saison sei bisher gut verlaufen, trotz der Wetterkapriolen. Es sei eben ein typischer deutscher Sommer, mit all seinen Hochs und Tiefs, meint Müller. Die Beschallung mit elektronischer Musik ist recht aufdringlich und verweist auf die Beliebtheit des Sky Beach bei einem jüngeren Publikum, das sich etwas von der Atmosphäre auf der bei Technojüngern so beliebten Partyinsel Ibiza schnuppern möchte. Vor allem abends ist es rappelvoll, wenn sich etwa 500 Gäste auf der Fläche tummeln. Die nehmen dann Cocktails für je sieben Euro und dazu einen der diversen Flammkuchen (6,80 Euro). Geöffnet ist der Sky Beach von 11 bis 1 Uhr. Zwei Spezialtipps: Immer Sonntags gibt es Brunch mit warm-kalten Buffet. Ganz besonders werden außerdem die Vollmondnächte gefeiert. Wenn dann der bleiche Erdtrabant seine Bahn über den Kessel zieht, treten bekanntere DJs und sogar Feuerschlucker auf. Heute ist übrigens Vollmond&#8230;</p>
<p><strong>Hoch über dem Fluss</strong></p>
<p>Ein etwas anderes Publikum zieht es an den Neckar in den Cannstatter Stadtstrand. Auf dem hohen Ufer über der Bundeswasserstraße, umgeben von einer ganzen Reihe von öffentlichen Spielanlagen, lassen sich Familien aus der Nachbarschaft, erschöpfte Besucher der direkt gegenüber liegenden Wilhelma und Gruppen von Radwanderern nieder, die eine Pause machen von der Tour auf dem Fahrraduferweg. Auch hier gibt es natürlich eine ganze Reihe der unvermeidlichen Liegestühle aus Holz und Stoff sowie ein paar Tisch-Bank-Kombinationen Marke Biergarten. Der Sand kitzelt recht grob zwischen den blanken Zehen. &#8220;Das ist Flusssand aus Mannheim,&#8221; sagt Inhaber Alexander Scholz, der mit der bisherigen Saison recht zufrieden ist. 300 bis 400 Gäste finden sich an einem normalen Tag ein. Das Wasser ist zwar einen Steinwurf weg und Baden darf man sowieso nicht, aber durch den alten Baumbestand gibt es viel Grün und dazu unbeschwerten Auslauf für den Nachwuchs. Der kann klettern, rutschen oder Beachvolleyball spielen. Essen und Trinken kann man recht günstig und die selbst gemachten Hamburger sind für um die drei Euro ein echter Tipp. Geöffnet ist der Stadtstrand täglich von 12 bis 23 Uhr. </p>
<p><strong>Kinderparadies am See</strong></p>
<p>Ganz neu dabei ist der Standort May-Eyth-See. Auf der sich in den See schiebenden Landzunge wurden vor vier Wochen an dem Kiosk MaxS mehrere Tonnen recht feiner Sand direkt am Ufer verteilt. Woher der kommt, konnten die beiden Betriebsleiterinnen Sandra Spranger und Edelgard Hamann nicht mehr sagen. Da das Publikum fast nur aus Familien besteht, ist das Ganze fast eine riesige Buddelkiste geworden. Am Wochenende tummeln sich da manchmal bis zu 50 Kinder, die auch nach den von den Betreibern ausgelegten kleinen Schätzen suchen. &#8220;Wir verstecken die aber nur oberflächlich unter dem Sand, sonst würden die uns das komplett umgraben,&#8221; sagt Sandra Spranger lächelnd. Auf Musikbeschallung muss man ganz verzichten, denn auf Grund des Naturschutz dürfen die hier siedelnden Vögel nicht gestört werden. Auf den 25 blau-weiß-gestreiften Liegestühlen hat man allerdings wirklich das Gefühl, an einem Strand zu sitzen, denn die Wasserfläche ist nur einen Schritt entfernt. Baden ist nicht zu empfehlen, denn noch ist das Seewasser trübe und eine Begegnung mit den Hobbykapitänen der Segel- und Tretboote ist sicherlich nicht angenehm. In der angeschlossenen Selbstbedienungsgastronomie, die wie das ganze Gelände von einer gemeinnützigen Gesellschaft zur beruflichen Eingliederung von ALG-2-Empfängern betrieben wird, findet man sommerliche Freibad-Klassiker: Rote Wurst, Pommes, Apfelschorle. Allerdings ist jetzt auch eine Cocktailbar im Angebot, wenn nicht gerade mal wieder die Belastung mit Wespen zu hoch ist. Geöffnet ist abends auch nur bis 21 Uhr, weshalb sich das hier wohl eher nicht zum Hotspot für feierwütiges Publikum entwickeln dürfte.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Eins ist klar: Die Strände sind sehr beliebt. Probleme mit der Auslastung hat keiner der Betreiber, es sei denn das Wetter spielt total verrückt. Aber dagegen ist natürlich niemand gefeit, der Freiluftgastro betreibt.</p>
<p><em>[Artikel für den Lokalteil der Stuttgarter Zeitung]</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dirk-baranek.de/textarchiv/ein-willkommener-hauch-von-urlaubsgefuhl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Platz genug für zwei Dinnershows</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/textarchiv/platz-genug-fur-zwei-dinnershows/</link>
		<comments>http://dirk-baranek.de/textarchiv/platz-genug-fur-zwei-dinnershows/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 18:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dirk-baranek.de/?p=236</guid>
		<description><![CDATA[Neben Palazzo auf dem Pariser Platz etabliert sich auch Pomp Duck dauerhaft am Flughafen
Mit Pomp Duck and Circumstance sowie Harald Wohlfahrts Palazzo haben sich in der jetzt auslaufenden Saison erstmals zwei Dinnershows in der Stadt präsentiert. Offensichtlich mit Erfolg, denn beide melden eine gute Auslastung. Deshalb wird sich an der für die Gäste komfortablen Situation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neben Palazzo auf dem Pariser Platz etabliert sich auch Pomp Duck dauerhaft am Flughafen</strong></p>
<p><em>Mit Pomp Duck and Circumstance sowie Harald Wohlfahrts Palazzo haben sich in der jetzt auslaufenden Saison erstmals zwei Dinnershows in der Stadt präsentiert. Offensichtlich mit Erfolg, denn beide melden eine gute Auslastung. Deshalb wird sich an der für die Gäste komfortablen Situation zukünftig nichts ändern.</em></p>
<p>Blitze zuckten, Donner grollte und ein Knochenmann läutete unerbittlich tief tönende Glocken. Nein, bei der Dinnershow Pomp Duck and Circumstance hatte nicht das letzte Stündlein geschlagen. Vielmehr präsentierte Geschäftsführer Walter Feucht zusammen mit seiner Tochter Tanja am vorigen Freitag im Spiegelzelt am Flughafen einen kleinen Ausblick auf die nächste Saison, die am 18. September unter dem Motto &#8220;Hell&#8217;s Kitchen&#8221; startet. In der Höllenküche erwartet die Zuschauer dann eine &#8220;teuflische Mischung&#8221; aus Musical, Comedy und Artistik. Noch steht das Programm nicht in allen Details fest, denn die werden erst in den nächsten Wochen von der Truppe erarbeitet.</p>
<p>Mit dem neuen Programm will Feucht seinem erklärten Ziel treu bleiben, die verrückteste Dinnershow Deutschlands auf die Beine zu stellen. &#8220;Das wird für Furore sorgen,&#8221; sagte er und vertraut auf die engagierten Mimen, die bei Castings unter anderem in New York und Los Angeles ausgesucht wurden. Die Gäste will Feucht im Verlauf des Abends, der mit einer kleinen Party im stilvollen Foyer endet, von der Hölle in den Himmel führen. Bei letzterem spielen natürlich die kulinarischen Genüsse eine entscheidende Rolle. Anders als die Konkurrenz setzt Pomp Duck dabei nicht auf die großen Namen bekannter Kochkünstler, sondern vertraut ganz seinen &#8220;jungen Wilden&#8221;. &#8220;Bei uns stehen die Köche wirklich jeden Tag in der Küche,&#8221; sagt Feucht in Anspielung auf die rein aufs Konzeptionelle konzentrierten Witzigmann, Wohlfahrt und Kollegen. Der Erfolg gibt ihm jedenfalls recht, denn mit der am 22. Juni auslaufenden, ersten Stuttgarter Saison ist man bei Pomp Duck zufrieden. Man sei hier sehr gut angekommen und habe den Umzug von Berlin nicht bereut. Vor allem die Nachfrage von Unternehmen, die in dem verkehrsgünstig gelegenen und gleichzeitig ungewöhnlichen Ambiente Produkte präsentieren oder Betriebsfeiern abhalten, habe sich sehr gut entwickelt.</p>
<p>Weil aber immer noch &#8220;Luft nach oben&#8221; bleibe, wird es im Herbst zusätzlich mehrere Vorstellungen mit dem Musicalstar Thomas Borchert geben mit einem Streifzug durch das Genre und seinem Lieblingsgericht. Diese Montagabende sind mit einem Eintrittspreis von 49 Euro recht günstig kalkuliert und auch bei den Abendvorstellungen wird es etwas billiger werden. Statt bis zu 125 Euro werden die Gäste nur noch einen Einheitspreis von 110 Euro bezahlen müssen. Dafür wird das Menü von vier auf drei Gänge gekürzt. Vorteil: Statt wie bisher bis zu dreieinhalb Stunden am Tisch zu sitzen, dauert es nur noch zweienhalb, bis man sich mal die Beine vertreten kann. Dann wartet die Party im Foyer mit einem &#8220;Heaven&#8217;s Club&#8221;.</p>
<p>Alles sieht also danach aus, dass es in der Stadt durchaus Raum für zwei Dinnershows gibt. Denn auch Platzhirsch Palazzo, bei dem Starkoch Harald Wohlfahrt die gastronomische Leitung hat, wird am 5. November im Spiegelzelt auf dem Pariser Platz die dann fünfte Saison einläuten. Mit der im März abgelaufenen ist man bei dem Unternehmen, das an zehn Standorten im In- und Ausland seine Spektakel präsentiert, sehr zufrieden. Selbst in Stuttgart war die Auslastung hervorragend, kann Pressesprecher Bernd Zerbin berichten. Die solvente Region habe offensichtlich genug Potenzial und die Nachfrage nehme ständig zu. &#8220;Das Genre Dinnershow hat sich weiter popularisiert,&#8221; sagte Zerbin. Dieser Meinung ist man bei Pomp Duck auch, weshalb es Walter Feucht nicht ausschließen wollte, länger als die ursprünglich anvisierten drei Jahre in der Landeshauptstadt zu bleiben. </p>
<p><em>[Artikel für den Lokalteil der Stuttgarter Zeitung]</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dirk-baranek.de/textarchiv/platz-genug-fur-zwei-dinnershows/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Fans können kommen</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/textarchiv/die-fans-konnen-kommen/</link>
		<comments>http://dirk-baranek.de/textarchiv/die-fans-konnen-kommen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 12:45:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dirk-baranek.de/?p=398</guid>
		<description><![CDATA[Gastronomie ist auf Europameisterschaft gut vorbereitet. Umsatzwachstum erwartet.
Die Fußball-Europameisterschaft, die vom 7. bis 29. Juni stattfindet, wirft ihre Schatten voraus. Deutschland wird erwartungsgemäß im Fußballfieber liegen und wie bei der WM vor zwei Jahren ist die Gastronomie fest entschlossen, davon zu profitieren. Nicht nur in Sportsbars sondern auch in vielen Kneipen, Biergärten und Restaurants laufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gastronomie ist auf Europameisterschaft gut vorbereitet. Umsatzwachstum erwartet.</strong></p>
<p>Die Fußball-Europameisterschaft, die vom 7. bis 29. Juni stattfindet, wirft ihre Schatten voraus. Deutschland wird erwartungsgemäß im Fußballfieber liegen und wie bei der WM vor zwei Jahren ist die Gastronomie fest entschlossen, davon zu profitieren. Nicht nur in Sportsbars sondern auch in vielen Kneipen, Biergärten und Restaurants laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, um den Fans ein unterhaltsames Gemeinschaftserlebnis zu bieten. Die positiven Erfahrungen der WM haben bei den Gästen ihre Spuren hinterlassen. Das Mitfiebern mit anschließender Siegesfeier wird sehnlichst erwartet und wer sein Lokal in dieser Zeit nicht dieser Nachfrage widmet, wird sich auf Einbußen einstellen müssen.</p>
<p>Das ist jedenfalls die Überzeugung von Aurelio Tomarelli, Inhaber des Restaurants Via Veneto in der Münchner Maximilianstraße. Für ihn es eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit, den Gästen während der EM etwas Besonderes zu bieten. &#8220;Wer nichts macht, kann in der Zeit sowieso nur Däumchen drehen,&#8221; meint Tomarelli. Deshalb wird im Innenhof des Lokals (120 Sitzplätze) eine Leinwand aufgebaut und die Spiele live mit einem Beamer übertragen. Preislich wird Tomarelli nichts ändern, geht aber von mindestens 50 Prozent mehr Umsatz aus, den er mit verstärktem Einsatz von Aushilfen bewältigen will. Wenn denn das Wetter mitspielt… Klimatische Unwägbarkeiten sind bei den Planungen der große Unsicherheitsfaktor, denn die meisten Unternehmen verlegen ihre EM-Angebote auf vorhandene Freiflächen. Anders sieht das Konzept im Hotel Radison SAS Schwarzer Bock in Wiesbaden aus. In dem 5-Sterne-Haus wird es in einem historischen Kaminzimmer mit Baranschluss für 30 Gäste eine Übertragung geben. &#8220;Wir machen das für unsere Hotelgäste und für Fans, die ein etwas exklusiveres Ambiente möchten,&#8221; sagt F&amp;B-Manager Dominik Prem. Geordert werden kann aus der Roomservice-Karte und Biermix-Getränke zum Vorteilspreis genießen. Prem setzt die Aktion daher mit geringem Mehraufwand um und sieht das Angebot als Imagepflege, um Hemmschwellen abzubauen. Bei der Entscheidung spielte der Umstand, dass in der hessischen Landeshauptstadt alle Spiele live bei einem Großevent übertragen werden, keine Rolle. </p>
<p>Das sehen die meisten Gastronomen so, auch wenn der Lokalpresse zu entnehmen war, dass es in Berlin einige Betreiber von Biergärten sehr zu schätzen wissen, dass die Fanmeile in diesen Jahr auf die Halbfinale und das Endspiel beschränkt bleibt. Das ist in Stuttgart ähnlich, hat aber bei der Entscheidung von Birgit Grupp, ihren innerstädtischen Biergarten mit Leinwand auszustatten, keine Rolle gespielt. &#8220;Es gab ständig Nachfragen von Stammgästen, die die schöne Stimmung während der WM 2006 noch einmal erleben möchten,&#8221; berichtet die Geschäftsführerin des mittelständischen Unternehmens. Mehr Umsatz erwartet Grupp nicht, da der Platz, an dem sie mit Paulaner und Brunnerz gleich zwei Lokale betreibt, immer gut gefüllt sei und die Fußballfans erfahrungsgemäß weniger Speisen abfragen. Die Aktion wird mit Pressearbeit und intern beworben. Das passt ins Bild, denn auf größere Marketingaktionen verzichten die meisten Unternehmen, nutzen allerdings verstärkt die neuen Möglichkeiten des Internet. &#8220;Die Resonanz ist sensationell,&#8221; berichtet Carsten Jutzi, Geschäftsführer des Infoportals Restaurant-Kritik.de. Binnen zwei Tagen hätten sich über 100 Betriebe gemeldet, um ihr Angebot auf einer frisch gestarteten Übersicht aller EM-Lokale gratis einzutragen (www.restaurant-kritik.de/em08-live/). Jutzi geht davon aus, dass viele Gäste im Web nach Public-Viewing-Angeboten suchen werden.</p>
<p>Bei der Technik halten sich die Unternehmen zumeist an die Drei-Meter-Regel, um Lizenzkosten zu sparen. Die UEFA verlangt nur dann Gebühren, wenn die Leinwand, auf der die Übertragung ausgestrahlt wird, eine Diagonale größer als drei Meter aufweist. Vorraussetzung ist allerdings, dass bei der Veranstaltung keine Eintrittsgelder erhoben werden, es keinen Verzehrzwang gibt und keine Sponsoren im Umfeld agieren. Größere Projektionsflächen müssen angemeldet werden, sind jedoch gebührenfrei, wenn es sich um nicht-kommerzielle Events handelt. Wichtig für Gastronomen außerdem: Es werden wenn auch geringe GEMA-Gebühren fällig, da Musik rund um die Übertragungen abgespielt wird. Die Fans können also kommen!</p>
<p> </p>
<p><em>[Artikel für die AHGZ]</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dirk-baranek.de/textarchiv/die-fans-konnen-kommen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
