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	<title>baranek &#124; online &#124; publishing &#187; Restaurant</title>
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		<title>Aus dem Keller in die Sterne &#8211; Gui, Stuttgart</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 14:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Erfolgsteam des Gui profitiert vom Umzug in größere Räume Die Überraschung ist perfekt: Das Erfolgsduo des alten Gui ist auch das des neuen! Denn entgegen bisherigen Verlautbarungen wird Küchenchef Bastian Pfeifer wieder zusammen mit Inhaber Jure Rübel die Geschicke des in neue Räume umgezogenen Restaurants bestimmen. Eigentlich wollte Pfeifer sich neuen Herausforderungen widmen, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Das Erfolgsteam des Gui profitiert vom Umzug in größere Räume</strong></p>
<p>Die Überraschung ist perfekt: Das Erfolgsduo des alten Gui ist auch das des neuen! Denn entgegen bisherigen Verlautbarungen wird Küchenchef Bastian Pfeifer wieder zusammen mit Inhaber Jure Rübel die Geschicke des in neue Räume umgezogenen Restaurants bestimmen. Eigentlich wollte Pfeifer sich neuen Herausforderungen widmen, aber dieses Vorhaben scheint sich nicht nach seinen Vprstellungen entwickelt zu haben. Tatsächlich war Pfeifer auch an der Planung des neuen Standorts beteiligt, allerdings mehr hinter den Kulissen. Angesichts des auch emotional stimmigen Verhältnisses verwundert das nicht, trotz des Altersunterschiedes. &#8220;Er ist fast so etwas wie ein Sohn für mich&#8221;, sagt Jure Rübel. &#8220;Wir haben einfach ganz ähnliche Vorstellungen, wie Gastronomie gemacht werden muss.&#8221;</p>
<p><a href="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2008/12/gui_stuttgart.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-408" title="Gui Stuttgart" src="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2008/12/gui_stuttgart.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><em>Jure Rübel (links)</em></p>
<p><span id="more-407"></span></p>
<p>Dass die beiden Gastronomie in ihren jeweiligen Bereichen perfekt beherrschen und sich damit sehr gut ergänzen, steht außer Frage. Jure Rübel hat seinerzeit wesentlich zum Erfolg der Speisemeisterei unter Martin Oechsle beigetragen und wurde dafür 2004 vom Schlemmeratlas als Oberkellner des Jahres ausgezeichnet. Im Jahr darauf zog es ihn in die Selbstständigkeit. Der aufstrebenden Jungkoch Pfeifer hatte ihn angesprochen, zusammen die Stuttgarter Restaurantszene mit einer deutsch-internationalen Kreativküche aufzumischen. Mit Erfolg, denn ohne Reservierung war im Gewölbekeller in der Sophienstraße bald kein Platz mehr zu bekommen und die Restaurantführer honorierten die Leistungen mit Elogen.</p>
<p>Das Erfolgskonzept ist im Prinzip relativ einfach: &#8220;Qualität zu bezahlbaren Preisen!&#8221; so bringt es Jure Rübel auf den Punkt. Auf der Karte befinden sich zwei Menüs, die zu Preisen von 34 bis 79 Euro angeboten für drei bzw. fünf Gänge. Spätestens alle drei Wochen gibt es eine neue Karte und volle Freiheit für die Gäste innerhalb des Programms. Mit den begleitenden Weinen, zumeist aus Württemberg, von deren Qualität Rübel auch anspruchsvolle Gäste überzeugt hat, steigt der Preis auf knapp hundert Euro, ein Angebot, das von fast 90 Prozent der Gäste wahrgenommen wird. Nach drei Jahren platzte das Gui am alten Standort aus allen Nähten.</p>
<p>Gefunden wurde ein neuer Standort in einem alten Jugendstilhaus. Hohe Decken, Tageslicht, eine geräumige neue Küche, großzügige Lagerräume &#8211; über 200.000 Euro hat Rübel investiert und auch die Vermieterin war nicht untätig. Um das zu stemmen, bedurfte es nach Rübels Ansicht vor allem zweier Dinge: &#8220;Ohne einen bekannten Namen und die gut geführte Kundendatei wäre es nicht gegangen.&#8221; In der Liste stehen zwei- bis dreitausend Adressen von Interessenten, quasi Rübels Schatz aus drei Jahrzehnten Gastronomie. Für die Zukunft ist dem erfolgreichen Team daher nicht bange, im Gegenteil. Die Lokalpresse sieht schon einen Stern im Gui aufgehen, was aber Rübel aber gar nicht so gelegen kommt. &#8220;Für das junge Küchenteam ist das sicherlich sehr erstrebenswert, aber ich bete, dass er nicht kommt.&#8221; Denn wenn der Stern mal da ist, muss er gehalten werden, und dann wäre es vielleicht vorbei mit der so erfolgreichen Mischung aus Perfektion und lockeren Verspieltheit, das das Team des Gui auf die Erfolgsspur geführt hat.</p>
<p><strong>Gui</strong></p>
<p>Olgastraße 133b</p>
<p>70180 Stuttgart</p>
<p>Tel<span> </span>0711.64 56 77 7</p>
<p>Fax<span> </span>0711.64 56 00 7</p>
<p>E-Mail kontakt@gui-stuttgart.de</p>
<p>Web<span> </span><a href="http://www.gui-stuttgart.de" target="_blank">www.gui-stuttgart.de</a></p>
<p>Inhaber: Jure Rübel</p>
<p>Küchenchef Bastian Pfeifer</p>
<p>Mitarbeiter: Küche: 5, Service: 4</p>
<p>Plätze: 30</p>
<p>Preise (HG): 34 bis 99 Euro</p>
<p>Umsatz: kA</p>
<p>Durchschnittsbon: 120 Euuro</p>
<p>Brauerei: Dinckelacker</p>
<p>Zulieferer: Frischeparadies, Benz Wein, Markthalle</p>
<p><em>[Artikel für die AHGZ]</em></p>
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		<title>Neues Griechenland aus Schwaben &#8211; Malathounis, Kernen</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 12:51:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

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		<description><![CDATA[Joannis Malathounis hat die Idee von &#8220;Klein, aber fein!&#8221; sehr originell umgesetzt. Die griechische Gastronomie hat in Deutschland seit Jahrzehnten ein fest gefügtes Image. Gyros, Zaiziki, Mousaka &#38; Co als ausladende Odysseus-Platte serviert &#8211; das bietet nach landläufiger Ansicht ein hellenisches Restaurant. Dabei hat sich zwischen Athen und Saloniki einiges geändert. Eine neue Generation professionell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Joannis Malathounis hat die Idee von &#8220;Klein, aber fein!&#8221; sehr originell umgesetzt.</strong></p>
<p>Die griechische Gastronomie hat in Deutschland seit Jahrzehnten ein fest gefügtes Image. Gyros, Zaiziki, Mousaka &amp; Co als ausladende Odysseus-Platte serviert &#8211; das bietet nach landläufiger Ansicht ein hellenisches Restaurant. Dabei hat sich zwischen Athen und Saloniki einiges geändert. Eine neue Generation professionell ausgebildeter Küchenmeister, meist mit internationalen Erfahrungen hat das Ruder übernommen und entwickelt die Taverna-Küche kreativ weiter. Mit Erfolg, die ersten Michelin-Sterne konnten erkocht werden.</p>
<p><a href="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2008/12/malathounis.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-401" title="Malathounis" src="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2008/12/malathounis.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><br />
Das wurde bisher nur von einer kulinarisch interessierten Öffentlichkeit wahrgenommen, wie auch Joannis Malathounis zu berichten weiß. &#8220;Noch heute verlassen einmal pro Woche Gäste nach dem erstaunten Studium der Karte das Restaurant,&#8221; berichtet der 45-Jährige. Dabei hat Malathounis, der als Sohn griechischer Eltern in Stuttgart geboren wurde und im Remstal aufgewachsen ist, sich schon seit Jahren der Modern Greek Cuisine verschrieben und ist damit wohl einzigartig in Deutschland. Um die traditionelle Küche modern zu interpretieren, schöpft er aus dem reichhaltigen Wissensschatz seines Berufswegs.<br />
<span id="more-400"></span> </p>
<p>Nach dem Abitur war da zwar zunächst ein technisches Studium, aber das war dann doch zu trocken. Im Ochsen in Stetten hat Malathounis bei Rolf Schlegel gelernt und sich in kurzer Zeit mit mehreren Voluntariaten, unter anderem im Zweisterne-Restaurant Laurent in Paris, den Feinschliff geholt. 1993 wurde dann der jetzige Standort frei, ein Wohnhaus mit Weinstube, gelegen in einer Wohngegend der Winzerstadt Kernen-Stetten. Zusammen mit seiner Frau, einer gelernten Köchin und Hotelfachfrau gelang der Sprung in die Selbstständigkeit, wenn auch zunächst noch mit gutbürgerlicher Küche. Diese Ausrichtung war Teil des Pachtvertrags und aus diesen Fesseln konnte sich Malathounis erst befreien, als 2001 das Haus gekauft werden konnte. &#8220;Wir mussten uns positionieren. Die Konkurrenz ist hier stark,&#8221; sagt er.</p>
<p>Allerdings kam es nicht zum Bruch, sondern nach und nach wurde auf mediterrane Kost umgestellt. Heute gibt es eine reduzierte, alle drei Wochen wechselnde Karte mit zwei Menüs, drei Vorspeisen, zwei Hauptgerichten und einem Dessert. Mandelgazpacho mit Mango, Kaninchenkeule mit Kakao, Knoblauch, Dörraprikosen und Steinpilzen sowie Manourikäsecreme mit Feigenconfit sind Beispiele. Mit diesem Programm haben sich die Malathounis inzwischen überregional bekannt gemacht. Die einschlägigen Restaurantführer zögern nicht mit Huldigungen, so der Gault Millau mit 15 <span style="text-decoration: line-through;">Kochmützen</span> Punkten. Passend dazu gibt es Spitzenweine der neuen griechischen Winzergeneration, die mit ihren hoch-professionell veredelten, autochtonen Rebsorten punkten. Aus der Not der etwas abseitigen Lage hat Malathounis ein Tugend gemacht, mit Hilfe des Internet. Zwei-drei Stunden widmet er pro Woche seinem Webangebot, das auch einen interaktiven Blog enthält. Inzwischen ist daraus das wichtigste Marketinginstrument geworden. Täglich zählt er 500 Nutzer, aus denen auch Gäste werden. &#8220;80 Prozent der neuen Gäste kommen über das Internet&#8221;, schätzt er. Insgesamt kommt er mit seinem Konzept inzwischen betriebswirtschaftlich gut klar. &#8220;Sicher, wir backen kleine Brötchen, aber es werden jedes Jahr mehr.&#8221;</p>
<p> </p>
<p>Malathounis</p>
<p>Gartenstraße 5</p>
<p>D-71394 Kernen-Stetten</p>
<p>Telefon +49 (0)7151 4 52 52</p>
<p>E-Mail: info@malathounis.de</p>
<p><a href="http://www.malathounis.de" target="_blank">www.malathounis.de</a></p>
<p> </p>
<p>Mitarbeiter: keine</p>
<p>Anzahl Plätze: 30</p>
<p>Durchschnittsbon: 75 Euro</p>
<p><em>[Artikel für die AHGZ]</em></p>
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		<title>Besuch vom Restaurant-Tester</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 12:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dringshof in Müllenbach (Eifel) war Thema bei der RTL-Doku-Soap mit Sternekoch Christian Rach In diesen Wochen feiert ein TV-Format Quotenrekorde, dessen Thema nicht unbedingt als besonders massentauglich erscheint. Die Rede ist von der Sendereihe &#8220;Rach, der Restauranttester&#8221;, die jeweils montags sechs Millionen Zuschauer vor dem Bildschirm versammelt. Das beim Sender RTL unter der Rubrik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Der Dringshof in Müllenbach (Eifel) war Thema bei der RTL-Doku-Soap mit Sternekoch Christian Rach</strong></p>
<p>In diesen Wochen feiert ein TV-Format Quotenrekorde, dessen Thema nicht unbedingt als besonders massentauglich erscheint. Die Rede ist von der Sendereihe &#8220;Rach, der Restauranttester&#8221;, die jeweils montags sechs Millionen Zuschauer vor dem Bildschirm versammelt. Das beim Sender RTL unter der Rubrik &#8220;Real Life&#8221; einsortierte Format zeigt, wie der Hamburger Sternekoch Christian Rach innerhalb einer Woche versucht, kriselnden Restaurants konzeptionell auf die Beine zu helfen. Speisenangebot, Ambiente oder die Mitarbeiterführung steht dabei ebenso auf der Agenda wie Marketing, Kalkulation und Küchenhygiene.</p>
<p>In der vierten Folge der aktuellen Staffel konnte man am letzten Montag (22.09.2008) verfolgen, wie Christian Rach im Restaurant Dringshof in dem Eifeldorf Müllenbach Station machte. Inhaber sind Marianne und Hans-Henning Dulk, die sich im November 2007 bei der Produktionsfirma gemeldet hatten. Ihre Motivation gründete sich auf dem zu erwartenden Marketingeffekt. Denn das Ehepaar Dulk war mit der Auslastung ihres 2006 eröffneten Restaurants ganz und gar nicht zufrieden. Ursprünglich hatten sie sich mehr erwartet von ihrem Konzept einer etwas anspruchsvolleren Gastronomie. Die Gegend kennen sie bestens, obwohl sie zuvor dreißig Jahre lang eine gut gehende Tierarztpraxis in der Düsseldorfer City betrieben haben. &#8220;Wir hatten einfach die Nase voll vom Schick-Micki,&#8221; sagt Hans-Henning Dulk zu der Entscheidung, die Praxis zu verkaufen und sich ganz in die Eifel zurückzuziehen, wo das Ehepaar schon seit vielen Jahren ein Ferienhaus besitzt. Eine halbe Million Euro haben sie in den Neubau investiert, in den auch ein abgebrochenes Fachwerkhaus aus der Region eingefügt wurde. Das Haus liegt zwar in einem 500-Einwohner-Dorf, aber eine stark befahrene Bundesstraße führt direkt vorbei und der Nürburgring ist nur eineinhalb Kilometer entfernt. Ganz gute Bedingungen eigentlich für die zwei Quereinsteiger, die aber schon immer intensiven Kontakt mit der Branche hatten. Außerdem stimmt die Basis: &#8220;Wir waren dreißig Jahre hart arbeitende Dienstleister. Unternehmerisches Denken ist auf jeden Fall vorhanden.&#8221; Auf Grund einer Marktanalyse in der Region wollten sie mehr bieten als die landläufige Schnitzel-und-Pommes-Küche und holten sich eine ambitionierte junge Köchin ins Haus. Beim Ambiente wurden entsprechende Akzente durch hochwertige Textilien gesetzt. Der Erfolg wollte sich allerdings nicht einstellen. Nur am Wochenende war die Frequenz besser, wenn die Kurzurlauber aus den rheinischen Großstädten sich in die abgeschiedene Gegend verirrten. </p>
<p>Nach Vorgesprächen rückte Christian Rach im März 2008 mit seinem vierköpfigen Team an. In den folgenden fünf Tagen wurde dann auf Empfehlung des Restaurant-Testers das Konzept geändert hin zu einer eher bodenständigen Küche. Auch an der Dekoration wurde gefeilt, um das Lokal in Richtung &#8220;Landhausküche&#8221; zu positionieren. Die Dulks sind im Nachhinein schon zufrieden mit den Ratschlägen des Hamburger Profis. &#8220;Die Idee, die Außenwerbung mit Strohballen aufzuwerten, hat uns schon neue Gäste gebracht,&#8221; kann Dulk feststellen. Die Eifelaner sind nicht zu regelmäßigen Besuchern geworden und nach der Ausstrahlung der Sendung befürchten die Dulks hier eher gegeteilige Effekte. Denn die eigentlich realistische Einschätzung über die traditionsverbundenen Einheimischen kam auf dem Schirm doch eher wie ein übles Ressentiment rüber. &#8220;Damit hat Rach uns einen Bärendienst erwiesen, wobei er uns doch geraten hatte, mehr auf diese Gäste zuzugehen, anstatt auf die Klientel am nahen Nürburgring zu setzen.&#8221; Besonders die Lokalpresse hat sich bisher auffallend zurückgehalten. Der erwünschte Marketingeffekt ist also zumindest vor Ort ausgeblieben. Vielleicht zieht es aber doch diesen oder jeden Fan der Sendung einmal in die Eifel, um am Originalschauplatz einzukehren. Auf eines sind die Hans-Henning Dulk allerdings schon stolz: &#8220;Die sonst in der Sendung übliche Reinigungsaktion war bei uns nicht nötig. Als Tierarzt muss mir keiner erklären, wie wichtig Hygiene ist.&#8221; Die Karte haben sie inzwischen wieder erweitert, denn nach der Umstellung war das zuvor aufgebaute Stammpublikum leicht enttäuscht. Das Problem haben sie durch eine wechselnde Zusatzkarte mit dem Titel &#8220;Die Köchin empfiehlt&#8221; gelöst. </p>
<p>Letztendlich sehen die Dulks Nach- wie Vorteile in der ganzen Aktion. Auf der Haben-Seite stehen die teilweise guten Anregungen von Christian Rach und natürlich die Dreharbeiten selbst, bei denen sich der Sternekoch als Herr der Lage erwies. Bei der Produktion scheint Rach wirklich die Hosen anzuhaben, bestimmt jedes Bild und jede Szene und lässt sich nicht zum Spielball eines Redakteurs oder Aufnahmeleiters machen. Nicht so toll fanden die Dulks das stete Bemühen des Drehteams, große Emotionen zu schüren. Er selbst habe sich mehrfach beim Dreh auf die Zunge gebissen und auch seine Mitarbeiterin gewarnt. Die habe sich allerdings an einer Stelle in Rage geredet, was dann natürlich auch prompt gesendet wurde. Richtig sauer sind die Dulks allerdings wegen der herausgestrichenen Anti-Eifel-Stimmung. Mit einem gewissen Abstand werde man sich noch mal ordentlich beschweren, kündigte Herr Dulk an.</p>
<p> </p>
<p><em>[Artikel für die AHGZ]</em></p>
<div></div>
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		<title>Vom Pfannenschwenker zum Hoteldirektor</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/textarchiv/vom-pfannenschwenker-zum-hoteldirektor/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 19:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gastgewerbe hat seine Absolventen der Ausbildungsberufe mit einer Feierstunde verabschiedet. Die Berufsaussichten für Fachkräfte in Hotels und Restaurant sind und bleiben gut. Das betonten Branchenvertreter bei einer Feierstunde, mit der 235 Köche und Servicekräfte aus der Region nach erfolgreich absolvierter Berufsausbildung geehrt wurden. Für das demnächst beginnende Lehrjahr sind aber noch Stellen unbesetzt. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Das Gastgewerbe hat seine Absolventen der Ausbildungsberufe mit einer Feierstunde verabschiedet.</strong></p>
<p><em>Die Berufsaussichten für Fachkräfte in Hotels und Restaurant sind und bleiben gut. Das betonten Branchenvertreter bei einer Feierstunde, mit der 235 Köche und Servicekräfte aus der Region nach erfolgreich absolvierter Berufsausbildung geehrt wurden. Für das demnächst beginnende Lehrjahr sind aber noch Stellen unbesetzt.</em></p>
<p>Mit einer Feierstunde im Hotel Mövenpick am Flughafen hat gestern Abend der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) der Region Stuttgart die Absolventen in den Ausbildungsberufen der Branche verabschiedet und die besten Prüflinge geehrt. 235 Köche, Hotelkaufleute, Restaurantfachkräfte und Systemgastronomen haben in den letzten Monaten in der Region ihre Prüfungen erfolgreich abgeschlossen und gehen nun wahrscheinlich ohne große Zukunftssorgen in das Berufsleben.</p>
<p>Denn obwohl die Branche in den letzten Jahren generell eher stagnierte wenn nicht sogar schrumpfte, werden dort Fachkräfte ständig gesucht. &#8220;Hier gibt es eigentlich nur Vollbeschäftigung, denn die Jobs werden ja nicht ins Ausland verlegt,&#8221; sagte Inge Klotzsche, Vorsitzende der hiesigen DEHOGA-Kreises.</p>
<p>Sorgen machte sich auch Marie-Louise Biela nicht, die im Restaurant Logo im Haus der Wirtschaft den Kochberuf erlernt hat. Für die 20-Jährige aus Merklingen war es nach der Realschule völlig klar, dass sie auf keinen Fall einen Job in einem Büro ergreifen wollte. Schon früher habe sie in der Familie immer viel gebacken und beim Kochen geholfen. Außerdem verbindet sie mit dem Kochberuf die Möglichkeit, eigenverantwortlich und kreativ zu arbeiten. Der etwas rauere Ton, den man den Mitarbeitern zwischen Herd und Töpfen allgemein nachsagt, hat sie nicht abgeschreckt, im Gegenteil. &#8220;Ich habe vier Geschwister und zuhause war immer was los. Von daher sind die Sprüche bei der Arbeit eher lustig,&#8221; sagte die attraktive junge Frau, die mit Bestnoten die dreijährige Ausbildung beendet hat. In der Zukunft möchte sie sich weiter als Diatköchin spezialisieren und vielleicht mal auf Wanderschaft gehen. Ein Job auf einem Kreuzfahrtschiff käme ihr dabei durchaus gelegen.</p>
<p>Ganz soweit ist Adrian Adler noch nicht. Der 17-Jährige war sich nach dem Abschluss der Hauptschule noch nicht so ganz sicher, welcher der Berufe ihm im Gastgewerbe am meisten liegt. Daher hat er zunächst eine zwei Jahre dauernde Ausbildung als Fachkraft im Gastgewerbe gemacht. Die besteht aus einer übergreifenden Grundausbildung in allen Bereichen, sowohl in der Küche als auch im Service. Als Lehrbetrieb fand Adler, der in Weil im Dorf lebt, das Apart-Hotel am Autohof in Wangen. Inzwischen weiß er ganz sicher, wie es weitergeht für ihn. Der Service hat es ihm angetan. &#8220;Mir macht der freundliche Umgang mit Menschen total viel Spaß,&#8221; sagte er und will jetzt draufsatteln. In den folgenden zwei Jahren wird er deshalb eine Ausbildung zum Restaurantfachmann absolvieren und für die fernere Zukunft kann er sich sogar vorstellen, einmal Hotelmanager zu werden. Denn auch mit dem Lernen klappt es jetzt viel besser als in der Schule. Mit dem gestiegenen Interesse und der Ausrichrtung auf ein konkretes Ziel hin sei einfach die Motivation viel höher und daher die Ergebnisse besser.</p>
<p>Das solche Berufswege im Gastgewerbe durchaus realistisch sind, machte auch Jürgen Köhler, Chef des gastgebenden Hotels Mövenpick, deutlich. Er selbst habe es vom Koch zum Hoteldirektor gebracht. Als Arbeitgeber wünschte sich Köhler allerdings, dass hoffentlich alle Absolventen der Branche treu bleiben und nicht in andere abwandern. So ganz scheinen sich nämlich die Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten in Hotels, Restaurants und Kettengastronomie noch nicht herumgesprochen zu haben. Die Industrie- und Handelskammer konnte Ende Juli noch 200 freie Ausbildungsstellen vermelden, davon allein 60 im Kochberuf. Und der hat ja durch die Dauerpräsenz dutzender Kochkünstler auf allen TV-Kanälen einen enormen Imagewandel erfahren. Heute gelten Köche nicht mehr als bemitleidenswerte Pfannenschwenker sondern als allseits gefragte, kreative Speisemeister mit globalen Karrierechancen. &#8220;Ihr Metier kennt keine geografischen Grenzen,&#8221; sagte denn auch Bernd Engelhardt von der IHK.</p>
<p><em>[Artikel für den Lokalteil der Stuttgarter Zeitung]</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Platz genug für zwei Dinnershows</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/textarchiv/platz-genug-fur-zwei-dinnershows/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 18:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben Palazzo auf dem Pariser Platz etabliert sich auch Pomp Duck dauerhaft am Flughafen Mit Pomp Duck and Circumstance sowie Harald Wohlfahrts Palazzo haben sich in der jetzt auslaufenden Saison erstmals zwei Dinnershows in der Stadt präsentiert. Offensichtlich mit Erfolg, denn beide melden eine gute Auslastung. Deshalb wird sich an der für die Gäste komfortablen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Neben Palazzo auf dem Pariser Platz etabliert sich auch Pomp Duck dauerhaft am Flughafen</strong></p>
<p><em>Mit Pomp Duck and Circumstance sowie Harald Wohlfahrts Palazzo haben sich in der jetzt auslaufenden Saison erstmals zwei Dinnershows in der Stadt präsentiert. Offensichtlich mit Erfolg, denn beide melden eine gute Auslastung. Deshalb wird sich an der für die Gäste komfortablen Situation zukünftig nichts ändern.</em></p>
<p>Blitze zuckten, Donner grollte und ein Knochenmann läutete unerbittlich tief tönende Glocken. Nein, bei der Dinnershow Pomp Duck and Circumstance hatte nicht das letzte Stündlein geschlagen. Vielmehr präsentierte Geschäftsführer Walter Feucht zusammen mit seiner Tochter Tanja am vorigen Freitag im Spiegelzelt am Flughafen einen kleinen Ausblick auf die nächste Saison, die am 18. September unter dem Motto &#8220;Hell&#8217;s Kitchen&#8221; startet. In der Höllenküche erwartet die Zuschauer dann eine &#8220;teuflische Mischung&#8221; aus Musical, Comedy und Artistik. Noch steht das Programm nicht in allen Details fest, denn die werden erst in den nächsten Wochen von der Truppe erarbeitet.</p>
<p>Mit dem neuen Programm will Feucht seinem erklärten Ziel treu bleiben, die verrückteste Dinnershow Deutschlands auf die Beine zu stellen. &#8220;Das wird für Furore sorgen,&#8221; sagte er und vertraut auf die engagierten Mimen, die bei Castings unter anderem in New York und Los Angeles ausgesucht wurden. Die Gäste will Feucht im Verlauf des Abends, der mit einer kleinen Party im stilvollen Foyer endet, von der Hölle in den Himmel führen. Bei letzterem spielen natürlich die kulinarischen Genüsse eine entscheidende Rolle. Anders als die Konkurrenz setzt Pomp Duck dabei nicht auf die großen Namen bekannter Kochkünstler, sondern vertraut ganz seinen &#8220;jungen Wilden&#8221;. &#8220;Bei uns stehen die Köche wirklich jeden Tag in der Küche,&#8221; sagt Feucht in Anspielung auf die rein aufs Konzeptionelle konzentrierten Witzigmann, Wohlfahrt und Kollegen. Der Erfolg gibt ihm jedenfalls recht, denn mit der am 22. Juni auslaufenden, ersten Stuttgarter Saison ist man bei Pomp Duck zufrieden. Man sei hier sehr gut angekommen und habe den Umzug von Berlin nicht bereut. Vor allem die Nachfrage von Unternehmen, die in dem verkehrsgünstig gelegenen und gleichzeitig ungewöhnlichen Ambiente Produkte präsentieren oder Betriebsfeiern abhalten, habe sich sehr gut entwickelt.</p>
<p>Weil aber immer noch &#8220;Luft nach oben&#8221; bleibe, wird es im Herbst zusätzlich mehrere Vorstellungen mit dem Musicalstar Thomas Borchert geben mit einem Streifzug durch das Genre und seinem Lieblingsgericht. Diese Montagabende sind mit einem Eintrittspreis von 49 Euro recht günstig kalkuliert und auch bei den Abendvorstellungen wird es etwas billiger werden. Statt bis zu 125 Euro werden die Gäste nur noch einen Einheitspreis von 110 Euro bezahlen müssen. Dafür wird das Menü von vier auf drei Gänge gekürzt. Vorteil: Statt wie bisher bis zu dreieinhalb Stunden am Tisch zu sitzen, dauert es nur noch zweienhalb, bis man sich mal die Beine vertreten kann. Dann wartet die Party im Foyer mit einem &#8220;Heaven&#8217;s Club&#8221;.</p>
<p>Alles sieht also danach aus, dass es in der Stadt durchaus Raum für zwei Dinnershows gibt. Denn auch Platzhirsch Palazzo, bei dem Starkoch Harald Wohlfahrt die gastronomische Leitung hat, wird am 5. November im Spiegelzelt auf dem Pariser Platz die dann fünfte Saison einläuten. Mit der im März abgelaufenen ist man bei dem Unternehmen, das an zehn Standorten im In- und Ausland seine Spektakel präsentiert, sehr zufrieden. Selbst in Stuttgart war die Auslastung hervorragend, kann Pressesprecher Bernd Zerbin berichten. Die solvente Region habe offensichtlich genug Potenzial und die Nachfrage nehme ständig zu. &#8220;Das Genre Dinnershow hat sich weiter popularisiert,&#8221; sagte Zerbin. Dieser Meinung ist man bei Pomp Duck auch, weshalb es Walter Feucht nicht ausschließen wollte, länger als die ursprünglich anvisierten drei Jahre in der Landeshauptstadt zu bleiben. </p>
<p><em>[Artikel für den Lokalteil der Stuttgarter Zeitung]</em></p>
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		<title>Die Fans können kommen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2008 12:45:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gastronomie ist auf Europameisterschaft gut vorbereitet. Umsatzwachstum erwartet. Die Fußball-Europameisterschaft, die vom 7. bis 29. Juni stattfindet, wirft ihre Schatten voraus. Deutschland wird erwartungsgemäß im Fußballfieber liegen und wie bei der WM vor zwei Jahren ist die Gastronomie fest entschlossen, davon zu profitieren. Nicht nur in Sportsbars sondern auch in vielen Kneipen, Biergärten und Restaurants [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Gastronomie ist auf Europameisterschaft gut vorbereitet. Umsatzwachstum erwartet.</strong></p>
<p>Die Fußball-Europameisterschaft, die vom 7. bis 29. Juni stattfindet, wirft ihre Schatten voraus. Deutschland wird erwartungsgemäß im Fußballfieber liegen und wie bei der WM vor zwei Jahren ist die Gastronomie fest entschlossen, davon zu profitieren. Nicht nur in Sportsbars sondern auch in vielen Kneipen, Biergärten und Restaurants laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, um den Fans ein unterhaltsames Gemeinschaftserlebnis zu bieten. Die positiven Erfahrungen der WM haben bei den Gästen ihre Spuren hinterlassen. Das Mitfiebern mit anschließender Siegesfeier wird sehnlichst erwartet und wer sein Lokal in dieser Zeit nicht dieser Nachfrage widmet, wird sich auf Einbußen einstellen müssen.</p>
<p>Das ist jedenfalls die Überzeugung von Aurelio Tomarelli, Inhaber des Restaurants Via Veneto in der Münchner Maximilianstraße. Für ihn es eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit, den Gästen während der EM etwas Besonderes zu bieten. &#8220;Wer nichts macht, kann in der Zeit sowieso nur Däumchen drehen,&#8221; meint Tomarelli. Deshalb wird im Innenhof des Lokals (120 Sitzplätze) eine Leinwand aufgebaut und die Spiele live mit einem Beamer übertragen. Preislich wird Tomarelli nichts ändern, geht aber von mindestens 50 Prozent mehr Umsatz aus, den er mit verstärktem Einsatz von Aushilfen bewältigen will. Wenn denn das Wetter mitspielt… Klimatische Unwägbarkeiten sind bei den Planungen der große Unsicherheitsfaktor, denn die meisten Unternehmen verlegen ihre EM-Angebote auf vorhandene Freiflächen. Anders sieht das Konzept im Hotel Radison SAS Schwarzer Bock in Wiesbaden aus. In dem 5-Sterne-Haus wird es in einem historischen Kaminzimmer mit Baranschluss für 30 Gäste eine Übertragung geben. &#8220;Wir machen das für unsere Hotelgäste und für Fans, die ein etwas exklusiveres Ambiente möchten,&#8221; sagt F&amp;B-Manager Dominik Prem. Geordert werden kann aus der Roomservice-Karte und Biermix-Getränke zum Vorteilspreis genießen. Prem setzt die Aktion daher mit geringem Mehraufwand um und sieht das Angebot als Imagepflege, um Hemmschwellen abzubauen. Bei der Entscheidung spielte der Umstand, dass in der hessischen Landeshauptstadt alle Spiele live bei einem Großevent übertragen werden, keine Rolle. </p>
<p>Das sehen die meisten Gastronomen so, auch wenn der Lokalpresse zu entnehmen war, dass es in Berlin einige Betreiber von Biergärten sehr zu schätzen wissen, dass die Fanmeile in diesen Jahr auf die Halbfinale und das Endspiel beschränkt bleibt. Das ist in Stuttgart ähnlich, hat aber bei der Entscheidung von Birgit Grupp, ihren innerstädtischen Biergarten mit Leinwand auszustatten, keine Rolle gespielt. &#8220;Es gab ständig Nachfragen von Stammgästen, die die schöne Stimmung während der WM 2006 noch einmal erleben möchten,&#8221; berichtet die Geschäftsführerin des mittelständischen Unternehmens. Mehr Umsatz erwartet Grupp nicht, da der Platz, an dem sie mit Paulaner und Brunnerz gleich zwei Lokale betreibt, immer gut gefüllt sei und die Fußballfans erfahrungsgemäß weniger Speisen abfragen. Die Aktion wird mit Pressearbeit und intern beworben. Das passt ins Bild, denn auf größere Marketingaktionen verzichten die meisten Unternehmen, nutzen allerdings verstärkt die neuen Möglichkeiten des Internet. &#8220;Die Resonanz ist sensationell,&#8221; berichtet Carsten Jutzi, Geschäftsführer des Infoportals Restaurant-Kritik.de. Binnen zwei Tagen hätten sich über 100 Betriebe gemeldet, um ihr Angebot auf einer frisch gestarteten Übersicht aller EM-Lokale gratis einzutragen (www.restaurant-kritik.de/em08-live/). Jutzi geht davon aus, dass viele Gäste im Web nach Public-Viewing-Angeboten suchen werden.</p>
<p>Bei der Technik halten sich die Unternehmen zumeist an die Drei-Meter-Regel, um Lizenzkosten zu sparen. Die UEFA verlangt nur dann Gebühren, wenn die Leinwand, auf der die Übertragung ausgestrahlt wird, eine Diagonale größer als drei Meter aufweist. Vorraussetzung ist allerdings, dass bei der Veranstaltung keine Eintrittsgelder erhoben werden, es keinen Verzehrzwang gibt und keine Sponsoren im Umfeld agieren. Größere Projektionsflächen müssen angemeldet werden, sind jedoch gebührenfrei, wenn es sich um nicht-kommerzielle Events handelt. Wichtig für Gastronomen außerdem: Es werden wenn auch geringe GEMA-Gebühren fällig, da Musik rund um die Übertragungen abgespielt wird. Die Fans können also kommen!</p>
<p> </p>
<p><em>[Artikel für die AHGZ]</em></p>
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		<title>Lust auf Herausforderungen &#8211; Conte, Stuttgart</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 12:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Italienischer Erfolgsgastronom eröffnet Mitte April ein neues Designrestaurant. Hochwertige Küche und Events sollen Umsatz bringen. Die Lust auf unternehmerische Herausforderungen hat sich bei Maurizio Estrano schon zu Beginn seiner wahrlich atemberaubenden Karriere als Gastronom gezeigt. 1978 hatte der aus Formia stammende Italiener bereits einen Job in einem Hotel in Rom in der Tasche, zog es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Italienischer Erfolgsgastronom eröffnet Mitte April ein neues Designrestaurant. Hochwertige Küche und Events sollen Umsatz bringen.</strong></p>
<p>Die Lust auf unternehmerische Herausforderungen hat sich bei Maurizio Estrano schon zu Beginn seiner wahrlich atemberaubenden Karriere als Gastronom gezeigt. 1978 hatte der aus Formia stammende Italiener bereits einen Job in einem Hotel in Rom in der Tasche, zog es dann aber vor, in der Pizzeria seines Bruder in der schwäbischen Provinzstadt Waiblingen zu arbeiten. &#8220;Ich wollte einfach mal was anderes machen,&#8221; begründet Estrano diese Entscheidung, die er nie bereut hat. Denn in den folgenden Jahrzehnten hat er sich zielstrebig vom einfachen Kellner eines Pasta&amp;Pizza-Lokals mit angeschlossener Eisdiele zu einem der erfolgreichsten Gastronomen in der Landeshauptstadt entwickelt. 1997 war dabei vielleicht das wichtigste Jahr, denn da gelang es ihm, ein Restaurant in Stuttgarts Edelshoppingmeile zu übernehmen, der Calwer Straße. Statt in dem rustikalen Landhausambiente einfach weiterzumachen, entschloss er sich zur Totalsanierung und holte sich fremdes Kapital in das Unternehmen. &#8220;Meine Hausbank, mit der ich bis heute hervorragend zusammenarbeite, hat mich damals unterstützt. Ohne die wäre es nicht gegangen.&#8221; Heraus kam dabei das Da Maurizio, eines der ersten italienischen Spezialitätenrestaurants, das sich mit hellem, urbanem Ambiente und einer Trattoria-Küche radikal vom Pizza-Image abwandte. Der Erfolg stellte sich schon kruzfristig ein, wohl vor allem, weil stets Qualität abgeliefert wurde. Das sprach sich schnell herum. &#8220;Unser wichtigstes Marketinginstrument war und ist die Mundpropaganda. Da kamen dann eben die Chrysler-Manager, denen in Detroit schon die Daimlerleute erzählt hatten, sie sollten zu uns gehen.&#8221; Neben der Qualität ist es auch die persönliche Präsenz in den verschiedenen Lokalen, an denen Estrano inzwischen beteiligt ist.</p>
<p>Jetzt hat für das DEHOGA-Mitglied &#8211; &#8220;Sehr gute Rechtsabteilung!&#8221; &#8211;  ein weiteres Abenteuer begonnen, denn 2007 trennte er sich vom Da Maurizio und der angrenzenden Weinbar Viavai, um sein neuestes Projekt stemmen zu können. Das Conte in der Stuttgarter City wird am 17. April mit einer großen Feier eröffnet, zu der bis zu 1.000 Gäste erwartet werden. Insgesamt über 700.000 Euro hat Estrano in zwei Stockwerke eines frisch sanierten Geschäftshauses in der Kronprinzstraße investiert. Neben Küche, Lüftung und Sanitärbereich wurde eine hochwertige Innenausstattung mit Kupferblechen, Basaltboden und Edelhölzern eingebaut. Neben der längsten Cocktailbar der Stadt gibt es innen ein Restaurant mit filigranen Designmöbeln, einen großen Lounge- und Veranstaltungsbereich im zweiten Stock und eine ausgedehnte Außenfläche. Mit einem modernen italienischen Programm, das auf die einzelnen Betriebsteile mit drei verschiedenen Speisekarten differenziert ist, möchte Estrano den Gästen &#8220;mal was anderes bieten.&#8221; Vor allem im Eventbereich für Firmen und privaten Feiern sieht er ein großes Potenzial, das er mit den attraktiven Räumlichkeiten ausschöpfen will. Für die Zukunft will er sich nicht festlegen, ob das Conte das letzte große Projekt ist, das er stemmt, denn eigentlich würde er gerne mal etwas mehr Privatleben haben. &#8220;Aber man soll niemals nie sagen.&#8221; Die Abenteuerlust könnte sich vielleicht doch wieder durchsetzen&#8230;</p>
<p> </p>
<p><strong>Conte</strong></p>
<p>Kronprinzstraße 24 </p>
<p>70173 Stuttgart</p>
<p>Telefon: 0711 99 78 98 47 </p>
<p>Fax: 0711 99 78 98 48</p>
<p>conte@conte-stuttgart.com </p>
<p><a href="http://www.conte-stuttgart.com/" target="_blank">www.conte-stuttgart.com</a></p>
<p> </p>
<p>Investition: ca 700.000 Euro</p>
<p>Mitarbeiter: 10 Angestellte, 10 Aushilfen </p>
<p>Sitzplätze Innen: 30</p>
<p>Sitzplätze Außen: 90</p>
<p>Stehplätze: 70</p>
<p> </p>
<p>Preise Hauptgerichte: 12-25 Euro</p>
<p>Businesslunch: 14,50 Euro</p>
<p>Degustationsmenü (4 Gänge): 45 Euro</p>
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		<title>Speisen zwischen Himmel und Erde in Limburg</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 12:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

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		<description><![CDATA[In Limburg hat ein Restaurant in einer ehemaligen Friedhofskapelle eröffnet. Das Konzept zieht die Gäste in Scharen an. Ein in Deutschland einmaliges Ambiente erwartet den Gast seit fünf Monaten im Limburg an der Lahn. Dort haben Dorothee und Andreas Strieder in einer sanierten Friedhofskapelle ihr Restaurant Himmel und Erde eröffnet. 32 Jahre lang stand das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>In Limburg hat ein Restaurant in einer ehemaligen Friedhofskapelle eröffnet. Das Konzept zieht die Gäste in Scharen an.</strong></p>
<p>Ein in Deutschland einmaliges Ambiente erwartet den Gast seit fünf Monaten im Limburg an der Lahn. Dort haben Dorothee und Andreas Strieder in einer sanierten Friedhofskapelle ihr Restaurant Himmel und Erde eröffnet. 32 Jahre lang stand das 1896 eingeweihte, im neugotischen Stil errichtete Gebäude leer, da die Stadt auf dem gegenüberliegendem Firedhof bereits in den Siebzigern eine neue Trauerhalle errichtet hatte. Das Ehepaar Strieder hatte zuvor ein Restaurant in Hadamar-Faulbach betrieben und dort den Architekten Andre Kram kennengelernt, der jahrelang die Idee der Umwidmung des denkmalgeschützten Gebäudes entwickelt hatte.   </p>
<p>Nach vielen Vorgesprächen und Abstimmungen in den städtischen Gremien wurde mit dem Limburger Unternehmer Klaus Ludwig relativ schnell ein Investor gefunden, der das Projekt finanziell gestemmt hat und die Kapelle für einen symbolischen Euro von der Öffentlichen Hand übernahm. &#8220;Das alles ging nur in dieser einmaligen Konstellation und weil die Idee stimmte,&#8221; sagt Dorothee Strieder. Neben den denkmalgetreuen Sanierungsarbeiten der historischen Bausubstanz wurde in einem neuen Anbau Patz geschaffen für die Küche, die Lager- und Sanitärräume. Das Heizungsproblem wurde mit einer Wandheizung gelöst, die jetzt sogar den Granit-Fußboden auf angenehme Temperaturen bringt. </p>
<p>Die Umwidmung eines klerikalen Gebäudes zu einer säkularen Nutzung ging in der katholisch geprägten Region geräuschlos über die Bühne, was auch die jetzigen Pächter positiv überraschte. &#8220;Alle finden das Ergebnis toll und viele sind regelrecht begeistert,&#8221; stellen fest. Die bisher in Deutschland einmalige Raumsituation brachte ein dementsprechendes Medienecho und lockte die Gäste in Scharen an. Die ersten zwei Monate war das Restaurant jeden Abend ausgebucht und auch das erste Quartal im neuen Jahr läuft nach Angaben Strieders prächtig. Geboten wird eine leichte mediterrane Küche mit ein paar kräftigen regionalen Tupfern. Die Karte ist zweigeteilt in etwas preisgünstigere &#8220;irdische Genüsse&#8221;, wo vor allem der regionale Klassiker Himmel &amp; Erde mit Kartoffelbrei und Blutwurst oft verlangt wird. Bei den etwas anspruchsvoller kalkulierten &#8220;himmlischen Genüssen&#8221; kommen dann Entenbrust und Lammfilet zum Zug. </p>
<p>Um sich weiter zu profilieren und im Gespräch zu bleiben, werden regelmäßig Veranstaltungen angeboten. Drei Konzertabende mit klassischer Musik und warmen Buffet waren bereits ausgebucht und in Zukunft wird es auch in Richtung Jazz gehen. Daneben sind Weinverkostungen mit französischen und italienischen Winzern geplant sowie Kochkurse, die schon jetzt ständig nachgefragt werden. Dorothee Strieder ist überzeugt, dass vor allem das permamente, filigrane Feilen am Gesamtkonzept, bei dem jedes noch so kleine Detail auf die besondere thematische Situation mit einem kleinen Schuss Ironie gestaltet wird, wesentlich für den Erfolg ist. &#8220;Wir machen uns eben viele Gedanken und investieren viel Liebe in das Projekt. Das merken die Gäste offenbar und honorieren das.&#8221;</p>
<p> </p>
<p><strong>Himmel und Erde</strong></p>
<p>Kapelle am Schafsberg</p>
<p>Joseph-Heppel Straße 1a</p>
<p>65549 Limburg an der Lahn</p>
<p>Tel: 06431 58 47 20 8</p>
<p><a href="http://www.kapelle-himmelunderde.de" target="_blank">www.kapelle-himmelunderde.de</a></p>
<p> </p>
<p>Öffnungszeiten</p>
<p>Dienstag bis Freitag 9 &#8211; 24 Uhr</p>
<p>Samstag ab 14 Uhr</p>
<p>Sonn- und Feiertag ab 10 Uhr</p>
<p>Montag Ruhetag</p>
<p>Küchenzeiten 11-14, 18-22 Uhr</p>
<p> </p>
<p>Fläche Restaurant: 90 qm</p>
<p>Plätze innen: max. 80</p>
<p>Plätze außen: 60</p>
<p>Preise Hauptgerichte: 9,80 &#8211; 22 Euro</p>
<p>Investition: k.A.</p>
<p>Durchschnittsbon pro Gast: ca. 35 Euro</p>
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		<title>Mercure-Hotel Bristol Sindelfingen ist Biopionier</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 12:37:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

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		<description><![CDATA[Als erstes Hotel der Kette komplett auf Bioware umgestellt / Komplettsanierung bis Mitte Mai abgeschlossen Für Hoteldirektor Friedrich Busser hat eine spannende Zeit begonnen. &#8220;Wir sind im Hotelbereich Pioniere. Innerhalb der Kette werden wir jetzt genau beäugt,&#8221; sagt er und ist darauf auch ein bisschen stolz. Denn immerhin leitet Busser mit dem Bristol in Sindelfingen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Als erstes Hotel der Kette komplett auf Bioware umgestellt / Komplettsanierung bis Mitte Mai abgeschlossen</strong></p>
<p>Für Hoteldirektor Friedrich Busser hat eine spannende Zeit begonnen. &#8220;Wir sind im Hotelbereich Pioniere. Innerhalb der Kette werden wir jetzt genau beäugt,&#8221; sagt er und ist darauf auch ein bisschen stolz. Denn immerhin leitet Busser mit dem Bristol in Sindelfingen das erste Haus der Mercure-Gruppe, in dem das Angebot in Restaurant und Bankett komplett auf zertifizierte Bioware umgestellt wurde. Zwar gab es schon immer vereinzelt Bioprodukte auf der Einkaufsliste, aber das neue Konzept war doch eine Herausforderung. Etwa ein Jahr lang wurde mit Hilfe des auf biologisch erzeugtes Speisenangebot spezialisierten Beratungsunternehmens Ökonsult daran gefeilt. Lieferanten und Programm mussten aufeinander abgestimmt werden, natürlich unter Berücksichtigung der Markterfordernisse. &#8220;Wir müssen schon mit spitzem Bleistift kalkulieren,&#8221; sagt Küchenchef Eduard Ratajczak, &#8220;aber die Ergebnisse sind einfach viel besser.&#8221; So staunte das Küchenteam anfangs, wie wenig Gewichtsverlust beim Braten des hochwertigen Bioland-Fleisches entsteht. Die Kosten beim Einkauf sind jedoch gestiegen und müssen, wenn auch behutsam, an die Gäste weitergegeben werden. &#8220;Beim Frühstück verzichten wir sogar vollständig auf höhere Preise, weil die Gäste ja nicht ausweichen können,&#8221; berichtet F&amp;B-Manager Henrik Waldfried, der sich nun auch darum bemüht, das Getränkeangebot anzupassen. Begeistert zeigt er sich von der Qualität und dem Preisniveau von Bio-Weinen.</p>
<p>Der Umstieg auf zertifizierte Bioware im Restaurant- und Bankettbereich wurde im Zuge einer Komplettsanierung des 40 Jahre alten Hauses umgesetzt. &#8220;Das war absolut notwendig,&#8221; sagt Busser, auch wenn das Hotel zur Jahreswende zwei Monate schließen musste. Lobby, Restaurant, Bar, Konferenzräume und ein Teil der Zimmer erstrahlen nun in modernem Glanz. Bis Mai 2008 werden in zwei Phasen während des laufenden Betriebs die restlichen Zimmer inklusive Nasszellen komplett neu ausgestattet. Thema ist die Welt der Mode, passend zum Sindelfinger Modezentrum gleich gegenüber. Insgesamt kostet die gesamte Maßnahme über vier Millionen Euro. Gut angelegtes Geld auf dem weiter wachsenden Hotelmarkt in der Region Stuttgart wie Busser findet, der sich bisher mit einer Auslastung um die 60 Prozent mit einem hinteren Platz unter den Mercure-Häusern begnügen musste. Jetzt sind alle sind gespannt, ob das neue Konzept aufgeht. &#8220;Wir haben eine Art Testrolle innerhalb der Gruppe,&#8221; sagt Busser. Nachahmer bei Erfolg also nicht ganz ausgeschlossen.</p>
<p> </p>
<p><strong>Mercure Hotel Bristol Stuttgart Sindelfingen</strong></p>
<p>Wilhelm-Haspel-Str. 101</p>
<p>71065 Sindelfingen</p>
<p>Tel: 070131.6150</p>
<p> </p>
<p>Anzahl DEHOGA-Sterne: 4</p>
<p>Anzahl Zimmer: 147</p>
<p>Anzahl Konferenzräume: 7</p>
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		<title>Online-Marketing für Gastronomen: kostengünstig, effektiv, nachhaltig</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 12:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach zehn Jahren Internet kann man feststellen: Wer nicht drin ist im weltweiten Web, den gibt es nicht. Ohne digitales Informationsangebot kann heute kein erfolgreiches Marketing für gastronomische Dienstleistungen betrieben werden. Die Gäste haben es zu schätzen gelernt, sich vor  dem Restaurantbesuch und der Hotelbuchung Informationen auf den heimischen Bildschirm zu holen. Überraschungen sind unerwünscht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong><em><span style="font-weight: normal;">Nach zehn Jahren Internet kann man feststellen: Wer nicht drin ist im weltweiten Web, den gibt es nicht. Ohne digitales Informationsangebot kann heute kein erfolgreiches Marketing für gastronomische Dienstleistungen betrieben werden. Die Gäste haben es zu schätzen gelernt, sich vor  dem Restaurantbesuch und der Hotelbuchung Informationen auf den heimischen Bildschirm zu holen. Überraschungen sind unerwünscht und bei der Kaufentscheidung spielt der Eindruck, den ein Unternehmen im Internet hinterlässt, eine wichtige Rolle.</span></em> </strong></p>
<p><strong>Qualität muss nicht teuer sein</strong></p>
<p>Ein normaler Internetauftritt, der allen Qualtitätsansprüchen bezüglich Informationstiefe, Handhabbarkeit, Imagebildung und Pflegemöglichkeiten genügt, muss nicht Tausende von Euro kosten. Denn grafischer Schnickschnack oder aufwendig programmierte Bewegtbilder, vielleicht noch mit Musik garniert, werden zwar gerne von kreativen Agenturen als allein selig machend angepriesen, nutzen aber dem Marketing-Ziel eines Unternehmens eher weniger. Eventuell stören sie sogar. Es sind heute genügend Systeme und Dienstleister auf dem Markt, die für kleines Budget alles bieten, was ein Unternehmen braucht, um erfolgreiches Online-Marketing zu realisieren. Etwas online erfahrene Gastronomen oder Mitarbeiter kommen mit diesen selbst erklärenden so genannten Content Management Systemen ohne weiteres zurecht und können die Erstellung und Pflege der Seiten aus eigener Hand realisieren. </p>
<p> </p>
<p><strong>Die Website ist da &#8211; und nun?</strong></p>
<p>Sie verfügen nun also über umfangreiche Internetseiten, auf denen Sie mit Text und Bild detailliert über Ihr Haus, Ihr Team und Ihre Angebote informieren. Für ein erfolgreiches Online-Marketing ist das eine gute Basis, allerdings geht die Arbeit jetzt erst richtig los. Es muss dafür gesorgt werden, dass dieses Angebot aufgerufen wird. Ziel dabei: Die eigene Homepage zum Dreh- und Angelpunkt der gesamtem Kommunikation mit den Kunden machen. Neben der Kommunikation der Webadresse in allen gedruckten Werbematerialien steht dabei die Strategie im Vordergrund, das Unternehmen inklusive Webadresse in allen einschlägigen Datenbanken und Informationsportalen einzutragen. Auf kostenpflichtige Dienste kann dabei verzichtet werden. Es gibt genug Info-Portale, die werbefinanziert sind und die Unternehmen, die Informationen über sich dort eintragen, mit offenen Armen empfangen. In Frage kommen Portale, die über gastronomische Angebote informieren oder solche, die eine regionale Ausrichtung haben. Neben den reinen Kontaktdaten können meist noch kurze Beschreibungen oder Fotos veröffentlicht werden und &#8211; ganz wichtig &#8211; ein Link auf die eigene Website. </p>
<p> </p>
<p><strong>Der Google-Effekt: Links, Links, Links</strong></p>
<p>Beim Online-Marketing spielen Suchmaschinen eine entscheidende Rolle. Die Mehrheit der Surfer sucht dort nach praktischen Informationen in unmittelbarer Nachbarschaft, zu über 90 Prozent bei Marktführer Google. Diesen Umstand kann jedes Unternehmen nutzen, um neue Gäste auf sich aufmerksam zu machen. Das Ziel muss dabei sein, bei der Suchabfrage nach bestimmten Begriffen in die ersten zehn Suchergebnisse zu gelangen. </p>
<p>Google entscheidet über die Rangfolge nach der Größe der vermuteten Relevanz des Angebots für den Suchenden. Nehmen wir an, Sie hätten ein Restaurant mit dem Namen &#8220;Der Turm&#8221; in Neustadt und haben sich auf Wildgerichte spezialisiert. Klar ist: Wenn ein Nutzer nach &#8220;Restaurant Turm Neustadt&#8221; sucht, wird er Sie sofort finden. Aber interessanter ist die Frage, was passiert, wenn nach &#8220;Wildgerichte Neustadt&#8221; gesucht wird. Denn jetzt besteht die Chance, einen neuen Gast zu gewinnen, jemanden der bisher noch nichts vom Wildangebot des Turm wusste. Google entscheidet über die Position in den Ergebnislisten nach zwei verschiedenen Kriterien, inneren und äußeren. </p>
<p>Bei den inneren werden Inhalte ausgewertet, die sich auf Ihrer Website befinden. Bedeutet: Wenn viele aktuelle Inhalte zum Thema &#8220;Wild&#8221; vorhanden sind, ziehen die Suchmaschinen daraus den Schluss, dass der Anbieter eine spezielle Kompetenz bei diesem Thema aufweist. Konkret: beschreiben Sie bereits auf der Startseite, dass Sie Wildspezialitäten anbieten; beschreiben Sie Ihr Angebot auf einer Unterseite mit Namen &#8220;Wild&#8221; ausführlich (Fleischsorten, Zubereitung, Lieferanten etc); wenn eine Weinkarte Teil Ihres Informationsangebotes ist, fügen Sie Empfehlungen zu den Wildgerichten hinzu usw.. Viel hilft hier wirklich viel! </p>
<p>Die externen Kriterien sind schwerer zu beeinflussen, denn es geht um die Informationen über ihr Wildangebot auf den Webseiten Dritter. Ein Bericht in der Online-Ausgabe Ihrer Lokalzeitung, ein Hinweis auf Sie in einem Forum, ein Link mit Kurztext in der Referenzliste Ihres Wildlieferanten &#8211; all diese Hinweise und Verlinkungen werden von automatischen Prigramymen erfasst und ausgewertet. Je mehr Links im Themenumfeld &#8220;Wild&#8221; auf Ihre Website verweisen, desto höher wird die Relevanz ihres Angebotes eingestuft. Sicher, diese externen Links bekommt man nicht von heute auf morgen, aber jeder Kontakt mit Medien, Partnern, Kunden, lokalen Datenbanken, Foren usw. sollte genutzt werden, um auf eine Ihren Suchbegriffen adäquate Verlinkung zu dringen. </p>
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<p><strong>E-Mail-Marketing: wirksam und kostenneutral</strong></p>
<p>Immer mehr Gastronomen entdecken die effizienten Möglichkeiten, per E-Mail gezielt Marketing zu machen. Denn dieses Tool erlaubt die direkte Kundenansprache zu Kosten, die im Vergleich zur Briefpost verschwindend gering sind. Allerdings sind ein paar Dinge zu beachten, um sich rechtlich auf der sicheren Seite zu bewegen und bei den Empfängern kein Gefühl der Belästigung zu erzeugen.</p>
<p>Es gilt das Prinzip: E-Mail niemals unverlangt zusenden! Deshalb müssen E-Mail-Adressen konsequent gesammelt werden, am besten im Unternehmen selbst. So kann man den Restaurant-Gästen mit der Rechnung einen kleinen Zettel aushändigen, auf dem die Adresse vermerkt werden kann, zusammen mit der Zustimmung, einmal im Monat eine Mail zu erhalten. Oder einmal in der Woche, wenn man die Wochenkarte an Mittagstischler versendet. </p>
<p>Im Unternehmen muss der Prozess der Adress-Verwaltung organisiert werden, die meisten E-Mail-Programme bieten entsprechende Funktionen. Jetzt kommt es nur darauf an, die Texte für den Newsletter zusammenzustellen und für einen getakteten Versand zu sorgen. Stellen Sie sich vor, innerhalb eines Jahres 1.000 E-Mail-Adressen zu sammeln. Die Chance, dass die nächste Aktion  ausgebucht ist, erscheint nun ziemlich realistisch. </p>
<p>Noch drei Hinweise zur elektronischen Post. Die Gesetzeslage schreibt die Angabe aller Unternehmensdaten in geschäftlichen E-Mails vor. Name des Geschäftsführers und die UstID dürfen ebenso wenig fehlen wie Kontaktdaten. Achten Sie beim Versand des Newsletters unbedingt darauf, die Empfänger-Adressen versteckt einfügen (in das Adressfeld BCC), sonst kann jeder Empfänger lesen, wer im Verteiler ist. Zum dritten: E-Mails müssen innerhalb von 24 Stunden beantwortet werden. Die Antwort kann kurz sein, aber noch bestehen bei vielen Anwendern Unsicherheiten, ob eine Mail den gewünschten Empfänger auch wirklich erreicht hat. </p>
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<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Online-Marketing muss nicht teuer sein und bietet viele Chancen. Kurzfristige Erfolge sind  schwieriger zu erreichen. Langfristige Strategien und Kontinuität zahlen sich dafür nachhaltig aus.</p>
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<p><strong>Wichtige Info-Portale mit kostenlosem Selbsteintrag:</strong></p>
<p>www.restaurant-kritik.de, www.marcellinos.de, www.qype.de, www.listing.allesklar.de, www.maps.google.de</p>
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<p><strong>Günstige Websysteme</strong></p>
<p>www.jimdo.de, www.typo3.de, www.joomla.de, www.wordpress.de</p>
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<p><strong>Wo bin ich verlinkt?</strong></p>
<p>http://www.linkvendor.com/seo-tools/domain-popularity.html</p>
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