Ein paar Anmerkungen zum Ende von 1914Tweets

Es ist exakt ein Jahr her, als wir eine fol­gen­schwe­re Ent­schei­dung tra­fen: Das Jahr 1914 als Twit­ter-Chro­no­lo­gie neu zu erzäh­len. Name: 1914Tweets. Wir waren naiv. Es war ein Höl­len­ritt. Es war begeis­ternd. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Es war sehr viel Arbeit. Die posi­ti­ven Reak­tio­nen von sehr vie­len Leu­ten haben uns über­wäl­tigt und ange­spornt wei­ter zu machen, nicht nach­zu­las­sen, noch bes­ser zu wer­den, noch bes­se­res Mate­ri­al zu recher­chie­ren. Hier ein paar Anmer­kun­gen zum Ende des Pro­jekts.

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Ein paar Anmerkungen zum Ende von 1914Tweets

Ello: Twitter-Killer oder Nerd-Spielzeug – und wie es funktioniert

Der neue Star am Soci­al-Media-Him­mel heißt Ello. Ello ist laut Eigen­aus­kunft „a simp­le, beau­ti­ful, and ad-free soci­al net­work crea­ted by a small group of artists and desi­gners“. Momen­tan ist Ello noch in der Beta-Pha­se und man braucht eine Ein­la­dung, um mit­ma­chen zu kön­nen.

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Ello: Twitter-Killer oder Nerd-Spielzeug – und wie es funktioniert

Social Media im Einsatz bei Mann+Hummel

Wir erin­nern uns: Som­mer 2013. Ein Lud­wigs­bur­ger Unter­neh­men star­tet mit Blog und fri­scher Akti­vi­tät in den sozia­len Netz­wer­ken eine klei­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­of­fen­si­ve. Das The­ma ist für die Öffent­lich­keit sper­rig: es geht um Fil­ter. Luft-, Was­ser-, Ölfil­ter. In Autos, in Was­ser­auf­be­rei­tungs­an­la­gen, in Rein­räu­men, in Kauf­häu­sern. Die Geschich­te aller­dings ist sehr inter­es­sant, denn das Unter­neh­men Mann+Hummel ist ein Unter­neh­men mit 15.000 Mit­ar­bei­tern an 60 Stand­or­ten welt­weit. Der größ­ter Her­stel­ler im Bereich Fil­tra­ti­on welt­weit. Nur ein Vier­tel des Umsat­zes wird noch in Deutsch­land erzielt. So gibt es eigent­lich genug Geschich­ten zu erzäh­len aus die­sem Unter­neh­men, bei dem in 30 Minu­ten über 28.000 Fil­ter vom Band lau­fen. Die wer­den seit Som­mer 2013 erzählt in einem Blog, auf Twit­ter, Goog­le+, Xing und Lin­kedIn.

Heu­te kul­mi­nier­te die Arbeit der letz­ten Wochen in einem neu­en For­mat: die Bilanz­pres­se­kon­fe­renz wur­de mit Hil­fe gän­gi­ger Tech­no­lo­gi­en (hier ein Goog­le Han­gout On Air) mit Bild und Ton ins Inter­net über­tra­gen. Der Sci­al-Media-Stream, der inzwi­schen ent­stan­den ist, kann sich sehen las­sen. Eine Zusam­men­fas­sung der Ver­an­stal­tung in Tweets unten als Sto­ri­fy.

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Social Media im Einsatz bei Mann+Hummel

@1914Tweets: Der Beginn einer Jahrhundertkatastrophe erzählt in Tweets

Ges­tern um 14 Uhr haben wir ein Pro­jekt gestar­tet: Die Geschich­te des Jah­res 1914 auf Twit­ter, zu fin­den unter @1914Tweets. Die Idee ent­stand zum Jah­res­wech­sel. Ein lang geheg­ter Plan steht nicht dahin­ter. Ein­fach mal anfan­gen. Mal sehen was pas­siert. Wie das so ist…

Die Idee ist nicht neu: his­to­ri­sche Ereig­nis­se so auf Twit­ter erzäh­len, als hät­te es zu der erzähl­ten Zeit Twit­ter schon gege­ben, als wür­de sich die Geschich­te wie in einem aktu­el­len Stream aus Tweets vor den Augen der Zeit­ge­nos­sen ent­wi­ckeln. Eben so wie sich unse­re Gegen­wart auf Twit­ter voll­zieht: in kur­zen prä­gnan­ten Nach­rich­ten. Geschich­te in140 Zei­chen, mit Bil­dern, Ton­do­ku­men­ten und Vide­os.

Inzwi­schen sind 30 Stun­den ver­gan­gen und ich bin ehr­lich gesagt völ­lig baff und auch ein biss­chen auf­ge­regt. Über 750 Fol­lo­wer hat der Account bereits. Stünd­lich wer­den es mehr. Das ist erstaun­lich und unglaub­lich groß­ar­tig. Ich hat­te mit der­ar­ti­gem über­haupt nicht gerech­net. Das Inter­es­se, mehr Details über die­ses Jahr zu erfah­ren, ist offen­bar vor­han­den.

Durch die­se Reso­nanz steigt der Druck. Mir wird fast etwas schwin­de­lig, denn die Ver­ant­wor­tung muss man sehr ernst neh­men. Alles muss gründ­lich geprüft wer­den. Nicht immer sind exak­te, ver­läss­li­che Infor­ma­tio­nen über das Mate­ri­al vor­han­den oder las­sen sich auf einen kon­kre­ten Tag run­ter­bre­chen. Was mich nach zwei Tagen inten­si­ver Recher­che aller­dings über­rascht: das Mate­ri­al an sich ist vor­han­den, in Hül­le und Fül­le. Es gibt end­lo­se Daten­ban­ken welt­weit, mit Doku­men­ten, mit Bil­dern, mit Fil­men.
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@1914Tweets: Der Beginn einer Jahrhundertkatastrophe erzählt in Tweets

Eine Grafik verbreitet sich auf Facebook

Wie kann man die Ver­brei­tung eines Ein­trags bei Face­book erhö­hen? Die­se Fra­ge stel­len sich vie­le Online-Redak­tio­nen, die pro­fes­sio­nell auf Face­book arbei­ten. Wir reden hier über sich selbst auf­bau­en­de Reich­wei­te, eben über die beson­de­re Dyna­mik der Ver­brei­tungs­me­cha­nis­men sozia­ler Netz­wer­ke: Freund erzählt Freun­din erzählt Freund erzählt.

Es gibt bei der inhalt­li­chen Gestal­tung eines Ein­trags unter­schied­li­che Tech­ni­ken, rhe­to­ri­scher und gestal­te­ri­scher Natur, um eine lawi­nen­ar­ti­ge Ver­brei­tung aus­zu­lö­sen oder zumin­dest wird ver­sucht, die­se wahr­schein­li­cher zu machen. Eine letz­te Sicher­heit gibt es nicht, denn man kann nicht vor­her­sa­gen, ob ein Bei­trag wirk­lich zün­det.

Wie es funk­tio­nie­ren kann, in klei­nem Maß­stab, und was genau pas­siert, das kön­nen wir an die­sem Bei­spiel für die Face­book­sei­te der SPD Baden-Würt­tem­berg zei­gen.
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Eine Grafik verbreitet sich auf Facebook