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	<title>baranek &#124; online &#124; publishing &#187; Verkehr</title>
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		<title>SSB-Fahrplan auf dem iPhone-Handy</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 16:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SSB hat ein kostenloses Programm zu bequemen Fahrplanabfrage mit dem Applehandy veröffentlicht
Nutzungshemmnisse abbauen steht bei den Marketingleuten der SSB ganz oben auf der Agenda. Mit einer Gratisanwendung für das iPhone des Herstellers Apple sollen die Kunden besseren Zugang zu den Fahrplänen erhalten. Neben Berlin gibt es das bundesweit nur für Stuttgart.
Von Dirk Baranek
Es war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die SSB hat ein kostenloses Programm zu bequemen Fahrplanabfrage mit dem Applehandy veröffentlicht</em></p>
<p>Nutzungshemmnisse abbauen steht bei den Marketingleuten der SSB ganz oben auf der Agenda. Mit einer Gratisanwendung für das iPhone des Herstellers Apple sollen die Kunden besseren Zugang zu den Fahrplänen erhalten. Neben Berlin gibt es das bundesweit nur für Stuttgart.</p>
<p>Von Dirk Baranek</p>
<p>Es war ein Schlüsselerlebnis, das Martell Beck, dem Marketingchef der SSB, zu denken gab. Freunde hatte ihm erzählt, wie umständlich es sei, den abendlichen Kneipenbesuch mit den Angeboten seines Unternehmens abzuschließen. Schwer erreichbare Infos führten schließlich dazu, dass die sich ein Taxi nahmen. &#8220;Da wurde mal wieder das allgemeine Bauchgefühl bestätigt, dass wir zu umständlich sind,&#8221; sagt Beck. Dieses zumeist ja unverdiente Vorurteil sei aber das am weitesten verbreitete. &#8220;Damit haben wir am meisten zu kämpfen.&#8221; Deshalb sei man intern immer auf der Suche nach Möglichkeiten, Nutzungshemmnisse abzubauen.</p>
<p>Durch einen Medienbericht stieß Beck auf die kleine Firma Metaquark aus Berlin. Die hatten im Herbst 2008 Furore gemacht durch die Programmierung einer Anwendung für das modische Allzweckhandy iPhone der Firma Apple. Kernfunktion des kleinen kostenlosen Programms ist die Darstellung von Fahrplandaten des ÖPNV. Dabei nutzt das Programm geschickt die speziellen Möglichkeiten des iPhone. Zum einen verfügt das über eine GPS-Lokalisierung. Das heißt das Gerät weiß also immer, wo man sich grade befindet. Zum anderen kann man mit dem Smartphone, wie diese Geräte heißen, die wesentlich mehr können als nur zu telefonieren, seine Adressen verwalten. Das bedeutet: Man sitzt irgendwo und möchte von dort mit der SSB zu einem Bekannten, dessen Adresse man gespeichert hat. Mit zwei-drei Klicks hat man grafisch sehr durchdachte Vorschläge auf dem Handy. Die nächstgelegene Haltestelle, die Abfahrtzeiten und Umsteigestationen bis zum gewählten Ziel &#8211; alles sofort und übersichtlich präsentiert. Man kann auch zuletzt genutzte Haltestellen speichern und so zu seinem persönlichen Fahrplan kommen. jederzeit und überall.</p>
<p>Der Entwickler und angehende IT-Ingenieur Jonas Witt hatte das Programm zunächst für die Berliner Verkehrsbetriebe entwickelt, aber die fanden das nicht so gut und entzogen ihm die Rechte an den Fahrplandaten. Inzwischen hat er zwar das offizielle Placet der Berliner, aber die Stuttgarter sind die ersten, die auf ihn zugekommen sind, um das Programm für ihr Netz umzusetzen &#8211; innerhalb von nur zwei Monaten. &#8220;Die von der SSB sind überhaupt nicht so behördenmäßig,&#8221; meint Witt und ist des Lobes voll über die unkonventionelle Zusammenarbeit. Letztlich hat die Sache einen niedrigen fünfstelligen Betrag gekostet, um den etwa 30.000 iPhone-Nutzern in der Region, so die Schätzung der SSB, diesen kostenlosen Service zu ermöglichen. &#8220;Das ist ein Test und wenn das erfolgreich ist, werden wir das auch für andere Handymodelle entwickeln,&#8221; so Beck. Auf die Möglichkeit, mit dem Handy dann auch noch die Fahrkarte zu kaufen, wird man aber weiter warten müssen. Das sei ein &#8220;Riesending&#8221; und nicht so einfach zu realisieren.</p>
<p><em>(Artikel für die Stuttgarter Zeitung / Lokalteil)</em></p>
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		<title>Auf der Suche nach der richtigen Dosis</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 21:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Wissenschaftler und Naturschützer suchen Wege zu einer nachhaltigen Verkehrspolitik
Die Umweltprobleme, die mit der massenhaften Mobilität einhergehen, sind bekannt. Diese können nur durch eine nachhaltige, die begrenzten Ressourcen schonende Verkehrspolitik vermieden werden. Wie das geschehen kann, darüber haben Experten auf einem Zukunftstag des Landesnaturschutzverbandes diskutiert. 
Luftverschmutzung, Lärmbelastung, Flächenverbrauch und klimaschädigende Emissionen sind nur einige Probleme, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wissenschaftler und Naturschützer suchen Wege zu einer nachhaltigen Verkehrspolitik</strong></p>
<p><em>Die Umweltprobleme, die mit der massenhaften Mobilität einhergehen, sind bekannt. Diese können nur durch eine nachhaltige, die begrenzten Ressourcen schonende Verkehrspolitik vermieden werden. Wie das geschehen kann, darüber haben Experten auf einem Zukunftstag des Landesnaturschutzverbandes diskutiert. </em></p>
<p>Luftverschmutzung, Lärmbelastung, Flächenverbrauch und klimaschädigende Emissionen sind nur einige Probleme, die sich aus dem hohen Grad der Mobilität ergeben, den die entwickelten Industriegesellschaften erreicht haben. Was getan werden muss, um der sich zuspitzenden Lage Herr zu werden, und wie eine nachhaltige Mobilität erreicht werden kann, dazu wollte der 9. Zukunftstag des Landesnaturschutzverbandes, der am Samstag im Haus der Architekten stattfand, einen Beitrag leisten. Einschlägige Wissenschaftler und Experten skizzierten in Vorträgen ihre Thesen und diskutierten verschiedene Lösungsansätze. In diese nach eigener Aussage &#8220;Höhle des Löwen&#8221; hatte sich auch Johannes Schmalzl gewagt, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Stuttgart, und somit von Amts wegen verantwortlich für viele umstrittene Straßen- und Verkehrsprojekte in der Region. Auch für Schmalzl stand die Notwendigkeit außer Frage, die Mobilitätspolitik an den Kriterien der Nachhaltigkeit auszurichten. Probleme sieht er allerdings in dem Weg, wie man dahin kommen kann. Als Beispiel aus seinem Arbeitsalltag führte er eine Gemeinde im Landkreis Böblingen an, die sich eine Umgehungstrasse wünscht, um für die Bewohner die Verkehrsbelastungen zu verringern. Dafür soll im Gegenzug eine dann überflüssige Straße zurückgebaut werden. Die Proteste seien enorm, berichtet Schmalzl. &#8220;Die Menschen geben keinen Quadratmeter Straße mehr her,&#8221; sagte er. Man müsse daher die Bürger mitnehmen, sonst laufe man Gefahr, dass diese sich dem politischen Extremismus zuwenden. </p>
<p>Über Lösungswege waren sich denn die Experten auch nur in einem Punkt einig: Es muss an der Kostenschraube für Mobilität gedreht werden, sonst wird sich das zerstörerische Verhalten nicht ändern. So sei zum Beispiel der Güterfernverkehr bis zu 90 Prozent subventioniert, was nur wenigen Großunternehmen Wettbewerbsvorteile verschaffe. Eine Kostenwahrheit müsse daher auf allen Ebenen her, so die Mehrheit der Teilnehmer. Streitpunkt war dabei allerdings, ob dieses auch für den Öffentlichen Nahverkehr gelten soll. &#8220;Der ÖVPN ist nicht so grün, wie er tut,&#8221; sagte Markus Friedrich, Verkehrswissenschaftler an der Universität Stuttgart. Auch Busse und Bahnen verbrauchten erhebliche Mengen an Energie. Deshalb empfahl Friedrich hier auf technische Lösungen zu setzen und weniger auf eine wenn auch wünschenswerte Änderung des Verhaltens der Menschen. </p>
<p>Die ist dennoch dringend geboten, denn die Prognosen sagen übereinstimmend eine gewaltige Zunahme des LKW- wie des PKW-Verkehrs voraus. Angesichts dieser Horrorszenarien warnten mehrere Teilnehmer vorsorglich vor der Arroganz der Nachhaltigkeitsstrategen. Eine Ökodiktatur, die den Menschen ohne demokratische Legitimation vorschreibe, wie sie sich zum Wohle aller zu verhalten hätten, sei keine Option. Auch auf einen Bewusstseinswandel zu setzen, wenn man die Bürger direkt mit den Problemen konfrontiere, sei nicht gangbar. &#8220;Es kann nicht sein, dass wir uns über jeden Stau freuen, weil die Menschen dann angeblich bemerken, wie bescheuert sie sich verhalten,&#8221; sagte der Regierungspräsident. Dass es zu schmerzhaften Veränderungen im Mobilitätsverhalten kommen muss, stand für Martin Schrein von der Forstlichen Versuchs- und Forstanstalt Baden Württemberg außer Frage. Eine Zäsur in der Verkehrspolitik sei dringend notwendig und irgendwann müsse entschieden werden, wer welche Nachteile in Kauf zu nehmen habe. Es komme dabei auf die richtige Dosis an, die verabreicht wird, um eine nachhaltige Mobilität zu schaffen. Diese Dosis bestehe aus vielen kleinen Maßnahmen, wie zum Beispiel einem umfassenden Mautsystem und einer Änderung der Wohnungspolitik, die die Familien nicht mehr in die zersiedelte Peripherie drängt und noch mehr Verkehr erzeugt. Eines stellte Reiner Ehret vom Landesnaturschutzverbund aber klar: &#8220;Wir brauchen keine neuen Straßen sondern neue Wege, um die Verkehrsprobleme der Zukunft zu lösen.&#8221; Dem zuzustimmen, fiel auch Schmalzl nicht schwer, allerdings sind seine Erfahrungen mit konkreten Projekten in der Region eher durchwachsen. Wenn er unterwegs sei, sehe er in vielen Gemeinden große Schilder, auf denen zu lesen sei, dass man dringend eine Umgehungsstraße brauche. Sich dann auf einer Bürgerversammlung hinzustellen und zu sagen &#8220;Nein, die kriegt ihr nicht!&#8221;, da wünsche er jedem viel Glück.</p>
<p><em>[Artikel für den Lokalteil der Stuttgarter Zeitung]</em></p>
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		<title>Neues Stadtteilzentrum soll Standort Killesberg stärken</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/textarchiv/neues-stadtteilzentrum-soll-standort-killesberg-starken/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 18:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der alten Messe entstehen über 5.000 Quadratmeter Ladenfläche neu. Bisher fließt Kaufkraft ab.

Der Einzelhandel im Stuttgarter Norden befindet sich im Umbruch. Bisher weichen die Bewohner wegen des ausgedünnten Angebots in andere Bezirke und die City aus. Durch den Neubau des Forum Killesberg soll die Kaufkraft im Bezirk gehalten werden.
Das an Stelle der alten Messe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf der alten Messe entstehen über 5.000 Quadratmeter Ladenfläche neu. Bisher fließt Kaufkraft ab.<br />
</strong></p>
<p><em>Der Einzelhandel im Stuttgarter Norden befindet sich im Umbruch. Bisher weichen die Bewohner wegen des ausgedünnten Angebots in andere Bezirke und die City aus. Durch den Neubau des Forum Killesberg soll die Kaufkraft im Bezirk gehalten werden.</em></p>
<p>Das an Stelle der alten Messe geplante Stadtteilzentrum Forum Killesberg entspricht den Bedürfnissen der Anwohner und wird die bestehenden Einkaufsstandorte nicht beeinträchtigen. Zu dieser Einschätzung kam am gestrigen Abend der städtische Wirtschaftsförderer Klaus Vogt, der die Planungen der Stadt auf einem Informationsabend der CDU Nord vorstellte. Dass es weiterer Einkaufsmöglichkeiten im Norden bedarf, ist auch die feste Überzeugung von Donate Kluxen-Pyta, Vorsitzende der Bezirks-CDU.</p>
<p>Seit Jahren hat sich das Angebot an kundennahen Dienstleistungen aber auch an Geschäften mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs immer weiter ausgedünnt. Diese Beobachtung wurde durch die Zahlen gestützt, die sich aus den Ergebnissen einer Untersuchung ergeben, die stadtweit die Handelsstruktur quantifiziert hatte. Für den Norden bedeutet das, dass für die 20.000 Bewohner des Einzugsgebiets rund um den Killesberg etwa 3.500 Quadratmeter Verkaufsfläche bereitstehen, unter anderem in den zwei kleinen Stadtteilzentren in der Helfferichstraße und im oberen Teil der Birkenwaldstraße. Die Standortanalyse habe eindeutig belegt, dass es in der Versorgung erhebliche Lücken gibt. Die Folge: Viele Anwohner machen ihre Einkäufe außerhalb des Stadtteils. &#8220;Das Nachfragepotenzial ist da, wird momentan aber nicht genutzt,&#8221; sagte Lang. So würden Angebote in den Bereichen Bekleidung, Foto oder Sport einfach nicht existieren.</p>
<p>Diese Lücken soll das Forum Killesberg schließen. Dort werden nach den bisherigen Planungen insgesamt 5.700 Quadratmeter Ladenfläche neu entstehen. Neben einem Vollsortimenter mit einem breiten Warenangebot sollen kleinere Fachhandelsgeschäfte den Bedarf decken. Die Geschäftsleute an den existierenden Standorten sehen diese Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Zwar ist der Stuttgarter Norden weit davon entfernt, als sozialer Brennpunkt zu gelten, bei dem jede Geschäftsschließung als Vorbote einer schleichenden Verelendung gedeutet wird. Leerstand von Läden ist am Killesberg unbekannt. Trotzdem will man vorbeugen. Die Helfferichstraße wird schon in Kürze durch die Schaffung von Parkplätzen auf dem Mittelstreifen und weiterer Maßnahmen aufgewertet. Vor der Brenzkirche soll eine platzähnliche Situation entstehen, die dann die Birkenwaldstraße direkt mit dem Forum Killeberg verbinden soll. Lang verwies auf die positiven Erfahrungen, die man zum Beispiel am Cannstatter Carree gemacht habe. Dort waren die Besorgnisse der angrenzende Geschäfte zu Beginn groß, aber nach drei Jahren könne man feststellen, dass sich die Kundenfrequenz auch in den anliegenden Straßen merklich erhöht habe. Leerstand gibt es dort jetzt keinen mehr. Außerdem werden durch die am Killesberg geplante Wohnbebauung auch 1.000 neue Einwohner für eine Erhöhung der Nachfrage sorgen.</p>
<p>Für die Geschäftsleute im Bezirk bieten sich sogar neue Chancen, denn die Stadt will dafür sorgen, dass diese im Stadtteilzentrum eine exklusive Zugriffsmöglichkeit auf die neuen Läden erhalten, um ihre Geschäftstätigkeit eventuell auszudehnen. Da sei man in guten Gesprächen mit dem Betreiber. &#8220;Der wird auf Sie zukommen,&#8221; kündigte Lang an. Der ebenfalls anwesende Stadtteilmanager Torsten von Appelt gab den Geschäftsleuten denn auch den Rat, sich besser zu organisieren. &#8220;Die Stadt braucht starke institutionelle Ansprechpartner, um über Defizite zu reden,&#8221; sagte er. Der Wille, mit vereinzelten städtebaulichen Maßnahmen die alten Standorte zu stärken, ist auf jeden Fall vorhanden. Ob das neue Forum allerdings die von der CDU-Vorsitzenden Kluxen-Pyta gewünschte Kommunikation der Bewohner untereinander verbessern kann, muss die Zukunft zeigen, wenn die Killesberger den offen gestalteten Stahl-und-Glas-Bau mit Leben erfüllen.</p>
<p><em>[Artikel für den Lokalteil der Stuttgarter Zeitung]</em></p>
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		<title>Dem Denkmal werden die Flügel gestutzt</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 14:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[S21]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Bonatz-Experte kritisiert den Teilabrisss des Hauptbahnhofs im Zuge von Stuttgart21
Im Zentrum der Veränderungen, die im Rahmen von Stuttgart 21 umgesetzt werden sollen, steht der Hauptbahnhof. Matthias Rosen, Denkmalschützer und Bonatz-Experte, kritisierte bei einer Veranstaltung in der Universität die Umbaupläne des Bonatz-Baus scharf.
Bei einer Veranstaltung im Kunsthistorischen Institut der Universität Stuttgart hat am Donnerstag Abend der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonatz-Experte kritisiert den Teilabrisss des Hauptbahnhofs im Zuge von Stuttgart21</strong></p>
<p><em>I</em><em>m Zentrum der Veränderungen, die im Rahmen von Stuttgart 21 umgesetzt werden sollen, steht der Hauptbahnhof. Matthias Rosen, Denkmalschützer und Bonatz-Experte, kritisierte bei einer Veranstaltung in der Universität die Umbaupläne des Bonatz-Baus scharf.</em></p>
<p>Bei einer Veranstaltung im Kunsthistorischen Institut der Universität Stuttgart hat am Donnerstag Abend der Denkmalpfleger Matthias Rosen die im Rahmen von Stuttgart 21 geplanten baulichen Veränderungen des Hauptbahnhofs scharf kritisiert. Der Abriss des Nord- und Südflügels, nach seiner Meinung integrale Bestandteile des von Paul Bonatz entworfenen Gebäudes, werde den verbleibenden Rest nur noch als Torso zurücklassen. Rosen, der in Stuttgart ein Planungsbüro für Denkmalpflege betreibt, ist ausgewiesener Bonatz-Experte. Sowohl seine Diplomarbeit und als auch eine Promotion beschäftigen sich mit den Arbeiten des Stuttgarter Architekten, der 1911 den Planungswettbewerb für den Hauptbahnhof mit einem vom Neuen Bauen geprägten Entwurf gewann. Nach Meinung von Rosen steht der 1928 vollendete Bau in einer Reihe mit ähnlich bahnbrechenden Entwürfen der damaligen Zeit, die die Gestaltung solcher Funktionsbauten neu definiert hätten.</p>
<p>Allerdings sei der aktuelle Zustand Gebäudes stellenweise aus denkmalpflegerischer Sicht bereits eine &#8220;Verhunzung&#8221;. Falsch erneuerte Kunststoffenster, unsensibel angebrachte Vordächer und ästethisch fragwürdige Geschäftsräume nehmen dem Gebäude viel von seiner gestalterischen Strenge. Von den nach Zerstörung und Wiederaufbau in den Nachkriegsjahren erforderlichen Veränderungen gar nicht zu reden. So waren die Wände der Schalterhallen ursprünglich unverputzte Mauern aus Ziegel und Beton, was wegen der Bombenschäden dann nicht mehr aufrechterhalten werden konnte. Heute ist alles verputzt und farbig angestrichen. Trotz dieser Mängel gibt es aber noch viele, original erhaltene Details. Rosen hält das Ensemble daher für ein wichtiges, in seiner Gesamtheit erhaltenswertes Baudenkmal. Und das sei trotz aller Beteuerungen der Deutschen Bahn oder auch des Oberbürgermeisters durch die geplanten Umbauten stark gefährdet. Dem Bahnhof drohe ein ähnliches Schicksal wie der Restruine des Alten Lusthauses, die im Mittleren Schlossgarten ihrem Ende entgegenwittere.</p>
<p>Nach den aktuellen Planungen für Stuttgart 21 sollen sowohl der Südflügel, der jetzt entlang der Straße &#8220;Am Schlossgarten&#8221; gegenüber dem Busbahnhof steht, als auch der Nordflügel gegenüber dem LBBW-Forum abgerissen werden. Stattdessen wird dort dann das Dach des Tiefbahnhofs zu sehen sein, das auch die aktuelle Gleishalle daziwchen einnimmt. Der Platz wird bestimmt von vielen etwa fünf Meter hohen Kegeln, die Licht in den Untergrund bringen sollen. &#8220;Ich nenne diesen Höcker mit Warzen den Bullaugenkorridor. Der wird zum Terrain der Sprayer und Skater,&#8221; sagte Rosen, der sich selbst als strikten Gegner von Stuttgart 21 bezeichnete. Allerdings betonte er auch seinen realistischen Ansatz beim Umgang mit dem Großprojekt &#8211; &#8220;Das Ding läuft halt.&#8221; &#8211; und sucht nach Kompromissen. Dafür sieht er noch Spielraum. Denn schon früher hätten Proteste aufmerksamer Bürger fatale Abrisspläne verhindert. Sowohl das Neue Schloss als auch die Markthalle hätten seinerzeit gerettet werden können. Wohingegen das Kaufhaus Schocken und das Kronprinzenpalais ohne Widerstand abgerissen wurden, ein Umstand den heute jeder bedauere. Das soll sich beim Bonatz-Bau nicht wiederholen.</p>
<p>Denn die aktuellen Pläne, die nicht nur die Flügel betreffen sondern auch im Inneren große Veränderungen bringen, da der ganze Bahnhof eine Ebene tiefer gelegt wird, machten aus dem Denkmalbahnhof einen &#8220;sinnentleerten Restbau&#8221;. Es werde eine große Chance verspielt, den Bahnhof noch besser in den Stadtorganismus zu integrieren. &#8220;Warum Abriss und nicht eine Symbiose?&#8221;, fragt sich Rosen und möchte auch den Schlossgarten noch besser anbinden. Dass die Flügel trotz einiger Probleme in die Planung einbezogen werden könnten, sei nach seinem Kenntnisstand ohne weiteres möglich. Entsprechende Vorschläge seien aber von der Jury nicht berücksichtigt worden. Einige dieser Entwürfe hatten eine raumgreifende Glasüberdachung vorgesehen. Stattdessen werde jetzt eine &#8220;Tropfsteinhöhle&#8221; gebaut, wie der Tiefbahnhof mit den markanten Lichtluken sarkastisch aus dem Publikum bei der anschließenden Diskussion genannt wurde. Die anwesenden Architekten und Stadtplanern befürchteten denn auch einen erheblichen Imageschaden für die Stadt: &#8220;Wir werden uns zum Gespött machen!&#8221;</p>
<p><em>[Der Artikel ist am 20. Januar 2008 in der STUTTGARTER ZEITUNG erschienen]</em></p>
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		<title>Bummelboulevard mit Schlamm, Schotter und Mini-Hochofen</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 14:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Umbau der Stadtbahnlinie 15 war eine logistische Herausforderung &#8211; auch für die Anwohner der Wanderbaustelle.
Nach zwei Jahren Bauzeit weiß man als Anwohner fast alles über den modernen Gleisbau urbaner Verkehrssysteme. Zwischen Olgaeck und Eugensplatz gab es neben Belästigungen und Pannen allerdings auch einen kurzen Sommer der Anarchie.
Krapeng! Das rastlose Hämmern des Hydraulikmeißels, der am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Umbau der Stadtbahnlinie 15 war eine logistische Herausforderung &#8211; auch für die Anwohner der Wanderbaustelle.</strong></p>
<p><em>Nach zwei Jahren Bauzeit weiß man als Anwohner fast alles über den modernen Gleisbau urbaner Verkehrssysteme. Zwischen Olgaeck und Eugensplatz gab es neben Belästigungen und Pannen allerdings auch einen kurzen Sommer der Anarchie.</em></p>
<p>Krapeng! Das rastlose Hämmern des Hydraulikmeißels, der am frühen Morgen mit brachialer Gewalt den Asphalt in Brocken verwandelt, endet mit einem lauten Knall. Chance auf ein ruhiges Frühstück? Aber warum ist das Licht ausgegangen? Die Espressomaschine ist auch ausgefallen, zischend und traurig tröpfelnd. Der Blick aus dem Fenster belegt: totaler Stromausfall auf der gesamten Alexanderstraße. Die Mitarbeiter aus den gegenüber liegenden Büros stehen auf den Raucherbalkonen und amüsieren sich über die unfreiwillige Pause. Man informiert sich mit Zuruf. Unten stehen die Bauarbeiter auf dem perforierten Asphalt zwischen den Stadtbahngleisen und beratschlagen die Lage. Später stellt sich heraus: Das Hauptkabel für den ganzen Häuserblock wurde durchtrennt. Alles halb so schlimm, eine Stunde später ist das Lebenselixir moderner Arbeitswelten zurück. Die Computer laufen wieder.</p>
<p> Der Vorfall ist symptomatisch für die Bauarbeiten im Verlauf des Umbaus der Stadtbahnlinie 15, bei der in zwölf Monaten direkt vor der Haustür die alten, im Straßenbelag versenkten Schienen herausgerissen und durch neue ersetzt wurden. Pannen gab es immer wieder, aber im Prinzip lief alles glimpflich ab. Außerdem stärken widrige Umstände in den meisten Fällen das Gefühl der Nachbarschaft oder besser: man merkt, das man eine hat.</p>
<p>Wunderbarerweise war die vor der Tür auf und ab wandernde Baustelle sogar ein Hort der Ruhe. Normalerweise brausen mehrere tausend Automobile unterm Fenster vorbei, aber wegen immer wieder verordneter Totalsperrungen zwischen Olgaeck und Eugensplatz ist zeitweise Schluss damit. Friedlich wie nie liegt dann die Straßenschlucht, wird zum anarchischen Bummelboulevard zwischen Schlamm, Schotter und Schienen. Manchmal braucht es zwar einen mutigen Sprung über ein klaffendes Bauloch, um auf die andere Straßenseite zu gelangen, aber das gefährliche Blech ist außer Reichweite. Nachteil: die Einkäufe per PKW vor der Haustür abzuladen, wird zum logistischen Abenteuer.</p>
<p>Unwirkliche Stille in der City also, wäre da nicht das Tääh-rääh im Fünf-Minuten-Takt. Das kommt aus dem Signalhorn des Sicherungspostens, dem Ältesten im grellorangen Trupp der Schienenarbeiter. Zwei lange Töne in verschiedenen Lagen warnen vor dem Herannahen der Stadtbahn auf dem verbliebenen Nachbargleis, auf dem der Fahrbetrieb die gesamte Zeit aufrechterhalten wird. Das Rottenwarnsignal 2 wird Teil des Alltags und der gutmütige Mann mit dem Vollbart zum geduldigen Ansprechpartner in allen Lebenslagen. Er weiß Bescheid über die aktuelle Lage und zukünftige Termine. Von ihm kann man zum Beispiel erfahren, dass die Gleise wieder im Asphalt versenkt werden. Kein Schotterbett also vor der Tür, sondern jetzt sechs statt vorher vier Rinnen in der Straße. Denn die alte Spurbreite gibt es ja weiter, die Strambe stirbt nicht, sondern geht nur aufs Altenteil.</p>
<p>Optisch der Renner ist der wandernde Hochofen. Den bedienen zwei Mann und fügen damit die frisch verlegten, zehn Meter langen Schienenpaare zusammen, die vorher tagelang in großen Stapeln den Bürgersteig blockierten. Zischend und bruzzelnd ergießt sich das flüssige Eisen beim Abstich in die fünf Zentimeter breiten Fugen. Faszinierend, dass bei modernen Verkehrsträgern Techniken der Eisenzeit verwendet werden. Das Staunen endet bei diesem Arbeitsgang spätestens, wenn der Mann mit der Flex kommt, um überschüssiges Eisen zu entfernen. Gar nicht zu reden von der Schienenschleifmaschine, dem Hassobjekt an sich mit infernalischem Getöse. Hinterlässt aber blankes, silbrig funkelndes Metall. Erinnert irgendwie an frisch geprägtes Geld.</p>
<p>Inzwischen ist der Alltag wieder eingekehrt, die Autos sind längst zurück. Die Spannung in der Nachbarschaft steigt. Immer wieder gern diskutiertes Thema und Quelle diverser Mutmaßungen: Wird die &#8220;Neue&#8221; leiser sein oder lauter? Wie lange wird es dauern, sich an das andere Geräusch zu gewöhnen? Werden wir die alte Bahn vermissen? Etwas Wehmut ist dabei, aber im Grunde sind alle froh, Anschluss an das 21.Jahrhundert zu haben.</p>
<p><em>[Der Artikel ist am 8. Dezember 2007 in der STUTTGARTER ZEITUNG erschienen]</em></p>
<p>Hier noch zwei private Fotos</p>
<p><a href="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2008/12/alexanderstr_u15_bau.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-82" title="Baumaßnahmen" src="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2008/12/alexanderstr_u15_bau.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a style="text-decoration: none;" href="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2008/12/alexanderstr_u15_bau_hochofen.jpg"><span style="color: #000000;"><br />
</span></a><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2008/12/alexanderstr_u15_bau_hochofen1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-84" title="Schienenbau" src="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2008/12/alexanderstr_u15_bau_hochofen1.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Klettpassage wieder fit für die nächsten Jahrzehnte</title>
		<link>http://dirk-baranek.de/textarchiv/klettpassage-wieder-fit-fur-die-nachsten-jahrzehnte/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 15:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Neues Beleuchtungskonzept betont die Hauptlaufrichtungen und ermöglicht bessere Orientierung. Außerdem kann man jetzt die Arbeiten junger Künstler begutachten.
Die Sanierung der Klettpassage ist abgeschlossen. Mit der Enthüllung von vier neuen Kunstwürfeln wurde gestern die zehnmonatige Bauzeit beendet. Sprinkleranlage, Deckenverkleidung und Beleuchtung wurden erneuert. Eigentümer SSB sieht sich damit für die Zukunft gerüstet. 
200.000 Passanten durchqueren in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neues Beleuchtungskonzept betont die Hauptlaufrichtungen und ermöglicht bessere Orientierung. Außerdem kann man jetzt die Arbeiten junger Künstler begutachten.</strong></p>
<p><em>Die Sanierung der Klettpassage ist abgeschlossen. Mit der Enthüllung von vier neuen Kunstwürfeln wurde gestern die zehnmonatige Bauzeit beendet. Sprinkleranlage, Deckenverkleidung und Beleuchtung wurden erneuert. Eigentümer SSB sieht sich damit für die Zukunft gerüstet.<span style="font-style: normal;"> </span></em></p>
<p>200.000 Passanten durchqueren in der Weihnachtszeit jeden Tag die Klettpassage und haben seit gestern einen weiteren guten Grund, den größten Verkehrsknotenpunkt der Stadt zu benutzen. Nach einer Bauphase von zehn Monaten wurde mit einer kleinen Feier die Sanierung offiziell für abgeschlossen erklärt. Außerdem wurden vier Plexiglaswürfel enthüllt, in denen Studenten der Kunstakademie zukünftig ihre Arbeiten der vorbeihastenden Öffentlichkeit präsentieren.</p>
<p>Begonnen hatte alles 2006 mit der Notwendigkeit, die Sprinkleranlage in der 1976 errichteten Verkehrsanlage zu erneuern, weil die Feuerversicherung wegen gefährlicher Mängel protestierte. Da die Sprinkler auch in die Geschäfte reichen, mussten alle 28 Ladenmieter zeitweise ausziehen. In einzelnen Bauabschnitten wurden dann die 9.000 Quadratmeter Deckenverkleidung abgenommen und das Brandschutzsystem ersetzt. Es wurde eine neue Deckenverkleidung angebracht und das Beleuchtungskonzept überarbeitet. Die wichtigsten Laufrichtungen werden nun besser betont. Unmittelbar vor den Geschäften ist die Beleuchtung etwas zurückgenommen, damit deren Schaufenster besser zur Geltung kommen. An den Ausgängen dienen markant grün leuchtende Lichtkästen der besseren Orientierung. &#8220;Da wo es grün leuchtet, geht es raus,&#8221; sagt Ulrich Deinhardt, der bei der SSB, dem Eigentümer der Passage, für die Infrastruktur zuständig ist. Zuletzt wurde das Leitsystem mit den Hinweiszeichen auf die vielen Verkehrsmittel, die hier zusammenlaufen, komplett erneuert und grafisch überarbeitet. Insgesamt haben die Maßnahmen 3,2 Millionen Euro gekostet. &#8220;Die Passage ist nun fit für die nächsten Jahrzehnte,&#8221; sagte Deinhardt.</p>
<p>Dazu sollen auch vier große Plexiglaswürfel beitragen, die im vorderen Teil in den Treppenaufgängen zu den Stadtbahnsteigen hängen. Darin werden Studenten der Kunstakademie im halbjährlichen Wechsel ihre Arbeiten, zumeist Skulpturen, den Passanten präsentieren. Die Initiative zu diesem &#8220;vollkommen ungewöhnlichen Projekt&#8221; wie Lothar Hünnekens, Rektor der Kunstakademie, sagte, ging von den Mietern der Passage aus. Bisher bestimmen Hektik und Eile diesen Ort und das soll nun zumindest ansatzweise aufgehoben werden. Die Geschäftsleute versprechen sich dadurch mehr Aufenthaltsqualität, wollen das aber nicht nur als den Konsum anheizende Maßnahme verstanden wissen, so Manfred Wieser von der Mietervereinigung. Die von einem Kuratorium ausgewählte Kunst wird sich nicht auf Dekoration beschränken, sondern will durchaus provozieren. Ein gewünschter Effekt, um die Aufmerksamkeit der Passanten zu erregen. Das Risiko scheut man nicht. &#8220;Es wird nicht nur positive Stimmen geben, aber das werden wir aushalten,&#8221; sagte Wiese.</p>
<p>Apropos Risiko: Die Klett-Passage ist kein Kriminalitätschwerpunkt, wie Andreas Feß, zuständiger Revierleiter der Polizei, am Rande der gestrigen Eröffnung klarstellte. In Anbetracht des hohen Publikumsverkehrs sei die Anzahl und die Art der Delikte absolut im Rahmen für solche Bauwerke. Zwar hielten sich vor allem in der kalten Jahreszeit soziale Randgruppen dort auf, aber deren zuweilen aggressives Auftreten spiele sich fast immer innerhalb der Gruppen selbst ab. &#8220;Als Bürger kann man sich auch Nachts in der Klett-Passage absolut sicher fühlen,&#8221; sagte Feß, der dies der permanenten Präsenz der Ordnungshüter durch die Tag und Nacht geöffnete Wache zuschrieb, der einzigen in Stuttgart.</p>
<p><em>[Der Artikel ist am 1. Dezember 2007 in der STUTTGARTER ZEITUNG erschienen]</em></p>
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		<title>&#8220;Wir sind nicht die Prozesshanseln!&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 15:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[S21]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit einem Fest im Landespavillon feierte das Bündnis gegen Stuttgart 21 gestern Abend den Erfolg ihrer Unterschriftenaktion für ein Bürgerbegehren.
 Einen Etappensieg haben die Gegner von Stuttgart 21 erreicht, aber das eigentliche Ziel ist nach wie vor in weiter Ferne. Auf einem Fest im Landespavillon rechnete gestern Abend niemand mit der Zustimmung des Gemeinderats zum Bürgerentscheid. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit einem Fest im Landespavillon feierte das Bündnis gegen Stuttgart 21 gestern Abend den Erfolg ihrer Unterschriftenaktion für ein Bürgerbegehren.</strong></p>
<p> <em>Einen Etappensieg haben die Gegner von Stuttgart 21 erreicht, aber das eigentliche Ziel ist nach wie vor in weiter Ferne. Auf einem Fest im Landespavillon rechnete gestern Abend niemand mit der Zustimmung des Gemeinderats zum Bürgerentscheid. Die Aktivisten sind entschlossen, sich juristisch zu wehren.<span style="font-style: normal;"> </span></em></p>
<p>Die Gegner von Stuttgart 21 geben kämpferisch und motiviert für neue Aktionen. Zuversichtlich stimmt vor allem die Zahl der gesammelten Unterschriften für das Bürgerbegehren. Mit Nachläufern ist man nun bei 71.000 Stuttgartern angekommen, die sich in die Listen eingetragen haben. &#8220;Wir werden durchsetzen, dass das Statistische Amt der Stadt jede einzelne prüft,&#8221; kündigte Werner Wölfle an, Fraktionsvorsitzender der Grünen Gemeinderat. Selbst gibt er gerne zu, dass er an einen solchen Erfolg zu Beginn der Aktion nicht geglaubt hat. &#8220;Sie haben bewiesen, dass diese Stadt nicht schläft, sondern lebt,&#8221; rief er den 400 Unterstützern und Sympathisanten zu, die sich gestern Abend im Landespavillon zu einem kleine Fest versammelt hatten. Mit einem Begrüßungssekt, einem kleinen Buffet und musikalischen Einlagen des Frauen-Jazzchores VokalLadies wollte sich das Aktionsbündnis für die Unterstützung bedanken.</p>
<p>Neben der zufriedenen Rückschau auf den &#8220;wichtigen Etappensieg&#8221; stand allerdings in den Gesprächen die verzwickte Gegenwart weit eher im Mittelpunkt des Interesses. Inzwischen gehen die Gegner von Stuttgart 21 davon aus, dass es im Gemeinderat am 20. Dezember zu einer Abstimmung über die Durchführung des Bürgerbegehrens kommen wird. Viel Hoffnung macht sich Gangolf Stocker, einer der drei Vertretungsberechtigten des Bürgerentscheids, über das Resultat der Abstimmung nicht. Die werde wohl negativ ausfallen. Um im Vorfeld die öffentliche Meinung zu mobilisieren, hat Stocker inzwischen eine Demonstration mit 5.000 Teilnehmern für den 15. Dezember auf dem Schlossplatz angemeldet. &#8220;Es werden aber bestimmt deutlich mehr werden,&#8221; sagte Stocker, der im Falle des Scheiterns im Gemeinderat sogar vor einer &#8220;vorrevolutionären Stimmung&#8221; warnte. Was das konkret bedeutet, blieb unklar.</p>
<p>Angesichts des Umstandes, dass sowohl die Aktivisten als auch der Unterstützer sich zumeist im gereiften Alter befinden, scheinen Aktionen außerhalb der demokratischen Spielregeln allerdings eher unwahrscheinlich. Ganz im Gegenteil beschuldigte Werner Wölfle den Oberbürgermeister und die Ratsmehrheit, Angst vor einer Volksabstimmung über das Bahnhofsprojekt zu haben. &#8220;Wir sind lupenreine Demokraten und werden uns dem Ergebnis einer Abstimmung unterwerfen,&#8221; sagte er. Bis dahin scheint es aber noch ein steiniger Weg zu werden, dass war allen Anwesenden klar. Notfalls werde man den juristischen Weg beschreiten müssen, falls der Gemeinderat wegen der rechtlichen Problematik die Abstimmung nicht zulasse, kündigte Stocker an. Man sieht sich bereits als &#8220;Prozesshanseln&#8221; in die Querulanten-Ecke gestellt, aber es seien doch die Unterstützer des Großprojektes, die jetzt die juristischen Fallstricke auswerfen, um die den Bürgerentscheid zu verhindern.</p>
<p>Damit werde man sich aber auf gar keinen Fall abfinden und mit Sicherheit den Klageweg beschreiten. Dann würde eben die ganze Zeit das &#8220;Damoklesschwert des gerichtlichen Scheiterns&#8221; über dem Bauprojekt schweben. Einstweilige Verfügungen gegen einzelne Maßnahmen würden demnach an der Tagesordnung sein. &#8220;Die sollen das angesichts ihres zeitlich eng bemessenen Projektmanagements gut bedenken, auf was sie sich ohne endgültige Klärung durch einen Bürgerentscheid einlassen,&#8221; warnte Gerhard Pfeifer vom Aktionsbündnis.</p>
<p><em>[Der Artikel ist am 30. November 2007 in der STUTTGARTER ZEITUNG erschienen]</em></p>
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		<title>Vaihingen will den Busbahnhof nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 15:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Bezirksbeirat lehnt die Verlegung des ZOB ab. Dezentrales Konzept gefordert.
Die am Bahnhof Vaihingen geplanten Haltestellen für Fernbusse stoßen im Bezirk auf erhebliche Bedenken. Bei einer Sitzung des Bezirksbeirat am Dienstag wurde die Verlegung des ZOB mit großer Mehrheit abgelehnt.
Der städtische Wirtschaftsförderer Martin Armbruster zeigte sich verärgert. &#8220;Die Indiskretion der Presse hat alles schwieriger gemacht. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bezirksbeirat lehnt die Verlegung des ZOB ab. Dezentrales Konzept gefordert.</strong></p>
<p><em>Die am Bahnhof Vaihingen geplanten Haltestellen für Fernbusse stoßen im Bezirk auf erhebliche Bedenken. Bei einer Sitzung des Bezirksbeirat am Dienstag wurde die Verlegung des ZOB mit großer Mehrheit abgelehnt.</em></p>
<p>Der städtische Wirtschaftsförderer Martin Armbruster zeigte sich verärgert. &#8220;Die Indiskretion der Presse hat alles schwieriger gemacht. Das hätten wir uns anders gewünscht,&#8221; sagte er bei der Sitzung des Bezirksbeirats Vaihingen am Dienstag Abend. Er spielte damit an auf den StZ-Bericht über die geplante Verlegung des Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) auf ein Grundstück am Bahnhof Vaihingen.</p>
<p>Dass der alte Standort am Hauptbahnhof wegen der Bauarbeiten für Stuttgart 21 bis November 2010 geräumt werden muss, machte Arne Seyboth vom Stadtplanungsamt der Stadt klar. In seinem Vortrag versuchte er dem mit etwa 200 Zuhörern überfüllten Saal in der Alten Kelter die Planung mit harmlos scheinenden Zahlen schmackhaft zu machen. Nur um ein bis zwei Prozent werde die Verkehrsbelastung durch die in Fern-Omnibusbahnhof (FOB) umgetaufte Anlage steigen. Das wurde teilweise mit Hohngelächter quittiert, ist doch die Grenze des Zumutbaren für die Mehrheit der Anwesenden schon jetzt deutlich überschritten. Auch wurde in Zweifel gezogen, dass wirklich nur etwa 40 Fernbusse täglich den Weg von der Autobahn zu dem geplanten Neubau suchen. Seyboth beharrte aber auf seinen durch Befragungen ermittelten Zahlen. Außerdem sei der Standort auf dem langgestreckten Oval zwischen Gleisanlage, Industrie- und Schockenriedstraße ideal.</p>
<p>Seit 1998 habe man insgesamt 17 andere Standorte im Stadtgebiet in Betracht gezogen, aber kein einziger sei nach genauer Prüfung von Verkehrsanbindung oder Flächenverfügbarkeit übriggeblieben. Auf dem Grundstück, dass der Verwerter Aurelis der Deutschen Bahn abgekauft hatte, sollen 16 Bussteige, Serviceeinrichtungen, PKW-Kurzparkplätze sowie ein Gewerbegebäude entstehen. Die Verhandlungen seien bereits weit gediehen und standen kurz davor, zur Entscheidung in die politischen Gremien überwiesen zu werden.</p>
<p>Im Bezirksbeirat war man sich vorgestern über alle parteipolitischen Grenzen hinweg einig, dass man den FOB dort nicht haben möchte. In einem fast einstimmig beschlossenen Antrag der CDU wurde der Gemeinderat aufgefordert, ein dezentrales Konzept für die Abfertigung der Fernbusse zu prüfen.</p>
<p><em>[Der Artikel ist am 15. November 2007 in der STUTTGARTER ZEITUNG erschienen]</em></p>
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		<title>Der Widerstand formiert sich</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 15:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Plieninger Bürger befürchten weitere Belastungen durch den angedachten Bau einer zweiten Start- und Landebahn am Flughafen
Bei einer Veranstaltung der Lokalen Agenda Plieningen haben sich gestern Abend 50 Bürger über die Pläne zum Bau einer zweiten Start- und Landebahn informiert. Der erneute drastische Eingriff in die Filderlandschaft stieß auf einhellige Ablehnung.
Wie sehr die Konflikte um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Plieninger Bürger befürchten weitere Belastungen durch den angedachten Bau einer zweiten Start- und Landebahn am Flughafen</strong></p>
<p><em>Bei einer Veranstaltung der Lokalen Agenda Plieningen haben sich gestern Abend 50 Bürger über die Pläne zum Bau einer zweiten Start- und Landebahn informiert. Der erneute drastische Eingriff in die Filderlandschaft stieß auf einhellige Ablehnung.</em></p>
<p>Wie sehr die Konflikte um die großen Bauprojekte rund um den Flughafen die Menschen auf den Fildern geprägt hat, konnte man gestern Abend bei einer Veranstaltung der Lokalen Agenda Plieningen erleben. Etwa 50 interessierte Bürger waren gekommen, um sich von Steffen Siegel, dem Vorsitzenden der streitbaren Schutzgemeinschaft Filder, über den aktuellen Stand der Pläne für eine zweite Start- und Landebahn des Flughafen informieren zu lassen.</p>
<p>Konkrete Details konnte Siegel zu diesem Thema naturgemäß nicht liefern, ist doch das ganze Projekt eigentlich nicht mehr als eine Idee der Flughafengesellschaft. Im Moment warten alle Beteiligten auf die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie, die zwar schon vorliegen soll, sich aber noch in der Endredaktion befindet. Dieser Umstand löste bei den Anwesenden teilweise höhnisches Gelächter aus. Durch die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte ist das Vertrauen in die Unabhängigkeit von Fachleuten auf dem Nullpunkt. Zu oft entstand der Eindruck, dass deren Ergebnisse gemäß den Zielen der Auftraggeber zurechtgeschnitzt werden. Das könnte auch jetzt wieder geschehen, so die Befürchtung von Siegel.</p>
<p>Zwar habe Ministerpräsident Oettinger eine Art &#8220;Obergutachten&#8221; in Aussicht gestellt, das werde aber angesichts der Tatsache, dass die Flughafengesellschaft zu gleichen Teilen der Stadt und dem Land gehöre, bestimmt nicht unabhängig ausfallen. Die für den Bau notwendigen Eingriffe in die Landschaft illustrierte Siegel mit selbst gezeichneten Karten und die offenbarten drastische Perspektiven. Vor allem die nördlich der Autobahn gelegene Variante schiebt sich bedrohlich nahe an die äußeren Viertel von Plieningen heran. Angesichts der auch von Umweltministerin Gönner konstatierten, außerordentlichen hohen Lärmbelastung, wie von der StZ berichtet, hält Siegel diese Lösung für unvorstellbar.</p>
<p>Aber auch am südlichen Rand gebe es erhebliche Probleme. Es müssten gigantische Erdmassen aufgeschüttet werden, um die neue Startbahn an das Niveau des Flughafens anzupassen. &#8220;Die wollen dort bestimmt das Material vom Tunnelbau für Stuttgart 21 verwenden,&#8221; rief ein Zuhörer zur allgemeinen Erheiterung. Zudem löse die Süd-Variante die Kapazitätsprobleme im Flugverkehr nur unvollständig, denn gleichzeitige Starts auf den zu nah nebeneinander liegenden Betonpisten seien zumindest für große Flugzeuge unmöglich. Siegel vermutet, die gesamte Diskussion könnte ein taktisches Manöver der Flughafengesellschaft sein, um das eingeschränkte Nachtflugverbot aufzuweichen. Insgesamt zeigte sich der Vorsitzende der laut Selbstauskunft ältesten Bürgerinitiative Deutschlands optimistisch, dass dieses Projekt wegen des Widerstandes der Anwohner nicht umgesetzt wird. &#8220;Wir haben Rückhalt wie noch nie,&#8221; sagte er.</p>
<p>Vor allem in den südlich des Flughafens gelegenen Gemeinden gebe es in den politischen Gremien eine parteiübergreifende Ablehnung. Auch die Kreiskonferenz der SPD-Stuttgart hat ihre Fraktion im Gemeinderat aufgefordert, sich gegen das Projekt auszusprechen. Dort wartet man noch auf die Studie. Die Lokale Agenda Plieningen wird ihre Aktivitäten dessen ungeachtet ausweiten. Im November soll in einem größeren Rahmen das Projekt diskutiert werden. Eines wurde bei der Veranstaltung deutlich: Die Bewohner der Filder haben es gründlich satt, erneut die Zeche der wirtschaftlichen Expansion zu zahlen. Die Neue Messe konnte zuletzt zwar nicht verhindert werden, aber resignieren wird man nicht.</p>
<p><em>[Der Artikel ist am 13. Oktober 2007 in der STUTTGARTER ZEITUNG erschienen]</em></p>
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