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		<title>Starkes Wachstum beim Konsum von Online-Videos in Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 15:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Starkes Wachstum bem Konsum von Online-Videos in Deutschland Im August 2009 haben in Deutschland über 35 Millionen Webnutzer zumindest ein Video im Internet angeschaut. Insgesamt wurden auf den verschiedenen Plattformen über sechs Milliarden Videos angeklickt. Damit hat der Bereich Bewegtbild im deutschen Web ein starkes Wachstum hingelegt, haben die Abrufzahlen sich doch um über ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Starkes Wachstum bem Konsum von Online-Videos in Deutschland</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Im August 2009 haben in Deutschland über 35 Millionen Webnutzer zumindest ein Video im Internet angeschaut. Insgesamt wurden auf den verschiedenen Plattformen über sechs Milliarden Videos angeklickt. Damit hat der Bereich Bewegtbild im deutschen Web ein starkes Wachstum hingelegt, haben die Abrufzahlen sich doch um über ein Drittel gegenüber dem Vorjahr erhöht.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Die Zahlen stammen von dem auf die Evaluierung von Nutzungszahlen im Internet spezialisierte britische Unternehmen comScore und wurden heute in einer Pressemeldung bekannt gegeben. http://www.comscore.com/Press_Events/Press_Releases/2009/10/36_Million_German_Internet_Users_Viewed_More_Than_6_Billion_Videos_Online_in_August_2009</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Die vorgestellten Zahlen zeigen auch, dass die Nutzer dabei die für Webvideos bekannten Marken bevorzugen. Vor allem die Angebote, die von Google unter anderem mit YouTube bereit gestellt werden, konnten ihre Spitzenposition halten. Fast jedes zweite in Deutschland aufgerufene Video befindet sich lt. comScore bei YouTube. Den Rest verteilt sich die auf die Online-Kanäle der privaten TV-Stationen sowie von Universal Music.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Aufschlussreich ist, dass in der Top10 der besuchten Portale kein einziges der deutschen YouTube-Konkurrenten wie Sevenload, myVideo oder Clipfish genannt wird. Offenbar spielen diese in der öffentlichen Wahrnehmung keine Rolle.</div>
<p>Im August 2009 haben in Deutschland über 35 Millionen Webnutzer zumindest ein Video im Internet angeschaut. Insgesamt wurden auf den verschiedenen Plattformen über sechs Milliarden Videos angeklickt. Damit hat der Bereich Bewegtbild im deutschen Web ein starkes Wachstum hingelegt, haben die Abrufzahlen sich doch um über ein Drittel gegenüber dem Vorjahr erhöht.</p>
<p>Die Zahlen stammen von dem auf die Evaluierung von Nutzungszahlen im Internet spezialisierte britische Unternehmen comScore und wurden heute in einer <a href="http://www.comscore.com/Press_Events/Press_Releases/2009/10/36_Million_German_Internet_Users_Viewed_More_Than_6_Billion_Videos_Online_in_August_2009  " target="_blank">Pressemeldung</a> bekannt gegeben.</p>
<p>Die vorgestellten Zahlen zeigen auch, dass die Nutzer dabei die für Webvideos bekannten Marken bevorzugen. Vor allem die Angebote, die von Google unter anderem mit YouTube bereit gestellt werden, konnten ihre Spitzenposition halten. Fast jedes zweite in Deutschland aufgerufene Video befindet sich lt. comScore bei YouTube. Den Rest verteilt sich die auf die Online-Kanäle der privaten TV-Stationen sowie von Universal Music, der Telekom oder auch Microsoft.</p>
<p>Aufschlussreich ist, dass in der Top10 der besuchten Portale kein einziges der deutschen YouTube-Konkurrenten wie Sevenload, myVideo oder Clipfish genannt wird. Offenbar spielen diese in der öffentlichen Wahrnehmung keine Rolle.</p>
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		<title>Twitter: Die Geburt eines neuen Massenmediums</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 13:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute gab es eine Diskussion in unserem beliebten Dienst Twitter über eine Meldung von SPIEGEL ONLINE. Inhalt: Politiker von CDU und SPD haben offensichtlich über die massenmedialen Möglichkeiten von Twitter neu nachgedacht und sind zu dem Schluss gekommen, dass eine Manipulation der Bundestagswahlen droht. Die Gefahr gehe von den so genannten Exit Polls aus, also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Heute gab es eine Diskussion in unserem beliebten Dienst Twitter über eine Meldung von <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,632942,00.html">SPIEGEL ONLINE</a>. Inhalt: Politiker von CDU und SPD haben offensichtlich über die massenmedialen Möglichkeiten von Twitter neu nachgedacht und sind zu dem Schluss gekommen, dass eine Manipulation der Bundestagswahlen droht. Die Gefahr gehe von den so genannten Exit Polls aus, also den Ergebnissen der Nachwahlbefragungen. Diese werden bereits vor Schließung der Wahllokale an die Parteizentralen weitergegeben. Meist gegen 15 Uhr erfolgt eine Vorabprojektion der erhobenen Ergebnisse. Die Besorgnis der Politiker: Diese Zahlen könnten vorab via Twitter bekannt werden. Damit würde die Wahlentscheidung derjenigen beeinflusst, die bis dato ihre Stimme noch nicht abgegeben hatten.</p>
<p>Diese Überlegung stößt wiederum in Twitterland auf erhebliches Unverständnis. Die Meinungen oszillieren zwischen Hohn, Empörung, bis hin zu den inzwischen üblich geworden und immer dümmlicheren Zensur-Empfehlungen, Twitter doch zu sperren für diesen Tag. (Getretener Quark wird breit, nicht stark!) Ich kann diese Reaktionen nicht ganz nachvollziehen. Denn eigentlich bedeuten die Befürchtungen der Politik doch etwas ganz anderes.</p>
<p><span id="more-718"></span></p>
<p>Fakt ist: Twitter wird als extrem schnelles und offenes Medium angesehen, das massiv in das öffentliche Meinungsbild eingreifen kann! Twitter wird damit als Massenmedium begriffen, dass es jedem ermöglicht, potenziell alle zu erreichen.</p>
<p>Sicher, auch hier müssen wir uns zurücknehmen, denn nicht Twitter selbst erreicht die Massen, sondern das läuft (noch?) vermittelt über die eigentlichen Massenmedien. Das konkrete Szenario sieht also so aus, dass RTL oder ntv am Nachmittag des Wahltages melden, dass auf Twitter dieses oder jenes vermutliche Wahlergebnis veröffentlicht wurde.</p>
<p>Denn die Exit Polls sind schon sehr genau. Es werden tausende Wähler &#8211; freiwillig und sehr detalliert &#8211; befragt, nachdem sie ihre Stimme abgegeben haben. Unter anderem aus diesen Zahlen wird dann die Wahlprognose entwickelt, mit der die Medien um Punkt 18 Uhr auf Sendung gehen. Bisher jedenfalls waren diese Zahlen sehr nah an den tatsächlichen Wahlergebnissen. Ist aber auch schon mal nach hinten losgegangen. Man erinnere nur, wie sich Edmund Stoiber 2002 zum Sieger ausrief. Kam dann ganz anders.</p>
<p>Halten wir also fest: Die Ergebnisse der Nachwahlbefragungen dürfen nicht vor Schließung der Wahllokale in die Öffentlichkeit gelangen. Bisher hat das ein ungeschriebenes Gesetz verhindert. Denn weder die Parteizentralen noch die (vermutlich ebenso beteiligten) Medienredaktionen haben die ihnen bereits am Nachmittag bekannten Ergebnisse hinausposaunt. Denn wenn sie es tun würden, wären sie beim nächsten Mal sicher nicht mehr dabei.</p>
<p>Jetzt gibt es aber Twitter. Twitter steht jedem offen. Jeder hat die Chance mit seiner Meldung eine brisante Öffentlichkeit zu erreichen. Das gab es bisher nicht. Twitter ist außerdem zitierfähig. Keine Redaktion der Welt kann es sich noch leisten, eine bei Twitter veröffentlichte Meldung zu ignorieren, die einigermaßen valide erschient Da sei der Konkurrenzdruck vor.</p>
<p>Kurzum: Was wir grade erleben, sind die Nebenwirkungen der Geburt eines neuen Massenmediums und zwar eines, das jedem offensteht. Das ist das eigentlich interessante an den heutigen Meldungen.</p>
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		<title>Session auf Politcamp09</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 14:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende fand in Berlin das Politcamp09 stand. Gestaltet im Format eines Barcamps wurde über die Chancen und Grenzen der politischen Kommunikation im Web informiert und diskutiert. Etwa 600 Teilnehmer hatten sich eingefunden, um im Veranstaltungsort Radialsystem die digitale Zukunft der Politik auszuloten. Angeregt durch die Veranstalter habe ich dort einen Vortrag gehalten bzw. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Am vergangenen Wochenende fand in Berlin das <a href="http://www.politcamp.org/">Politcamp09</a> stand. Gestaltet im Format eines Barcamps wurde über die Chancen und Grenzen der politischen Kommunikation im Web informiert und diskutiert. Etwa 600 Teilnehmer hatten sich eingefunden, um im Veranstaltungsort Radialsystem die digitale Zukunft der Politik auszuloten.</p>
<p>Angeregt durch die Veranstalter habe ich dort einen Vortrag gehalten bzw. eine Session, wie es dort heißt. Zusammen mit dem Berliner Blogger und Web-2.0-Berater <a href="http://www.dondahlmann.de/">Don Dahlmann</a> ging es um das Thema &#8220;Web2.0 und Journalismus&#8221;. Keine ganz neue Debatte, die aber in den letzten Wochen immer mal wieder durch die Medien ging. Der Titel des etwa halbstündigen Vortrags lautet denn auch: &#8220;Von blöden Bloggern und dummen Journalisten&#8221;. </p>
<p>Die etwas einstündige Session wurde per Videostream live ins Internet gesendet und ist hier komplett als <a href="http://make.tv/politcamp2009/show/21472">Aufzeichnung zu sehen</a>.</p>
<p>Nach dem Ende der Veranstaltung habe ich den Videojournalisten ein Interview zum Thema gegeben, ebenfalls hier als <a href="http://make.tv/politcamp2009/show/21476">Aufzeichnung</a> (ca. 6 Minuten)</p>
<p>Hier außerdem noch die relativ schlichte Präsentation mit einigen Thesen, die wir erläutert haben</p>
<div style="width:425px;text-align:left" id="__ss_1382994"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/baranek/von-blden-bloggern-und-dummer-journalisten?type=presentation" title="Von blöden Bloggern und dummen Journalisten">Von blöden Bloggern und dummen Journalisten</a><object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=pc09blogvsjour-090504092644-phpapp01&#038;rel=0&#038;stripped_title=von-blden-bloggern-und-dummer-journalisten" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=pc09blogvsjour-090504092644-phpapp01&#038;rel=0&#038;stripped_title=von-blden-bloggern-und-dummer-journalisten" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/baranek">baranek</a>.</div>
</div>
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		<title>Demokratie 2.0: Web mit Fallstricken</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 19:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Textarchiv]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Politik drängt ins Internet, aber muss hierzulande noch viel lernen und eine neue politische Kultur entwickeln Die neuen Internetmedien erfahren rasante Zuwächse. Angesichts der bevorstehenden Wahlkämpfe fragen sich die Parteien, wie sie diese Angebote für ihre Zwecke einsetzen können. Obama hat es vorgemacht, aber einfach wird es nicht, wie auf einer Veranstaltung vorgestern klar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong><em>Die Politik drängt ins Internet, aber muss hierzulande noch viel lernen und eine neue politische Kultur entwickeln</em></strong></p>
<p><em>Die neuen Internetmedien erfahren rasante Zuwächse. Angesichts der bevorstehenden Wahlkämpfe fragen sich die Parteien, wie sie diese Angebote für ihre Zwecke einsetzen können. Obama hat es vorgemacht, aber einfach wird es nicht, wie auf einer Veranstaltung vorgestern klar wurde.</em></p>
<p>Von Dirk Baranek</p>
<p>Welche Konsequenzen ziehen deutsche Politiker angesichts der in diesem Jahr anstehenden Wahlkämpfe aus den Erfolgen, die der US-Präsident Obama bei seiner Kampagne erzielen konnte? Das sollte eine Veranstaltung unter dem Titel Demokratie 2.0 klären, zu der zwei Stuttgart PR-Agenturen Mittwoch Abend eingeladen hatten. Denn, das machte der Hohenheimer Kommunikationswissenschaftler Frank Brettschneiderin in seinem Vortrag klar, ein wesentlicher Faktor des Wahlkampfs von Obama war der massive Einsatz der neuen Internettechnologien. </p>
<p>Vor allem die als Web 2.0 bezeichneten, auf starken Dialog mit dem einzelnen Wähler ausgerichteten Plattformen trugen wesentlich zu einer optimalen Orchestrierung aller Kommunikationskanäle bei. Es war der richtige Mix aus Themensetzung, der Schaffung suggestiver Bilder und dem Einsatz der richtigen Mittel, die Obama quasi aus dem Nichts in das Weiße Haus brachten. Das Internet sieht Brettschneider dabei eher als zwar wichtigen, aber noch nicht allein entscheidenden Faktor. Zu groß ist nach wie vor die Bedeutung der traditionellen Massenmedien. </p>
<p>Bezogen auf die deutsche Politikerzunft sah der Hohenheimer Professor bisher nur &#8220;gut gemeinte Versuche&#8221;, aber dies bezog er ausschließlich auf den Anspruch, mit bestimmten Bildern etwas Sympathie für die eigene Person zu erzeugen. Dabei seien viele Fehler gemacht worden, wie zum Beispiel der ewig lächelnde FDP-Chef, der das Image eines Luftikus einfach nicht mehr los werde. &#8220;Die Wähler sind eben nicht so dumm, wie manche glauben. Die Frisur alleine ist nicht das entscheidende,&#8221; so Brettschneider. </p>
<p>Ob das Internet, in dem viele Politiker das Wahlkampfinstrument schlechthin sehen, in der Zukunft wirklich entscheidend dazu beiträgt, den Wählern die wichtigen Botschaften beizubringen, blieb an dem Abend unklar. Noch gibt es viele Fallstricke bei der Benutzung dieser neuen Techniken. Schwerer wiegt aber, dass viele Akteure in den Parteien noch nicht wirklich bereit sind, in den offenen Dialog mit den Wählern zu treten und die Einbahnstraßenkommunikation zu verlassen. Denn mit einer einfachen Homepage ist heute nicht getan. </p>
<p>Kommunikation in den sozialen Onlinenetzwerken aber will gelernt sein, wie Bernhard Jodeleit, Kommunikationsberater bei der Agentur Sympra, an Hand des neuen Dienstes Twitter ausführte. Bevor man hier glaubwürdig agieren könne, müsse man erstmal zuhören, wie die Nutzer dort ticken. Das falle noch manchem schwer und viele unterschätzten auch den zeitlichen Aufwand. </p>
<p>Bei der anschließenden Diskussion schilderte auch Daniel Mouratidis, Landesvorsitzender der Grünen, seine Erfahrungen. Bei seinem letzen Wahlkampf in Backnang habe er sich bewusst gegen &#8220;Veranstaltungen im Hinterzimmer&#8221; entschieden und stattdessen Diskussionen im Internet angeregt. Mit dem Ergebnis zeigte er sich recht zufrieden und er habe mit Sicherheit mehr Menschen damit erreicht. </p>
<p><em>[Der Artikel ist in redigierter Fassung am 27. März 2009 im Lokalteil der Stuttgarter Zeitung erschienen.]</em></p>
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		<title>Ich im Radio über Twitter</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 19:46:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute morgen lief in der Morgenshow beim Stuttgarter Radiosender BigFM ein kurzes Interview mit mir über Twitter. Die Leute dort waren so nett, mir das zuzusenden. Kann ich jetzt hier also veröffentlichen die Sache, zum Download aber wohl nur im Moment, obwohl es für meinen Geschmack allzuviele Ähs hat&#8230; Twitter-Interview bei BigFM]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Heute morgen lief in der Morgenshow beim Stuttgarter Radiosender BigFM ein kurzes Interview mit mir über Twitter. Die Leute dort waren so nett, mir das zuzusenden. Kann ich jetzt hier also veröffentlichen die Sache, zum Download aber wohl nur im Moment, obwohl es für meinen Geschmack allzuviele Ähs hat&#8230;</p>
<p><a href='http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2009/03/mitschnitt-bigfm-twitter-2.mp3'>Twitter-Interview bei BigFM</a></p>
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		<title>Videostatement zu Winnenden bei BBC</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 21:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ist ein Videostatement auf der News-Website der BBC veröffentlicht worden, das ich am Donnerstag gedreht habe. Die Redaktion in London hatte mich auf Grund meiner Nachrichten auf Twitter über den Amoklauf in Winnenden kontaktiert und um ein kurzen Kommentar über die aktuelle Stimmungslage gebeten. Das Video kann ich hier nicht einbetten, deshalb muss man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Heute ist ein Videostatement auf der News-Website der BBC veröffentlicht worden, das ich am Donnerstag gedreht habe. Die Redaktion in London hatte mich auf Grund meiner Nachrichten auf Twitter über den Amoklauf in Winnenden kontaktiert und um ein kurzen Kommentar über die aktuelle Stimmungslage gebeten.</p>
<p>Das Video kann ich hier nicht einbetten, deshalb muss man direkt hier zur Seite der BBC <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/7945149.stm" target="_blank">klicken</a>, um sich die Sache anzuschauen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-698" title="BBC" src="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2009/03/bbc.jpg" alt="BBC" width="490" height="338" /></p>
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		<title>Sind Twitter-Mashups illegal?</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 12:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit dem weiter wachsenden Zahl von Twitternutzern, in Deutschland übrigens vermutlich irgendwas zwischen 30 und 50.000 aktiven Accounts, kommen immer mehr Leute auf die Idee, thematisch gefilterte Mashups zu entwickeln. Bedeutet: Nachrichten oder ganze Accounts werden nach bestimmten gemeinsamen Kriterien gesucht und dann auf einer entsprechenden Website zusammen dargestellt. Das ist nicht ganz uninteressant, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Mit dem weiter wachsenden Zahl von Twitternutzern, in Deutschland übrigens vermutlich irgendwas zwischen 30 und 50.000 aktiven Accounts, kommen immer mehr Leute auf die Idee, thematisch gefilterte Mashups zu entwickeln. Bedeutet: Nachrichten oder ganze Accounts werden nach bestimmten gemeinsamen Kriterien gesucht und dann auf einer entsprechenden Website zusammen dargestellt. Das ist nicht ganz uninteressant, weil man dann die Möglichkeit hat, auf einen Blick den entsprechenden Nachrichtenstrom zu sehen, ohne dass man all diesen Leuten folgen muss. So gibt es zum Beispiel bereits Unternehmen, die allen Nachrichten zu ihrem Produkt auf ihrer eigenen Website darstellen. Oder es werden Nachrichten von Politik-Twitterern zusammengefasst.</p>
<p><strong>Die Frage, die sich allerdings mir dabei stellt: Ist das eigentlich rechtlich okay? Stellt das nicht eine Verletzung des Copyrights dar?</strong></p>
<p>Wichtig zur Beantwortung dieser Frage, ist natürlich: Wem gehören eigentlich die Inhalte, also Texte, die man auf Twitter veröffentlicht? Dazu hilft ein Blick in die AGB von Twitter selbst. <a href="http://twitter.com/terms" target="_blank">Dort</a>  steht u.a. eindeutig: <em>Your [...] materials uploaded remain yours.</em></p>
<p>Bedeudet: Die Verwertungsrecht an den Inhalten, die man bei Twitter veröffentlicht, bleiben beim jeweiligen Nutzer.</p>
<p>Twitter schreibt auch, dass man sich bei der Formulierung der AGB bei Flickr bedient hat. Auch bei diesem Fotodienst kann man sich ja entscheiden, unter welchen, im übrigen sehr fein abgestuften Copyright-Bedingungen man seine Fotos zur Verfügung steht. Zwar gehört es dort inzwischen zum guten Ton, seine Bilder unter einer sehr freizügigen Creative-Commons-Lizenz zu veröffentlichen, die unter Nennung des Namens einen Gebrauch kostenfrei ermöglicht. Viele machen dies, andere nicht.</p>
<p>Auch Twitter schreibt in den ABGs: <em>We encourage users to contribute their creations to the public domain or consider progressive licensing terms.</em> Auf Deutsch: Twitter ermutigt die Nutzer, ihre Inhalte ohne Copyright-Beschränkungen zu veröffentlichen. Kenntlich kann man dies allerdings, anders als bei Flickr, im Moment nicht machen.</p>
<p>Um hier nicht falsch verstanden zu werden: <strong>Ich habe im Moment gar nichts dagegen, wenn meine Inhalte auf anderen Seiten dargestellt wird. </strong>Ich habe ja ein Interesse daran, dass das Zeug von möglichst vielen gelesen wird. Was mir aber unter Umständen sauer aufstoßen könnte, ist eine Verwendung zu extrem kommerziellen Zwecken oder eine Darstellung auf zum Beispiel rechtsextremen Seiten. Kurzum: Hier sollten sich die Betreiber von Mashups zu einer anderen Vorgehensweise durchringen. Nämlich, dass man vorher gefragt wird, ob man dort erscheinen möchte und dem dann <strong>ausdrücklich zustimmt</strong>&#8230;</p>
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		<title>Der Fake &#8211; ein Protokoll</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 21:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem nun klar zu sein scheint, dass das angebliche Forenposting, in dem der Amokläufer von Winnenden seine Tat angekündigt haben soll, ein Fälschung war, also ein Fake, will ich hier eine Art Protokoll veröffentlichen über den gestrigen Nachmittag. Vielleicht wird daraus ein Lehrstück über die inzwischen einer harschen Kritik unterzogenen Medien und wie der Nachrichtenbusiness [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Nachdem nun klar zu sein scheint, dass das angebliche Forenposting, in dem der Amokläufer von Winnenden seine Tat angekündigt haben soll, ein Fälschung war, also ein Fake, will ich hier eine Art Protokoll veröffentlichen über den gestrigen Nachmittag. Vielleicht wird daraus ein Lehrstück über die inzwischen einer harschen Kritik unterzogenen Medien und wie der Nachrichtenbusiness eigentlich funktioniert.</p>
<p><strong>14.30 Uhr</strong></p>
<p>Ich werde von einer Tageszeitung angerufen, ob ich ein Stück schreiben könne über diesen &#8220;Internetchat&#8221;, in diese Ankündigung veröffentlicht worden sei. Der heiße &#8220;Krautchan&#8221;. Meine erste Reaktion war: Hmm, kenne ich nicht und ein Chat könne das ja schon mal gar nicht sein. Wahrscheinlich werde es sich eher um ein Forum handeln. Ja, könne sein, man wisse es nicht genau. Okay, sagte ich, werde mir das mal anschauen. Als Info erhielt ich noch: Auf einer Schweizer Zeitungswebsite sei ein Bild veröffentlicht worden, in dem das zu lesen sei.</p>
<p><span id="more-688"></span></p>
<p>Tatsächlich, dort war ein Screenshot zu sehen, der dann überall auftauchte. Dort stand auch zu lesen, der sei der Zeitung durch eine anonyme Mail zugespielt worden. Zu entnehmen, so die Website, sei ein Dialog zwischen dem Täter und einem jugendlichen Bernd. Stand dort so. Okay, ich also erstmal ein bisschen rumgegoogelt, was denn Krautchan überhaupt sei, kannte ich ja nicht. Das Forum selbst war ja inzwischen schon weg.</p>
<p>Die ersten Infos, die dazu zu kriegen waren, waren doch etwas verwirrend. Ich kenne mich zwar in Foren einigermaßen aus, aber das war dann doch alles sehr kryptisch, um überhaupt zu verstehen, was da passiert. Erste Idee: Jetzt muss Twitter ran. Irgendeiner muss das doch kennen.</p>
<p><strong>14.58 Uhr</strong></p>
<p>Ich setze auf Twitter eine Frage ab.</p>
<blockquote><p>Wer kennt dieses Forum krautchan.net, in dem Tim K. seine Tat angekündigt hat? http://tinyurl.com/c3t84q Pls dm</p></blockquote>
<p>Innerhalb Minuten meldet sich jemand, der offenbar sehr viel Ahnung hat und nicht nur das, er hat sich sogar wissenschaftlich damit auseinandergesetzt. Wir telefonieren. Mir wird schnell klar, dass dieses Forum ein wüster Ort ist, in dem alles möglich ist. Sagen wir mal so: Auf Netiquette wird dort recht wenig Wert gelegt. Bodenloser schwarzer Humor und tabulose Fakes sind dort an der Tagesordnung. Außerdem wird auch klar, dass &#8220;Bernd&#8221; das Pseudonym für die Forenöffentlichkeit dort an sich ist, auf jeden Fall keine reale identifizierbare Person. Die Schweizer waren also schon mal völlig daneben.</p>
<p>Mein Informant ist sich zu 99 Prozent sicher, dass es sich um einen Fake handelt. Auch die Tatsache, dass dieses Forum das allerletzte sei, um eine irgendwie wahrnehmbare Drohung zu veröffentlichen, überzeugt mich. Denn letztlich geht es solchen Irren immer um allerhöchste Aufmerksamkeit, um Beachtung. Bei Krautchan löst die Ankündigung eines Amoklaufs bei den Nutzern höchstens ein müdes Lächeln aus. Kommt dort täglich vor.</p>
<p><strong>15.20 Uhr</strong></p>
<p>Ich kriege eine wissenschaftliche Arbeit von dem Informanten zugeschickt, die wenigstens mal in verständlichen Worten eine fundierte Geschichte und Einschätzung dieser Art von Imageboards möglich macht. Außerdem schickt er einen Link auf einen aktuellen Thread in 4Chan, dem Musterforum, dessen deutsche Kopie Krautchan ist (Kraut = Deutsch) , wo auch die Betreiber von Krautchan das inzwischen oft zitierte Dementi abgesetzt haben. Das gleiche taucht dann kurze Zeit später auf der Startseite von Krautchan auf.</p>
<p><strong>15.33 Uhr</strong></p>
<p>Ich rufe bei der Redaktion an und äußere meine Skepsis. Die wenden ein, der Innenminister habe das aber höchstpersönlich mitgeteilt. Ich beharre auf meiner Meinung und äußere die Ansicht, dass nur die Ermittlungsbehörden letztendlich nach Prüfung des PCs des Täters sagen können, ob das echt sei. Die müssen eben Datenspuren im Verlauf, im Cache oder sonstwo finden. Okay, irgendwie beeindruckt die das und sie wollen erneut in Waiblingen bei der Polizei nachfragen. Ich äußere meine Skepsis bei Twitter.</p>
<p>Ich bin mir so sicher, dass es sich um einen Fake handelt, dass ich ein Stück beginne, das von dem verständlichen Wunsch nach Erklärungen handelt. Es ist eben ein menschliches Bedürfnis, nach solch schockierenden Ereignissen nach Gründen zu fragen, sich das Unfassbare irgendwie erklärbar, begreifbar zu machen. Grade auch die Opfer, diejenigen die die Liebsten verloren haben, haben darauf einen Anspruch.</p>
<p><strong>15.57 Uhr</strong></p>
<p>Ein Nachrichten-TV-Sender hat bei Twitter mitgelesen und fragt an, woher ich diese Einschätzung, es handele sich um einen Fake, habe. Ich wiederhole meine Einschätzung und Rechercheergebnisse. Mir wird diese DPA-Meldung entgegengehalten.</p>
<blockquote><p>Stuttgart (dpa/lsw) &#8211; Die Internet-Ankündigung eines Amoklaufs in einer Schule in Winnenden stammen zweifelsfrei von dem 17-jährigen Täter Tim K. Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) sagte am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Stuttgart, die Ermittler hätten entsprechende Daten auf dem PC des Amokläufers gefunden. Sie zeigten, dass er in der Nacht vor der Tat in einem Internet-Forum geschrieben habe: «Ich meine es ernst, Bernd &#8211; ich habe Waffen hier, und ich werde morgen früh an meine frühere Schule gehen und mal so richtig gepflegt grillen.» Weiter hieß es: «Merkt Euch nur den Namen des Orts: Winnenden.»</p></blockquote>
<p>Nun gut, ich gehe in dem Moment davon aus, das die Polizei weiß, was sie macht und wirklich handfeste Beweise hat. Letztlich können nur die das wirklich sagen. Inzwischen ist der Text des angeblich Forumsthreads auf allen großen Nachrichtenseiten.</p>
<p><strong>16.30 Uhr</strong></p>
<p>Ich telefoniere wieder mit der Redaktion. Die können meine Einschätzung verstehen, haben aber den Innenminister eines deutschen Bundeslandes auf ihrer Seite. Klar, die glauben nicht mir, sondern dem. Würde ich auch tun. Wir vereinbaren, dass ich ein Stück mit den bisherigen Infos über Krautchan schreibe, quasi Fakten zuliefere. Die werden das in einen Artikel einarbeiten. Habe kein Problem mit dieser Vorgehensweise.</p>
<p><strong>17.17 Uhr</strong></p>
<p>Ich liefere meine Textinfos.</p>
<p><strong>18.13 Uhr</strong></p>
<p>Krautchan veröffentlicht das Dementi. Ich schicke den Link sofort in die Redaktion. Antwort ist die DPA-Meldung oben, die mir Stunden vorher der Nachrichtenredakteur des TV-Senders geschickt hatte.</p>
<p><strong>19.45 Uhr</strong></p>
<p>Ich verlasse das Büro, um zu einem anderen Termin zu gehen. Eine Ausstellungseröffnung mit Dokumenten aus dem ersten Weltkrieg, über die ich berichten soll. Weil es ein nettes Buffet gibt, bleibe ich etwas länger.</p>
<p><strong>21.45 Uhr</strong></p>
<p>Auf dem Stehempfang schaue ich mal bei Twitter rein und sehe eine Nachricht von dem Zeitunsgredakteur von 21.31 Uhr: <em>Polizei korrigiert sich: Doch keine Beweise für Echtheit des Forumsbeitrags.</em> Er werde den Text schnell umschreiben.</p>
<p>Tatsächlich ist der Text heute erschienen mit den Infos über Krautchan und den Einschätzungen, die ich formuliert hatte.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Letztlich greifen die Vorwürfe, die heute an vielen Stellen im Web zu lesen waren, die Presse habe schlecht recherchiert, zumeist ins Leere. Was sollen die machen? Die hängen an den Mitteilungen der Ermittlungesbehörden. Und wenn die Fehler machen, dann werden sich diese Fehler fortpflanzen. Kann daran etwas geändert werden? Schwierig. Es bleibt das Informationsbedürfnis der Leser.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong></p>
<p>Heute hat sich jemand zu dem Fake bekannt. Ist inzwischen gelöscht oder gesperrt. Ich habe ein PDF gemacht, das ich aber hier nicht veröffentliche, um meinen Server zum Absturz zu bringen. Ich schicke es auf Anfrage raus.</p>
<p>Was noch erreicbar ist, ist der angebliche <a href="http://static.twoday.net/bdoa/images/echter-faden.png">Originalthread</a>, aus dem dann der Fake gebastelt wurde.</p>
<p>Die Echtheit dieses Eintrags lässt sich nicht überprüfen. Ich habe den Link in die Redaktion geschickt. Mal sehen, ob sie der Sache nachgegangen sind. Gehe aber eher davon aus, dass die das nicht melden. Obwohl, wenn ich mir das jetzt noch mal anschaue, sehe ich die gleichen Bilder, die eben in der Tagesschau liefen. Das Misstrauen gegen die anonyme, schnelllebige Webwelt ist auf jeden Fall auch in den Redaktionen nach diesen Ereignissen gewachsen. Ich hoffe es auf jeden Fall.</p>
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		<title>Neues Kundenprojekt online: www.wir-sind-besser.de</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 21:02:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intern]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche ist ein neues Webangebot online gegangen, an dessen Entwicklung ich maßgeblich beteiligt war: www.wir-sind-besser.de. Es handelt sich dabei um die Onlineplattform der SPD Stuttgart für den kommenden Kommunalwahlkampf. Die Wahl findet am 7. Juni 2009 statt. Aufgabe war die Entwicklung eines Formates, das nicht nur die Themen, Positionen, Veranstaltungstermine und Kandidaten der Stuttgart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Letzte Woche ist ein neues Webangebot online gegangen, an dessen Entwicklung ich maßgeblich beteiligt war: <a href="http://www.wir-sind-besser.de" target="_blank">www.wir-sind-besser.de</a>. Es handelt sich dabei um die Onlineplattform der SPD Stuttgart für den kommenden Kommunalwahlkampf. Die Wahl findet am 7. Juni 2009 statt.</p>
<p>Aufgabe war die Entwicklung eines Formates, das nicht nur die Themen, Positionen, Veranstaltungstermine und Kandidaten der Stuttgart Sozialdemokraten vorstellt, sondern auch einen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern im Internet abbildet. </p>
<p>Gelöst wird das durch den Einsatz eines Blogsystems, bei dem ja Leserkommentare gernerell ermöglicht werden. Die Wahl fiel dabei auf die WordPress-Software, weil diese sich inzwischen am weitesten verbreitet hat und mit einem begrenzten Budget entsprechende Funktionen durch den Einsatz verschiedener Plugins leicht umsetzen lassen. Etwas ungewöhnlich an der Umsetzung ist, dass die Kandidaten selbst Artikel veröffentlichen. Es handelt sich also um eine Art Gemeinschaftsblog. Dies wird für den Nutzer transparent durch die Integration eines Autorenbildes bei dem jeweiligen Artikel. Der Leser kann außerdem mit einem Klick von der Autoreninformation in das jeweiligen Kandidatenporträt wechseln, um sich näher über den jeweiligen Autor zu informieren.</p>
<p>Die Dialogorientierung wird unterstützt durch wechselnde Umfragen, mit denen Themen abgefragt werden können. Zur Nutzerbindung wurden weitere Funktionen integriert wie eine Unterstützerliste, auf der sich Nutzer online eintragen können, und ein klassischer Newsletter.  </p>
<p>Die Gestaltung der Website orientiert sich am aktuellen Design der Bundes-SPD.</p>
<p>Für die technische Umsetzung war <a href="http://nuspirit.de/" target="_blank">nuspirit</a> verantwortlich. An dieser Stelle darf ein Hinweis nicht fehlen, bei solchen Projekten auf diesen versierten und sehr zuverlässigen Dienstleiter zurückzugreifen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-676" title="www.wir-sind-besser.de" src="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2009/03/wsb_screen.jpg" alt="www.wir-sind-besser.de" width="500" height="492" /></p>
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		<title>Frank-Walter Steinmeier unterschreibt persönlich meine Unterstützerurkunde</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 14:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baranek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Welche technischen Möglichkeiten sich inzwischen bieten, um eine persönliche Ansprache an Unterstützer von politischen Parteien zu inszenieren, zeigt die neue Wahlkampfplattform der SPD. Dort kann man sich als Unterstützer registrieren. Nachdem man Namen und E-Mail-Adresse eingetragen hat, erhält man eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Wenn man diesen klickt, kommt man auf eine Seite mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Welche technischen Möglichkeiten sich inzwischen bieten, um eine persönliche Ansprache an Unterstützer von politischen Parteien zu inszenieren, zeigt die neue <a href="http://www.wahlkampf09.de" target="_blank">Wahlkampfplattform </a>der SPD. Dort kann man sich als Unterstützer registrieren. Nachdem man Namen und E-Mail-Adresse eingetragen hat, erhält man eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Wenn man diesen klickt, kommt man auf eine Seite mit einem Video. Darin bedankt sich sich SPD Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier nicht nur für die Unterstützung, sondern es wird auch gezeigt, wie er eine Art Urkunde unterschreibt. Der Clou: Die Urkunde enthält den Namen des Unterstützers, siehe unten ein Standbild. Die &#8220;Urkunde&#8221; bekommt man dann als Digital-Bild zugeschickt&#8230;</p>
<p>Zwar nur ein kleiner Gag, aber ganz gut gemacht &#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-666" title="urkunde" src="http://dirk-baranek.de/wp-content/uploads/2009/03/urkunde.jpg" alt="urkunde" width="500" height="344" /></p>
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