Twitter in Stuttgart (VI): webstyler

Für einen Arti­kel im Stutt­gar­ter Stadt­ma­ga­zin LIFT habe ich ein paar der bekann­tes­ten Twit­ter­nut­zer aus der schwä­bi­schen Metro­po­le kurz­in­ter­viewt — per E-Mail. Da die Ant­wor­ten so aus­führ­lich waren und natür­lich in dem Arti­kel zu wenig Platz, gibts die Inter­views nach und nach eben online. Der Arti­kel wird Ende Janu­ar erschei­nen, die etwa ein Dut­zend Twin­ter­views gibts nun täg­lich.

Heu­te gibt’s die Ant­wor­ten von Ale­xa Wacker­na­gel, die unter dem Namen websty­ler bei Twit­ter zu fin­den ist. Ale­xa berät Unter­neh­men beim Ein­satz von IT-Sys­te­men zum Pro­dukt Infor­ma­ti­ons Manage­ment (PIM) und Data­ba­se Publi­shing.

 

Seit wann twit­terst du und wie bist du dar­auf gekom­men?

Mei­nen ers­ten Tweet habe ich exakt am 29.12.2007 geschrie­ben, an einem ruhi­gen Sams­tag Abend nach Weih­nach­ten.

Im Netz mach­te Twit­ter in diver­sen Blogs die Run­de und mich neu­gie­rig, so dass ich mich regis­triert und ein­fach mal, anfangs eher zag­haft, drauf los get­wit­tert habe. 

 

Wer braucht gene­rell Twit­ter und wer nicht?

Das kann ich so gar nicht beant­wor­ten. Twit­ter kann man so viel­fäl­tig nut­zen, dass eigent­lich für Jeden etwas pas­sen­des dabei ist. Twit­ter ist schwer zu erklä­ren, vie­le kön­nen erst ein­mal nichts damit anfan­gen. Und wenn sie es dann selbst aus­pro­bie­ren, wer­den Sie vom Micro­blog­ging-Virus infi­ziert und fin­den gro­ßen Gefal­len dar­an. 

 

Was twit­terst du? Was auf kei­nen Fall?

Mei­ne Tweets sind ganz unter­schied­lich, das kön­nen Links zu inter­es­san­ten Sei­ten sein, Din­ge die mir gera­de in den Sinn kom­men, per­sön­li­che Nach­rich­ten, Kom­men­ta­re zum aktu­el­len TV-Pro­gramm — klas­se, wenn ande­re gera­de das­sel­be anschau­en und ihre Mei­nung abge­ben. Gene­rell ach­te ich schon dar­auf, was ich twit­te­re, da mei­ne Tweets öffent­lich sind. Zu inti­me Din­ge wür­de ich nie­mals preis­ge­ben.

 

Was liest du am liebs­ten? Und was eher nicht?

Span­nend fin­de ich Live-Tweets von Events um mit­zu­be­kom­men, was da gera­de pas­siert, Links zu beson­de­ren Netz­fund­stü­cken, Dis­kus­sio­nen zu aktu­el­len The­men. Per­sön­li­ches von mei­nen Kon­tak­ten lese ich auch ger­ne und füh­le mit, wenn jemand krank ist, wegen Ver­spä­tung irgend­wo fest sitzt oder ein­fach mal schlech­te Lau­ne hat. Twit­ter hat mir in einer Gesund­heits­kri­se enorm gehol­fen. Ich habe unheim­lich viel Anteil­nah­me, Auf­mun­te­rung und hilf­rei­che Tipps bekom­men, das war wirk­lich über­wäl­ti­gend und groß­ar­tig und hat mir den Tag geret­tet! Ner­vig fin­de ich, wenn zu vie­le „New Blog Post“ Tweets hin­ter­ein­an­der kom­men. 

 

Hast du schon ande­re Stutt­gar­ter über Twit­ter ken­nen­ge­lernt? Man­che  behaup­ten ja, es sei ein „Net­wor­king­tool“…

In letz­ter Zeit gab es eini­ge Erst­kon­tak­te zu Stutt­gar­tern tat­säch­lich über Twit­ter. Aber ich freue mich beson­ders, wenn ein per­sön­li­ches Ken­nen­ler­nen zustan­de kommt, z.B. bei Bar­camps oder der pl0gbar.

 

 

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