Schmuckgutachten Steiner in Baden-Baden

Die Begutachtung und Bewertung von Schmuckstücken wie Ringen, Ketten, Armbändern, Ohrringen oder auch Broschen erfordert viel Erfahrung und besondere Sachkenntnis. Mit der Schmuckgutachterin Manijeh Steiner bietet jetzt eine Expertin, die als geprüfte Gemmologin über hervorragende Expertise verfügt, diese Dienstleistung in Baden-Baden an. Frau Steiner ist seit über 35 Jahren Mitglied er Deutschen Gemmologischen Gesellschaft in Idar-Oberstein. Jetzt stellt sich die Schmuckgutachterin auf einer eigenen Website vor, um Interessenten für ein Schmuckgutachten in Baden-Baden über ihre Dienstleistungen zu informieren.

Die Arten von Schmuckgutachten

Schmuck ist generell ein Sachwert und kann daher unter unterschiedlichen Aspekten bewertet werden.

Schmuckgutachten beziffert den Materialwert

Ringe, Broschen, Ketten oder Ohrringe bestehen zumeist aus einer Kombination unterschiedlicher Materialen. Hier sind zunächst die verarbeitetetn Edelmetalle (Gold, Silber, Platin) zu nennen. Dann werden Edelsteine (Diamanten, Rubine, Saphire, Smaragde usw) in die Schmuckstücke integriert. Ein besonderer Fall sind die Perlen, zum Beispiel bei Halsketten. All diese Materialen lassen sich gesondert bewerten (Gewicht, Carat, Reinheit usw), wobei aktuelle Marktpreise die Basis bilden. Die eigentliche handwerkliche Verarbeitung durch Goldschmiede spielt beim Materialwert keine Rolle.

Schmuckgutachten auf Basis des Wiederbeschaffungswertes

Der Wiederbeschaffungswert ist der Betrag, der erforderlich ist, um ein vergleichbares Schmuckstück in gleicher Art und Güte neu zu beschaffen. Dieser Wert ist besonders für Versicherungszwecke relevant, da er den Betrag darstellt, der benötigt wird, um den Verlust eines Schmuckstücks zu ersetzen. Bei Schmuckgutachten Steiner in Baden-Baden wird in den Schmuckgutachten zumeist der Wiederbeschaffungswert als Grundlage für das Wertgutachten genutzt.

Der Verkehrswert von Schmuckstücken

Der Verkehrswert, oder auch Marktwert genannt, ist der Wert, den ein Schmuckstück aktuell bei einem verkauf erzielen kann. Dieser Wert ist natürlich von ganz unterschiedlichen Faktoren abhängig. Das enthaltene edle Material und dessen Verarbeitung spielen hier ebenso eine Rolle wie aktuelle Modeerscheinungen. So kann ein in den 1950er Jahren hergestelltes Schmuckstück auf dem Markt vielleicht gerade den Materialwert erzielen, weil die Gestaltung eben nicht den aktuellen Ansprüchen genügt. Das mag bei einem Schmuckstück im Design des Art Deco ganz anders aussehen.

Der Zeitwert von Schmuckstücken

Der Zeitwert eines Schmuckstücks bezieht sich auf dessen aktuellen Marktwert unter Berücksichtigung von Alter und Abnutzung. Im Gegensatz zum Materialwert fließen hier auch Faktoren wie der Zustand mit ein.

Lesen Sie hier mehr Informationen auf der Website von Schmuckgutachten Steiner in Baden-Baden über die unterschiedlichen Arten von Schmuckgutachten.

Anlässe für Schmuckgutachten in Baden-Baden

Schmuckgutachten werden für ganz unterschiedliche Lebensumstände benötigt, um den Wert der eigenen Preziosen unabhängig festzustellen.

Schmuckgutachten für Versicherungen

Wenn man Schmuckstücke versichern möchte, sind diese zunächst nicht Teil einer normalen Hausratversicherung. Vielmehr benötigen Versicherungen Schmuckgutachten, um den realen Wert der Schmuckstücke abzusichern und die Höhe der Versicherungsbeiträge zu berechnen. Sollte der Wert der Schmuckstücke zu gering beziffert sein, droht der Fall einer Unterversicherung, was die Auszahlung des entstandenen Schadens insgesamt mindert. Um den Wert für einen Versicherungsfall (Diebstahl, Brandschaden) zweifelsfrei zu bestimmen, ist es sinnvoll ein Schmuckgutachten vorzulegen, das den Wiederbeschaffungswert bestimmt.

Schmuckgutachten im Erbfall

In Folge des Ablebens eines Erblassers muss der Wert des Vermögens, der in Form von Schmuckstücken vorliegt, möglichst exakt bestimmt werden. Ein Schmuckgutachten, das von einer erfahrenen und unabhängigen Schmuckgutachterin ausgefertigt wird, beziffert zumeist den Marktwert der eingelieferten Juwelen. Wenn Schmuckgutachten angefertigt werden, kann auf dieser Basis das vererbte Vermögen fair und gerecht auf die Erben gemäß des jeweiligen Anteils aufgeteilt werden. So werden Streitigkeiten von Vorneherein vermieden.

Schmuckgutachten bei Trennung und Scheidung

Wenn Ehepartner sich trennen oder scheiden lassen, muss das in der Zeit der Ehegemeinschaft erworbene Vermögen zumeist aufgeteilt werden. Zu den dabei zu berücksichtigenden Sachwerten gehören auch Schmückstücke. Um Streitigkeit zu vermeiden, ist es sinnvoll, im Scheidungsfall Schmuckgutachten anfertigen z lassen. Diese beziffern zumeist den Martkwert der Schmuckstücke und bilden die Basis für eine faire und zweifelsfreie Aufteilung.

Lesen Sie auf der Website der Schmuckgutachterin Steiner in Baden-Baden mehr über die unterschiedlichen Anlässe und Auftraggeber für Schmuckgutachten.

Diamantengutachten in Baden-Baden

Diamanten sind die beghrtesten und wertvollsten Edelsteine in Schmuckstücken. Sie werden darüberhinaus auch unverarbeitet in geschliffener Form als wertbeständige Anlageform geschätzt. Der Vorteil: Sie sind relativ leicht und nehmen wenig Platz ein und sid aber trotzdem von relativ hohem Wert und lassen sich schnell in liquide Mittel eintauschen, sprich verkaufen.

Ein Diamantgutachten erfordert viel Erfahrung eine hohe Expertise. Bei Schmuckgutachten liegt beides vor, denn die Schmuckgutachterin Manijeh Steiner hat in ihrem bisherigen Berufsleben bereits tausende von großen und kleinen Diamanten und Brillianten begutachtet.

Der Wert eines Diamanten bemisst sich nach dem Gewicht (Carat), nach der Farbigkeit (Color) und nach der Reinheit (Clarity), also der Abwesenheit und ggfs. Größe von Einschlüssen. Wichtig ist außerdem, wie der Stein geschliffen wurde (Cut).

Lesen Sie hier mehr über die unterschiedlichen Qualitäten von Diamanten auf der Website von Schmuckgutachten Steiner in Baden-Baden.

Screenshot der Startseite der Website von Schmuckgutachten Steiner in Baden-Baden
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Schmuckgutachten Steiner in Baden-Baden

Im Tal der Ahnungslosen – ein Drama in 5 Akten

Ort des Geschehens: Sitzungssaal im Hauptgebäude der Stadtwerke Baden-Baden.
Handelnde Personen: Der Betriebsausschuss des Gemeinderates der Stadt Baden-Baden (12 Personen), der 1. Bürgermeister der Stadt, der Geschäftsführer der Stadtwerke sowie der Leiter der Abteilung Energiedienstleistungen und Öffentlichkeitsarbeit der Stadtwerke
Thema: Präsentation der Strategie der Stadtwerke beim Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

1. Akt – Die Ankündigung

Der Geschäftsführer führt in die Präsentation ein, indem er verkündet, dass die Stadtwerke bisher noch nie auf Beiträge in Social-Media-Plattformen reagiert hätten. Aber nun sei da etwas passiert, das man so nicht auf sich sitzen lassen könne. Die Stadtwerke als Unternehmen seien pauschal kritisiert worden und das betreffe nun auch die ganzen Mitarbeiter. Das könne man so nicht stehen lassen.

2. Akt – Die Skandalisierung

Die Präsentation beginnt mit Screenshots eines Beitrages von mir auf Facebook inklusive zweier Kommentare auf der nächsten Folie. Ich hatte in einer nur für Mitglieder zugänglichen Gruppe Fotos der neuen Tesla-Ladestationen vor dem Shoppingcenter Cité veröffentlicht, mit dem Hinweis, dass die Stadtwerke eben dort nicht mit Ladeinfrastruktur präsent sind. Und nun endlich überhaupt mal was dort passiert in Richtung Laden von Elektroautos. Ein Nutzer kommentierte auf Facebook, dass eigentlich Ladestationen auf die dortigen Parkdecks gehörten. Meine Antwort darauf:

Facebook Beitrag mit Tesla-Ladestation in Baden-Baden vor dem Shopping-Center Cité

„Das sehe ich exakt genauso. Leider etwas verschlafen die Stadtwerke bzw. keine richtige Strategie bei dem Thema. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die Parkplätze oben auf dem Dach wären ideal für eine Ladeinfrastruktur.“

Der Geschäftsführer berichtet, dass man bereits 2018 an den Betreiber des Shoppingcenters eine Mail geschickt habe, eben solches einzurichten, aber man habe darauf nie eine Antwort erhalten.

Ich sitze dabei und fasse es nicht. Darf ja nichts sagen, weil nur Zuschauer.

Inzwischen frage ich mich: Warum ist das so? War das Konzept nicht stimmig? Die Konditionen nicht attraktiv? Warum haben die Shoppingmall-Betreiber sich dann für Tesla entschieden? Versuch einer Antwort: Weil Tesla eben kaufkräftige Kundschaft von der nahen Autobahn anlockt, die nun die neue Station in der Tesla-App haben. Die Autos werden da quasi automatisch hinnavigiert. Win-win-Situation.

3. Akt – Eine Strategie, die keine ist

Der Abteilungsleiter stellt den Status Quo und die zukünftige Strategie beim Aufbau von Ladeinfrastruktur in Baden-Baden vor. Ich konnte mir auf die Schnelle jetzt die Zahlen nicht aufnotieren, nur so richtig viel haben die hier nicht aufgestellt. Ich würde sagen: Bundesdurchschnitt. Der liegt bei 1,16 Ladepunkte auf 1.000 Einwohner. Ich zähle hier irgendwas zwischen 60 und 70. Vor allem, und das ist nun entscheidend, haben sie bisher fast ausschließlich AC-Lader aufgestellt, aus denen maximal 22 kW Leistung gezogen werden kann. DC-Lader mit 150 kW Leistung, inzwischen eigentlich auch schon wieder veraltet, vulgo Schnelllader, gibt es exakt 2. Es werden ein paar neue Standorte vorgestellt, auch dort wieder nur AC-Lader, wenn ich das richtig verstanden habe. Schnelllader sind ihnen zu teuer, kosten 50 – 60.000 €. Aber nun gut, das System wird ausgebaut.

Aber: Sie haben Sorgen um Standorte. Öffentlicher Raum ist knapp, alle wollen ihn nutzen. Fußgänger, Fahrräder, Parkende, Fahrende. Und wenn ich das richtig verstehe, stehen die Stadtwerke generell vor der Herausforderung, mit dem Autoladen Geld zu verdienen. So auch ein Artikel in der Lokalzeitung

Aus genau diesen zwei Gründen müssen die Stadtwerke ihre Strategie verändern. AC-Lader haben keine Zukunft. Die großen Energieversorger stellen inzwischen fast ausschließlich Schnellladestationen auf. Denn: Auf dem knappen Gut öffentlicher Raum können mit dieser Technologie mehr Fahrzeuge in der gleichen Zeit geladen werden. Und, das ist eigentlich entscheidend: Man kann damit Geld verdienen. Der Grund ist simpel: Man verkauft mehr Strom in der gleichen Zeit.
Kleine Überschlagsrechnung?

  • Nehmen wir an, eine Station sei pro Tag 15 Stunden belegt.
  • Nehmen wir weiter an, 1 kWh bringt 0,50 Euro Bruttoumsatz.
  • Dann macht man an einer 22-kW-Säule 165 € Umsatz pro Tag.
  • Bei einer 150-kW-Säule sind es irgendwas zwischen 800 und 1.000 €, da die Fahrzeuge nicht die ganze Zeit mit maximaler Power laden.

Noch Fragen?

4. Akt – Ein 1. Bürgermeister ist sauer

Die Präsentation ist zu Ende. Merke: Ein echter Baden-Badener lässt nichts auf seine Stadtwerke kommen. Der Geschäftsführer teilt mit, Baden-Baden sei sogar so etwas wie ein Vorreiter beim Aufbau von Ladeinfrastruktur. Sorry, aber das kann ich weit und breit nicht erkennen. Das geben auch die Zahlen nicht her. Trotzdem wird der Bürgermeister ungemütlich. Der Vorgang sei so nicht in Ordnung. Kritik ist, so drängt es sich auf, nicht erwünscht und lässt das geliebte städtische Unternehmen in schlechtem Licht erscheinen. Kritik wird auch von Seiten des Betriebsausschusses nicht geliefert. Mein Eindruck nach den Wortmeldungen: Bei dem Thema kennen sich die Stadträt*innen so gut wie gar nicht aus. Die Fragen ließen eher darauf schließen, dass die meisten bisher kein Elektroauto von innen gesehen, geschweige denn mal eines geladen haben.

5. Akt – Wie es laufen müsste

Das vorgestellte Szenario, dieser Plan, der wird der Situation nicht gerecht. Vielmehr muss die Strategie sein, an den Hot Spots städtischen Lebens Schnellladeparks hinzustellen. Wie wäre es z. B. schön citynah auf den „Handwerkerparkplätzen“ (Wilhelmbrücke/Luisenstraße)? Dort 5 bis 8 moderne Schnelllader errichten für die Leute, die in den nahen (neuen) Hotels einchecken, zu Wagener gehen oder auf einen Kaffee in die Stadt bzw. Wurst auf dem Weihnachtsmarkt? Das könnte Menschen in die City bringen, das könnte zur Geldmaschine werden, das wäre die Ladeinfrastruktur der Zukunft. Denn es wird so kommen, dass in den nächsten Jahren tausende E-Auos rumfahren werden in Baden-Baden. Die Ladeleistung der Fahrzeuge steigt immer weiter und sehr dynamisch. Neuere Fahrzeuge können 250 kW. Weil es die Nutzer fordern. Und die werden dann gerne ein bisschen schnell laden wollen und nicht an diesen lahmen AC-Ladestationen hängen. Die haben sie auch Zuhause.

Im Tal der Ahnungslosen – ein Drama in 5 Akten

Ein paar Anmerkungen zum Ende von 1914Tweets

Es ist exakt ein Jahr her, als wir eine folgenschwere Entscheidung trafen: Das Jahr 1914 als Twitter-Chronologie neu zu erzählen. Name: 1914Tweets. Wir waren naiv. Es war ein Höllenritt. Es war begeisternd. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Es war sehr viel Arbeit. Die positiven Reaktionen von sehr vielen Leuten haben uns überwältigt und angespornt weiter zu machen, nicht nachzulassen, noch besser zu werden, noch besseres Material zu recherchieren. Hier ein paar Anmerkungen zum Ende des Projekts.

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Ein paar Anmerkungen zum Ende von 1914Tweets

Teilnahme an Fernsehdiskussion im RNF

Dirk Baranek
Vorletzte Woche war ich eingeladen über „das Internet“ zu diskutieren, in der Sendung „Zur Sache“ des Mannheimer Privatsenders Rhein-Neckar-Fernsehen. Aufhänger war die Veröffentlichung eines Buches mit dem Titel „Zum Frühstück gibts Apps“, das sich kritisch mit der um sich greifenden Digitalisierung unserer Welt auseinandersetzt.
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Teilnahme an Fernsehdiskussion im RNF