Der französische Musiker Yann Tiersen spielt auf sechs iPhones …
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Der französische Musiker Yann Tiersen spielt auf sechs iPhones …
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Kurzes Video über die Eröffnung der Ausstellung Ich male meine Follower. (#immf) mit Zeichnungen von @frauenfuss. Die Sache fand statt am 7. November 2009 in der Galerie Armer Teufel in Nürnberg.
Zu sehen sind unter anderem kurze Interviews mit @vergraemer, @kcpr und @textelle. Außerdem macht @stijlroyal seinen berühmt-berüchtigten Stø.
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Im August 2009 haben in Deutschland über 35 Millionen Webnutzer zumindest ein Video im Internet angeschaut. Insgesamt wurden auf den verschiedenen Plattformen über sechs Milliarden Videos angeklickt. Damit hat der Bereich Bewegtbild im deutschen Web ein starkes Wachstum hingelegt, haben die Abrufzahlen sich doch um über ein Drittel gegenüber dem Vorjahr erhöht.
Die Zahlen stammen von dem auf die Evaluierung von Nutzungszahlen im Internet spezialisierte britische Unternehmen comScore und wurden heute in einer Pressemeldung bekannt gegeben.
Die vorgestellten Zahlen zeigen auch, dass die Nutzer dabei die für Webvideos bekannten Marken bevorzugen. Vor allem die Angebote, die von Google unter anderem mit YouTube bereit gestellt werden, konnten ihre Spitzenposition halten. Fast jedes zweite in Deutschland aufgerufene Video befindet sich lt. comScore bei YouTube. Den Rest verteilt sich die auf die Online-Kanäle der privaten TV-Stationen sowie von Universal Music, der Telekom oder auch Microsoft.
Aufschlussreich ist, dass in der Top10 der besuchten Portale kein einziges der deutschen YouTube-Konkurrenten wie Sevenload, myVideo oder Clipfish genannt wird. Offenbar spielen diese in der öffentlichen Wahrnehmung keine Rolle.
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Seit ein paar Wochen verbreitet sich ein neuer Dienst im Web: Gowalla. Hinter diesem Namen verbirgt sich eine Online-Anwendung aus einem Bereich, dem einschlägigen Beobachter einen großen Zulauf attestieren: location based service – oder auf Deutsch: Ortsgebundene Dienste.
Das meint nun nicht, dass der Service auf einen bestimmten Ort beschränkt ist, sondern dass es dabei um Informationen geht, die mit einem bestimmten Ort zu tun haben. Diese Orte können bei Gowalla aus ganz verschiedenen Bereichen stammen: Plätze, Häuser, Restaurants, Friseure, Einkaufsmöglichkeiten, Zoos, Parks, Verkehrsknotenpunkte – also eigentlich alles, was sich irgendwie verorten lässt.
Die Idee, dass die Nutzer Informationen über bestimmte Orte zusammentragen und gleichzeitig andere Nutzer darüber informieren, wo sie sich grade befinden oder sich bewegt haben, ist an sich nicht neu. Brightkite oder dopplr gehen in diese Richtung. Bei Gowalla kommen allerdings zwei entscheidende Dinge hinzu.
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Man hört viel in den letzten Monaten über die dynamische Entwicklung der sogenannten social media, also all der Anwendungen im Web, mit deren Hilfe die Nutzer Inhalte produzieren, konsumieren und sich darüber austauschen.
Die US-Website personalizedmedia hat nun einen webcounter zur Verfügung gestellt, der in Echtzeit verschiedene Zahlen über die dynamische Entwicklung dieser Onlineangebote vermittelt. Die Zahlen von veröffentlichten Blogartikeln, bei YouTube angeschauten Videos oder der Neuanmeldungen bei Facebook rattern – untrügliches Zeichen, dass diese Medien sich nicht nur weiter schnell verbreiten, sondern vor allem auch genutzt werden!
Via @MathiasM
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Vor einigen Monaten hat die Diplom Grafik-Designerin Michaela von Aichberger aus Erlangen ein Projekt auf Twitter gestartet, das ganz gut die Potenziale zeigt, die der Kanal aktuell bietet. “Ich male meine Follower” heißt die Aktion oder auf Twitterdeutsch #immf. Die unter dem Pseudonym @frauenfuss
agierende Grafikerin bot jedem ihrer Follower an, auf der Basis des jeweiligen Profilbildchens eine Zeichnung anzufertigen. Inzwischen hat sie mehrere hundert dieser Bilder gezeichnet, die ständig über Twitter veröffentlicht werden und es zu einiger Popularität gebracht. Mehr noch: Immer mehr Anfragen für professionelle Designs trudeln ihr auf den Schreibtisch. Inzwischen ist die überregionale Presse auf die Geschichte eingestiegen und es sind Ausstellungen in Nürnberg und Köln geplant.
Fazit: Der Fall zeigt beispielhaft, wie es im Moment gelingen kann, durch Twitter eine enorme Reichweite aus dem Nichts aufzubauen. Wenn die Idee passt, das Engagement und die Qualität der Arbeit.
Ich wurde übrigens auch schon gemalt …
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Heute gab es eine Diskussion in unserem beliebten Dienst Twitter über eine Meldung von SPIEGEL ONLINE. Inhalt: Politiker von CDU und SPD haben offensichtlich über die massenmedialen Möglichkeiten von Twitter neu nachgedacht und sind zu dem Schluss gekommen, dass eine Manipulation der Bundestagswahlen droht. Die Gefahr gehe von den so genannten Exit Polls aus, also den Ergebnissen der Nachwahlbefragungen. Diese werden bereits vor Schließung der Wahllokale an die Parteizentralen weitergegeben. Meist gegen 15 Uhr erfolgt eine Vorabprojektion der erhobenen Ergebnisse. Die Besorgnis der Politiker: Diese Zahlen könnten vorab via Twitter bekannt werden. Damit würde die Wahlentscheidung derjenigen beeinflusst, die bis dato ihre Stimme noch nicht abgegeben hatten.
Diese Überlegung stößt wiederum in Twitterland auf erhebliches Unverständnis. Die Meinungen oszillieren zwischen Hohn, Empörung, bis hin zu den inzwischen üblich geworden und immer dümmlicheren Zensur-Empfehlungen, Twitter doch zu sperren für diesen Tag. (Getretener Quark wird breit, nicht stark!) Ich kann diese Reaktionen nicht ganz nachvollziehen. Denn eigentlich bedeuten die Befürchtungen der Politik doch etwas ganz anderes.
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Medien brauchen Kritik, wie die Suppe Salz. Ein relativ neues Webmedium ist Twitter. Auch Twitter braucht Kritik. Das versucht seit April 2008 der Blog Twitkrit zu leisten. Bei den Kritikern handelt es sich um in der deutschen Twitterwelt recht bekannte Autoren, die mit wachsendem Lesererfolg veröffentlichte Twitternachrichten rezensieren. Sich vornehmen, durch die Mangel nehmen, spotten und tüchtig tabulos mosern. Ganz mein Metier also. Da die Macherinnen ja auch noch die beliebten Twitterlesungen machen und daher wohl etwas Verstärkung suchten, erst Gastautoren, inzwischen fürs feste Team, bin ich jetzt also auch dabei. Schreibe friedlich vor mich hin, übe mich als Twitkritter und krittele so mit. Die ersten beiden Kritiken gibt es hier und hier.

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Am vergangenen Wochenende fand in Berlin das Politcamp09 stand. Gestaltet im Format eines Barcamps wurde über die Chancen und Grenzen der politischen Kommunikation im Web informiert und diskutiert. Etwa 600 Teilnehmer hatten sich eingefunden, um im Veranstaltungsort Radialsystem die digitale Zukunft der Politik auszuloten.
Angeregt durch die Veranstalter habe ich dort einen Vortrag gehalten bzw. eine Session, wie es dort heißt. Zusammen mit dem Berliner Blogger und Web-2.0-Berater Don Dahlmann ging es um das Thema “Web2.0 und Journalismus”. Keine ganz neue Debatte, die aber in den letzten Wochen immer mal wieder durch die Medien ging. Der Titel des etwa halbstündigen Vortrags lautet denn auch: “Von blöden Bloggern und dummen Journalisten”.
Die etwas einstündige Session wurde per Videostream live ins Internet gesendet und ist hier komplett als Aufzeichnung zu sehen.
Nach dem Ende der Veranstaltung habe ich den Videojournalisten ein Interview zum Thema gegeben, ebenfalls hier als Aufzeichnung (ca. 6 Minuten)
Hier außerdem noch die relativ schlichte Präsentation mit einigen Thesen, die wir erläutert haben
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Die Politik drängt ins Internet, aber muss hierzulande noch viel lernen und eine neue politische Kultur entwickeln
Die neuen Internetmedien erfahren rasante Zuwächse. Angesichts der bevorstehenden Wahlkämpfe fragen sich die Parteien, wie sie diese Angebote für ihre Zwecke einsetzen können. Obama hat es vorgemacht, aber einfach wird es nicht, wie auf einer Veranstaltung vorgestern klar wurde.
Von Dirk Baranek
Welche Konsequenzen ziehen deutsche Politiker angesichts der in diesem Jahr anstehenden Wahlkämpfe aus den Erfolgen, die der US-Präsident Obama bei seiner Kampagne erzielen konnte? Das sollte eine Veranstaltung unter dem Titel Demokratie 2.0 klären, zu der zwei Stuttgart PR-Agenturen Mittwoch Abend eingeladen hatten. Denn, das machte der Hohenheimer Kommunikationswissenschaftler Frank Brettschneiderin in seinem Vortrag klar, ein wesentlicher Faktor des Wahlkampfs von Obama war der massive Einsatz der neuen Internettechnologien.
Vor allem die als Web 2.0 bezeichneten, auf starken Dialog mit dem einzelnen Wähler ausgerichteten Plattformen trugen wesentlich zu einer optimalen Orchestrierung aller Kommunikationskanäle bei. Es war der richtige Mix aus Themensetzung, der Schaffung suggestiver Bilder und dem Einsatz der richtigen Mittel, die Obama quasi aus dem Nichts in das Weiße Haus brachten. Das Internet sieht Brettschneider dabei eher als zwar wichtigen, aber noch nicht allein entscheidenden Faktor. Zu groß ist nach wie vor die Bedeutung der traditionellen Massenmedien.
Bezogen auf die deutsche Politikerzunft sah der Hohenheimer Professor bisher nur “gut gemeinte Versuche”, aber dies bezog er ausschließlich auf den Anspruch, mit bestimmten Bildern etwas Sympathie für die eigene Person zu erzeugen. Dabei seien viele Fehler gemacht worden, wie zum Beispiel der ewig lächelnde FDP-Chef, der das Image eines Luftikus einfach nicht mehr los werde. “Die Wähler sind eben nicht so dumm, wie manche glauben. Die Frisur alleine ist nicht das entscheidende,” so Brettschneider.
Ob das Internet, in dem viele Politiker das Wahlkampfinstrument schlechthin sehen, in der Zukunft wirklich entscheidend dazu beiträgt, den Wählern die wichtigen Botschaften beizubringen, blieb an dem Abend unklar. Noch gibt es viele Fallstricke bei der Benutzung dieser neuen Techniken. Schwerer wiegt aber, dass viele Akteure in den Parteien noch nicht wirklich bereit sind, in den offenen Dialog mit den Wählern zu treten und die Einbahnstraßenkommunikation zu verlassen. Denn mit einer einfachen Homepage ist heute nicht getan.
Kommunikation in den sozialen Onlinenetzwerken aber will gelernt sein, wie Bernhard Jodeleit, Kommunikationsberater bei der Agentur Sympra, an Hand des neuen Dienstes Twitter ausführte. Bevor man hier glaubwürdig agieren könne, müsse man erstmal zuhören, wie die Nutzer dort ticken. Das falle noch manchem schwer und viele unterschätzten auch den zeitlichen Aufwand.
Bei der anschließenden Diskussion schilderte auch Daniel Mouratidis, Landesvorsitzender der Grünen, seine Erfahrungen. Bei seinem letzen Wahlkampf in Backnang habe er sich bewusst gegen “Veranstaltungen im Hinterzimmer” entschieden und stattdessen Diskussionen im Internet angeregt. Mit dem Ergebnis zeigte er sich recht zufrieden und er habe mit Sicherheit mehr Menschen damit erreicht.
[Der Artikel ist in redigierter Fassung am 27. März 2009 im Lokalteil der Stuttgarter Zeitung erschienen.]
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