Social Media im Einsatz bei Mann+Hummel

Wir erinnern uns: Sommer 2013. Ein Ludwigsburger Unternehmen startet mit Blog und frischer Aktivität in den sozialen Netzwerken eine kleine Kommunikationsoffensive. Das Thema ist für die Öffentlichkeit sperrig: es geht um Filter. Luft-, Wasser-, Ölfilter. In Autos, in Wasseraufbereitungsanlagen, in Reinräumen, in Kaufhäusern. Die Geschichte allerdings ist sehr interessant, denn das Unternehmen Mann+Hummel ist ein Unternehmen mit 15.000 Mitarbeitern an 60 Standorten weltweit. Der größter Hersteller im Bereich Filtration weltweit. Nur ein Viertel des Umsatzes wird noch in Deutschland erzielt. So gibt es eigentlich genug Geschichten zu erzählen aus diesem Unternehmen, bei dem in 30 Minuten über 28.000 Filter vom Band laufen. Die werden seit Sommer 2013 erzählt in einem Blog, auf Twitter, Google+, Xing und LinkedIn.

Heute kulminierte die Arbeit der letzten Wochen in einem neuen Format: die Bilanzpressekonferenz wurde mit Hilfe gängiger Technologien (hier ein Google Hangout On Air) mit Bild und Ton ins Internet übertragen. Der Scial-Media-Stream, der inzwischen entstanden ist, kann sich sehen lassen. Eine Zusammenfassung der Veranstaltung in Tweets unten als Storify.

Wie haben sich die Kanäle jetzt aber in den letzten Monaten entwickelt? Vor allem als internes Medien hat sich zumindest das Blog etabliert, so die Kommunikationsleute von Mann+Hummel. Auffällig ist auch: die Aktivitäten in Blog und Social Media werden in jedem Bewerbungsgespräch thematisiert. „Reichweite ist für uns allerdings das wichtigste Thema,“ erläutert Harald Kettenbach, Vice President Corporate Communications. „Und deswegen übertragen wir heute alles in alle Kanäle, also auf Twitter, Google+, YouTube usw, weil die Redaktionen einiger wichtiger Fachmedien uns jetzt zuhören können ohne anreisen zu müssen. Die leiden auch unter Ressourcenmangel …“

Teil des Jobs in der Ludwigsburger Zentrale ist die Steuerung der weltweiten Social-Media-Aktivitäten spielen mit 666casino zum Beispiel auf Facebook, das Veröffentlichen von Material in 13 Sprachen und die Koordinierung von Kollegen in den lokalen PR-Abteilungen vor Ort. „Wir sind froh, wenn Leute initiativ werden und in Sozialen Netzwerken vorangehen, aber bevor eine Seite gestartet wird, wollen wir schon mal einen Redaktionsplan sehen und wissen, wie sie First- und Second-Level-Service organisieren wollen,“ sagt Kettenbach und erzählt begeistert von China, wo die Mitarbeiter viel intensiver zusammenarbeiten und effizienter sind. „Die haben die Abteilungsgrenzen von Unternehmenskommunikation und Marketing schon überwunden und ziehen alle an einem Strang.“ Auch für die Kollegen weltweit sei die Live-Übertraung via Google+ und YouTube eine spannende Sache, die Identifikation mit dem Unternehmen schafft.


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