Twitter in Stuttgart (IV): Zuckerbäckerin

Für einen Arti­kel im Stutt­gar­ter Stadt­ma­ga­zin LIFT habe ich ein paar der bekann­tes­ten Twit­ter­nut­zer aus der schwä­bi­schen Metro­po­le kurz­in­ter­viewt — per E-Mail. Da die Ant­wor­ten so aus­führ­lich waren und natür­lich in dem Arti­kel zu wenig Platz, gibts die Inter­views nach und nach eben online. Der Arti­kel wird Ende Janu­ar erschei­nen, die etwa ein Dut­zend Twin­ter­views gibts nun täg­lich.

Heu­te ant­wor­tet die Zucker­bä­cke­rin, von der man nur weiß, dass sie ger­ne Cabrio fährt, öfters in der Schweiz ist und in irgend­ei­nem Büro arbei­tet.

 

Seit wann twit­terst du und wie bist du dar­auf gekom­men?

Ich twit­te­re erst seit Mai die­sen Jah­res, obwohl ich twit­ter schon eini­ges län­ger ken­ne. Anfangs fand ich twit­ter ziem­lich lang­wei­lig und hielt es für ein wei­te­res über­flüs­si­ges web-2.0-thingy . Als dann ein sehr guter Freund mit twit­tern anfing, weich­te sich mei­ne Mei­nung auf und ich war bereit, das gan­ze mal selbst aus­zu­pro­bie­ren — seit­dem bin ich dabei geblie­ben.

 

Wer braucht gene­rell Twit­ter und wer nicht?

Brau­chen fin­de ich in die­sem Zusam­men­hang ein etwas sper­ri­ges Wort. Twit­ter ist unheim­lich viel­fäl­tig ein­setz­bar, pri­vat wie pro­fes­sio­nell, und so „gebraucht“ jeder twit­ter auf ande­re Wei­se. Pri­vat gese­hen: Wer viel unter­wegs ist und sich Freun­den & Bekann­ten unkom­pli­ziert mit­tei­len möch­te, wer spon­tan Ver­ab­re­dun­gen tref­fen will, wer bestimm­te Infor­ma­tio­nen sucht und schnell (sic!) auf ein gro­ßes Netz­werk von Per­so­nen zugrei­fen möch­te — der braucht twit­ter.

 

Was twit­terst du? Was auf kei­nen Fall?

Ich twit­te­re was ich beim stadt­strom­ern so erle­be, was mich berührt, was ich den­ke und was mich inter­es­siert oder für ande­re von Inter­es­se sein könn­te. Dabei klam­me­re ich all­zu pri­va­te Din­ge wie Bezie­hung, Fami­lie oder Finan­zen aus.

 

Was liest du am liebs­ten? Und was eher nicht?

Mich inter­es­sie­ren vor allem Ver­an­stal­tungs­tips und Neu­ig­kei­ten aus Stutt­gart und Umge­bung, Links zu inter­es­san­ten Web­sei­ten und Kurio­si­tä­ten aus dem All­tag ande­rer. Was ich eher läs­tig fin­de ist, wenn Blog­ger twit­ter per­ma­nent als erwei­ter­ten RSS-Feed für den eige­nen Blog nut­zen und wenn das Chat­ten via twit­ter Über­hand nimmt.

 

Hast du schon ande­re Stutt­gar­ter über Twit­ter ken­nen­ge­lernt? Man­che behaup­ten ja, es sei ein „Net­wor­king­tool“…

Eini­ge mei­ner Bekann­ten hier aus Stutt­gart ken­ne ich über twit­ter — wenn man twit­ter aktiv nutzt, ergibt es sich mit der Zeit meist von ganz allei­ne, daß man den einen oder ande­ren per­sön­lich trifft — sich auf einer Ver­an­stal­tung ver­ab­re­det oder mal gemein­sam Mit­tag­essen geht.


 

Twitter in Stuttgart (IV): Zuckerbäckerin

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